Auktion: 22 / Online Sale am 15.05.2024 → Lot 122000546
122000546
Ernst Ludwig Kirchner
Taunustannen, 1916.
Holzschnitt
Schätzung:
€ 8.000 Ergebnis:
€ 15.875 (inklusive Aufgeld)
122000546
Ernst Ludwig Kirchner
Taunustannen, 1916.
Holzschnitt
Schätzung:
€ 8.000 Ergebnis:
€ 15.875 (inklusive Aufgeld)
Taunustannen. 1916.
Holzschnitt.
Bezeichnet "Eigendruck" sowie "I". Von Erna Schilling mit dem Künstlernamen bezeichnet. Verso eigenhändig datiert "15" und betitelt. Dort mit dem Nachlassstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570 b) und der handschriftlichen Registriernummer "H 249 I". Eines von nur acht bekannten Exemplaren und das einzige bekannte Exemplar dieses ersten Druckzustands. Auf Velin. 47,5 x 34,5 cm (18,7 x 13,5 in). Papier: 56 x 36,5 cm (22 x 14,3 in).
[CH].
• Das einzige bekannte Exemplar des ersten Druckzustands und eines von insgesamt nur acht bekannten Exemplaren dieses Holzschnitts.
• Eines dieser acht bekannten Exemplare befindet sich in der Sammlung des Sprengel Museums, Hannover.
• 1915/16 verbringt der Künstler einige Wochen im Sanatorium Dr. Kohnstamm in Königstein im Taunus.
• Bevor sich Kirchner diesem Motiv nach seinem Umzug in die Schweiz häufiger widmet, macht er hier bereits die spitzen Formen des dichten Tannenwaldes im Taunusgebirge zum Gegenstand seiner Darstellung.
• Im selben Jahr schafft Kirchner ein gleichnamiges Gemälde (Gordon 452, 1945 verbrannt) sowie eine gleichnamige, motivisch verwandte Skizze (Presler Skb 52/55) und zwei Lithografien (Gercken 792/793).
PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers (Davos 1938, Kunstmuseum Basel 1946).
Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel, Lugt 6032).
AUSSTELLUNG: Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001).
Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).
LITERATUR: Günther Gercken, Ernst Ludwig Kirchner. Kritisches Werkverzeichnis der Druckgraphik, Bd. 3. (1912-1916), Bern 2015, WVZ-Nr. 790 I (von III) (m. Abb.).
Annemarie u. Wolf-Dieter Dube, E. L. Kirchner. Das graphische Werk, München 1967, WVZ-Nr. H 298.
- -
Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 266, SHG-Nr. 387 (m. Abb.).
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle (Saale) 2005, S. 344, SHG-Nr. 773 (m. Abb.).
Kräftiger Druck in sehr guter Erhaltung. Die linke Blattkante leicht unregelmäßig. In der oberen Blattkante mit kleinem Rostfleckchen, wohl von einer Büroklammer herrührend. Am oberen Blattrand mittig, jedoch nicht an der Kante mit winzigem Papierdurchbruch. In der rechten Blattkante mit drei fachmännisch geschlossenen bzw. hinterlegten Einrissen, teils etwas in die Darstellung reichend (bis zu 24mm). Der Farbauftrag punktuell minimal unregelmäßig, werkimmanent
Holzschnitt.
Bezeichnet "Eigendruck" sowie "I". Von Erna Schilling mit dem Künstlernamen bezeichnet. Verso eigenhändig datiert "15" und betitelt. Dort mit dem Nachlassstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570 b) und der handschriftlichen Registriernummer "H 249 I". Eines von nur acht bekannten Exemplaren und das einzige bekannte Exemplar dieses ersten Druckzustands. Auf Velin. 47,5 x 34,5 cm (18,7 x 13,5 in). Papier: 56 x 36,5 cm (22 x 14,3 in).
[CH].
• Das einzige bekannte Exemplar des ersten Druckzustands und eines von insgesamt nur acht bekannten Exemplaren dieses Holzschnitts.
• Eines dieser acht bekannten Exemplare befindet sich in der Sammlung des Sprengel Museums, Hannover.
• 1915/16 verbringt der Künstler einige Wochen im Sanatorium Dr. Kohnstamm in Königstein im Taunus.
• Bevor sich Kirchner diesem Motiv nach seinem Umzug in die Schweiz häufiger widmet, macht er hier bereits die spitzen Formen des dichten Tannenwaldes im Taunusgebirge zum Gegenstand seiner Darstellung.
• Im selben Jahr schafft Kirchner ein gleichnamiges Gemälde (Gordon 452, 1945 verbrannt) sowie eine gleichnamige, motivisch verwandte Skizze (Presler Skb 52/55) und zwei Lithografien (Gercken 792/793).
PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers (Davos 1938, Kunstmuseum Basel 1946).
Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel, Lugt 6032).
AUSSTELLUNG: Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001).
Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).
LITERATUR: Günther Gercken, Ernst Ludwig Kirchner. Kritisches Werkverzeichnis der Druckgraphik, Bd. 3. (1912-1916), Bern 2015, WVZ-Nr. 790 I (von III) (m. Abb.).
Annemarie u. Wolf-Dieter Dube, E. L. Kirchner. Das graphische Werk, München 1967, WVZ-Nr. H 298.
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Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 266, SHG-Nr. 387 (m. Abb.).
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle (Saale) 2005, S. 344, SHG-Nr. 773 (m. Abb.).
Kräftiger Druck in sehr guter Erhaltung. Die linke Blattkante leicht unregelmäßig. In der oberen Blattkante mit kleinem Rostfleckchen, wohl von einer Büroklammer herrührend. Am oberen Blattrand mittig, jedoch nicht an der Kante mit winzigem Papierdurchbruch. In der rechten Blattkante mit drei fachmännisch geschlossenen bzw. hinterlegten Einrissen, teils etwas in die Darstellung reichend (bis zu 24mm). Der Farbauftrag punktuell minimal unregelmäßig, werkimmanent
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