122000585
Ernst Ludwig Kirchner
Der Geiger Häusermann, 1927.
Tinte
Schätzung:
€ 1.000
Ergebnis:
€ 3.500

(inklusive Aufgeld)
122000585
Ernst Ludwig Kirchner
Der Geiger Häusermann, 1927.
Tinte
Schätzung:
€ 1.000
Ergebnis:
€ 3.500

(inklusive Aufgeld)
 

Der Geiger Häusermann. 1927.
Tintenfederzeichnung.
Verso bezeichnet. Verso mit dem Nachlassstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570 b) sowie der handschriftlichen Registriernummer "F Da/Ba 40". Auf Velin. 30,8 x 50 cm (12,1 x 19,6 in), Blattgröße. [CH].

• Feine, sensible Porträtzeichnung des auf die Musik konzentrierten jungen Geigers Gustav Häusermann.
• Vorzeichnung für eine Radierung und das Gemälde "Der Geiger Häusermann II" (Gordon 870) aus dem gleichen Entstehungsjahr.
• Die feinen Gesichtszüge und gekonnten Bewegungen des Musikers verewigt Kirchner 1926 und 1927 in Druckgrafiken, vereinzelten Zeichnungen und Aquarellen sowie zwei farbstarken Gemälden
.

PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers (verso mit dem Stempel, Lugt 1570 b).
Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel, Lugt 6032).

AUSSTELLUNG: Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001).
Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).

LITERATUR: Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 278, SHG-Nr. 407 (m. Abb.).
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle (Saale) 2005, S. 357, SHG-Nr. 795 (m. Abb.).

"Der junge Geiger Häusermann ist nun abgereist. Schade, ich hatte ihn gern."
E. L. Kirchners Tagebucheintrag vom 15.2.1927, zit. nach: Lothar Grisebach (Hrsg.), Ernst Ludwig Kirchners Davoser Tagebuch, Stuttgart 1997, S. 150.

Guter Gesamteindruck. Leicht geblichen sowie in den Randbereichen schwach gebräuntsowie mit Schmutz- und Bereibungsspuren. In den Ecken mit vereinzelten kleinen Nadellöchlein. Unterrand mittig mit kleinem Einrisschen. In der Darstellung vereinzelt minimal berieben sowie mit wenigen schwachen Knickspuren.[JS]





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