Auktion: 22 / Online Sale am 15.05.2024 → Lot 122000550
122000550
Ernst Ludwig Kirchner
Frauenkopf mit Hut, 1917.
Bleistiftzeichnung
Schätzung:
€ 3.000 Ergebnis:
€ 4.191 (inklusive Aufgeld)
122000550
Ernst Ludwig Kirchner
Frauenkopf mit Hut, 1917.
Bleistiftzeichnung
Schätzung:
€ 3.000 Ergebnis:
€ 4.191 (inklusive Aufgeld)
Frauenkopf mit Hut. 1917.
Bleistiftzeichnung.
Verso mit dem Nachlassstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570 b) und der handschriftlichen Registriernummer "B Da/Ba 21". Auf festem Velin. 50 x 38 cm (19,6 x 14,9 in), nahezu blattgroß. Möglicherweise handelt es sich bei der Dargestellten um die Ehefrau Dr. Robert Binswangers bzw. um die Schwiegertochter Ludwig Binswangers, Kirchners Arzt im Sanatorium in Kreuzlingen (1917-1918). [CH]
• Dynamische Porträtskizze mit Kirchners typischer, expressiv-nervöser Linienführung.
• Im Entstehungsjahr verlässt Kirchner die Großstadt Berlin und besucht nach einem Sanatoriumsaufenthalt in Kreuzlingen am Bodensee erstmals die Schweizer Bergwelt rund um Davos, wo er in den darauffolgenden Jahren schließlich die längste Zeit seines Lebens verbringen sollte.
• Die Porträts seiner Mitmenschen spielen in seinem gesamten zeichnerischen, malerischen und fotografischen Œuvre eine bedeutende Rolle.
Das Werk ist unter der Nummer SHG 774 a in der Sammlung Hermann Gerlinger registriert.
Dieses Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner Archiv, Wichtrach/Bern, dokumentiert.
PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers (Davos 1938, Kunstmuseum Basel 1946).
Stuttgarter Kunstkabinett Roman Norbert Ketterer, Stuttgart (1954).
Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel, Lugt 6032).
AUSSTELLUNG: Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, bis 2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).
"Tatsächlich ist nämlich Kirchners Zeichnung in Bezug auf Qualität, Quantität, Vielfalt und Bedeutung singulär in der Geschichte dieser Technik der Kunst, mit keinem anderen zeichnerischen Werk vergleichbar."
Dr. Wolfgang Henze, Kirchner der Zeichner, am Beispiel seines Menschenbildes 1909-1936, in: Ausst.-Kat. Kirchner der Zeichner, Wichtrach 2009.
Guter Gesamteindruck. Mit vereinzelten leichten Druck-, Finger-, Schmutz- und Bereibungsspuren. Rechte Blattkante mit zwei hinterlegten Einrisschen (bis 2,5 cm), nicht in die Darstellung hineinreichend. Oben links mit einer deutlicheren bräunlichen Schmutzspur. [JS]
Bleistiftzeichnung.
Verso mit dem Nachlassstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570 b) und der handschriftlichen Registriernummer "B Da/Ba 21". Auf festem Velin. 50 x 38 cm (19,6 x 14,9 in), nahezu blattgroß. Möglicherweise handelt es sich bei der Dargestellten um die Ehefrau Dr. Robert Binswangers bzw. um die Schwiegertochter Ludwig Binswangers, Kirchners Arzt im Sanatorium in Kreuzlingen (1917-1918). [CH]
• Dynamische Porträtskizze mit Kirchners typischer, expressiv-nervöser Linienführung.
• Im Entstehungsjahr verlässt Kirchner die Großstadt Berlin und besucht nach einem Sanatoriumsaufenthalt in Kreuzlingen am Bodensee erstmals die Schweizer Bergwelt rund um Davos, wo er in den darauffolgenden Jahren schließlich die längste Zeit seines Lebens verbringen sollte.
• Die Porträts seiner Mitmenschen spielen in seinem gesamten zeichnerischen, malerischen und fotografischen Œuvre eine bedeutende Rolle.
Das Werk ist unter der Nummer SHG 774 a in der Sammlung Hermann Gerlinger registriert.
Dieses Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner Archiv, Wichtrach/Bern, dokumentiert.
PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers (Davos 1938, Kunstmuseum Basel 1946).
Stuttgarter Kunstkabinett Roman Norbert Ketterer, Stuttgart (1954).
Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel, Lugt 6032).
AUSSTELLUNG: Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, bis 2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).
"Tatsächlich ist nämlich Kirchners Zeichnung in Bezug auf Qualität, Quantität, Vielfalt und Bedeutung singulär in der Geschichte dieser Technik der Kunst, mit keinem anderen zeichnerischen Werk vergleichbar."
Dr. Wolfgang Henze, Kirchner der Zeichner, am Beispiel seines Menschenbildes 1909-1936, in: Ausst.-Kat. Kirchner der Zeichner, Wichtrach 2009.
Guter Gesamteindruck. Mit vereinzelten leichten Druck-, Finger-, Schmutz- und Bereibungsspuren. Rechte Blattkante mit zwei hinterlegten Einrisschen (bis 2,5 cm), nicht in die Darstellung hineinreichend. Oben links mit einer deutlicheren bräunlichen Schmutzspur. [JS]
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