Auktion: 22 / Online Sale am 15.10.2023 → Lot 122000556
122000556
Ernst Ludwig Kirchner
Selbstbildnis, zeichnend, 1921.
Holzschnitt
Schätzung:
€ 5.000 Ergebnis:
€ 6.858 (inklusive Aufgeld)
122000556
Ernst Ludwig Kirchner
Selbstbildnis, zeichnend, 1921.
Holzschnitt
Schätzung:
€ 5.000 Ergebnis:
€ 6.858 (inklusive Aufgeld)
Selbstbildnis, zeichnend. 1921.
Holzschnitt.
Gercken 1223 II (von II). Dube H 465 II. Schiefler H 451. Signiert und bezeichnet "Eigendruck". Verso mit dem Nachlassstempel (Lugt 1570 b), jedoch ohne handschriftliche Nummerierung. Eines von insgesamt nur sieben bekannten Exemplaren dieses Holzschnitts und eines von nur zwei bekannten Exemplaren des zweiten Druckzustands. Auf Velin. 46,3 x 37,6 cm (18,2 x 14,8 in). Papier: 54,2 x 44,8 cm (21,3 x 17,6 in).
Der Titel ist vermutlich nicht ganz zutreffend, da Kirchner sich hier vermutlich nicht zeichnend, sondern Holz schneidend darstellt. So ist das Exemplar im Kunstmuseum Basel vom Künstler betitelt "Selbstbildnis, Holzschneidend".
• Handdruck des Künstlers.
• Ehemals Teil der Sammlung von Kirchners Mäzen, des Kunsthistorikers und Philosophen Eberhard Grisebach (1880-1945).
• Eines von nur zwei bekannten Exemplaren des zweiten Druckzustands.
• Vier der sieben bekannten Exemplare befinden sich in Museumsbesitz: im Detroit Institute of Arts, Washington, D.C., im Kunstmuseum Bern, in der Hamburger Kunsthalle und im Herzog Anton Ulrich-Museum der Landesmuseen Braunschweig.
• Ein Exemplar dieses Holzschnitts wurde zuletzt vor 25 Jahren auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten (Quelle: artprice.com).
• Raffiniert nutzt Kirchner die Technik des Holzschnitts, um sich selbst als Holzschnitzer in Szene zu setzen.
• 1923 entsteht ein motivisch eng verwandtes Selbstporträt des arbeitenden Künstlers in Öl (Hamburger Kunsthalle).
Das Werk ist unter der Nummer SHG 786 b in der Sammlung Hermann Gerlinger registriert.
PROVENIENZ: Sammlung Eberhard Grisebach (1880-1945), Jena/Zürich.
Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel, Lugt 6032).
AUSSTELLUNG: Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, bis 2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).
In guter, altersgemäßer Erhaltung. Überwiegend im Randbereich partiell leicht knittrig sowie im rechten Randbereich mit leichten, vertikal verlaufenden Druckspuren. Linke untere Blattecke mit kleiner bräunlicher Verfärbung. Der rechte Rand leicht unregelmäßig. Mit winziger punktueller Druckstelle im rechten unteren Bildviertel.
Holzschnitt.
Gercken 1223 II (von II). Dube H 465 II. Schiefler H 451. Signiert und bezeichnet "Eigendruck". Verso mit dem Nachlassstempel (Lugt 1570 b), jedoch ohne handschriftliche Nummerierung. Eines von insgesamt nur sieben bekannten Exemplaren dieses Holzschnitts und eines von nur zwei bekannten Exemplaren des zweiten Druckzustands. Auf Velin. 46,3 x 37,6 cm (18,2 x 14,8 in). Papier: 54,2 x 44,8 cm (21,3 x 17,6 in).
Der Titel ist vermutlich nicht ganz zutreffend, da Kirchner sich hier vermutlich nicht zeichnend, sondern Holz schneidend darstellt. So ist das Exemplar im Kunstmuseum Basel vom Künstler betitelt "Selbstbildnis, Holzschneidend".
• Handdruck des Künstlers.
• Ehemals Teil der Sammlung von Kirchners Mäzen, des Kunsthistorikers und Philosophen Eberhard Grisebach (1880-1945).
• Eines von nur zwei bekannten Exemplaren des zweiten Druckzustands.
• Vier der sieben bekannten Exemplare befinden sich in Museumsbesitz: im Detroit Institute of Arts, Washington, D.C., im Kunstmuseum Bern, in der Hamburger Kunsthalle und im Herzog Anton Ulrich-Museum der Landesmuseen Braunschweig.
• Ein Exemplar dieses Holzschnitts wurde zuletzt vor 25 Jahren auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten (Quelle: artprice.com).
• Raffiniert nutzt Kirchner die Technik des Holzschnitts, um sich selbst als Holzschnitzer in Szene zu setzen.
• 1923 entsteht ein motivisch eng verwandtes Selbstporträt des arbeitenden Künstlers in Öl (Hamburger Kunsthalle).
Das Werk ist unter der Nummer SHG 786 b in der Sammlung Hermann Gerlinger registriert.
PROVENIENZ: Sammlung Eberhard Grisebach (1880-1945), Jena/Zürich.
Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel, Lugt 6032).
AUSSTELLUNG: Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, bis 2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).
In guter, altersgemäßer Erhaltung. Überwiegend im Randbereich partiell leicht knittrig sowie im rechten Randbereich mit leichten, vertikal verlaufenden Druckspuren. Linke untere Blattecke mit kleiner bräunlicher Verfärbung. Der rechte Rand leicht unregelmäßig. Mit winziger punktueller Druckstelle im rechten unteren Bildviertel.
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