Auktion: 22 / Online Sale am 15.03.2024 → Lot 122000595
122000595
Ernst Ludwig Kirchner
Bäume am Hang (Sonniges Haus), 1934.
Kreidezeichnung
Schätzung:
€ 5.000 Ergebnis:
€ 6.350 (inklusive Aufgeld)
122000595
Ernst Ludwig Kirchner
Bäume am Hang (Sonniges Haus), 1934.
Kreidezeichnung
Schätzung:
€ 5.000 Ergebnis:
€ 6.350 (inklusive Aufgeld)
Bäume am Hang (Sonniges Haus). 1934.
Schwarze Kreidezeichnung über Bleistift.
Links unten signiert und datiert "34". Verso datiert "35" und betitelt "Sonniges Haus". Auf chamoisfarbenem festem Velin. 36 x 50,5 cm (14,1 x 19,8 in), blattgroß. [CH].
• Im darauffolgenden Jahr entsteht das motivisch eng verwandte Gemälde "Bündner Landschaft mit Sonnenstrahlen" (Gordon 1014).
• In der Einsamkeit von Kirchners letztem Rückzugsort, dem Wildbodenhaus, im Sertigtal bei Davos entstanden.
• Der Künstler zeigt die ihm umgebende Schweizer Bergwelt in abstrahierter, reduzierter Form, in kräftigem, markantem Strich.
• Die Landschaft rund um Davos schildert Kirchner mit der gleichen Intensität wie seine früheren Darstellungen des Berliner Großstadtlebens.
• Durch das nahezu ornamentale Muster aus Schraffuren, flächigen Schattierungen und parallel gesetzten Linien wird Kirchners Stil der späten Davoser Jahre in der Forschung häufig als "Teppichstil" bezeichnet.
Das vorliegende Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner Archiv, Wichtrach/Bern, dokumentiert.
PROVENIENZ: Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel, Lugt 6032).
AUSSTELLUNG: Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001).
Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).
LITERATUR: Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 282f., SHG-Nr. 418 (m. Abb. S. 283).
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle (Saale) 2005, S. 364, SHG-Nr. 808 (m. Abb.).
Charakteristische Zeichnung in sehr guter Erhaltung. Der rechte Blattrand unregelmäßig beschnitten, wohl atelierbedingt. Im linken Blattrand oben ein kleiner, leichter Wasserfleck.
Schwarze Kreidezeichnung über Bleistift.
Links unten signiert und datiert "34". Verso datiert "35" und betitelt "Sonniges Haus". Auf chamoisfarbenem festem Velin. 36 x 50,5 cm (14,1 x 19,8 in), blattgroß. [CH].
• Im darauffolgenden Jahr entsteht das motivisch eng verwandte Gemälde "Bündner Landschaft mit Sonnenstrahlen" (Gordon 1014).
• In der Einsamkeit von Kirchners letztem Rückzugsort, dem Wildbodenhaus, im Sertigtal bei Davos entstanden.
• Der Künstler zeigt die ihm umgebende Schweizer Bergwelt in abstrahierter, reduzierter Form, in kräftigem, markantem Strich.
• Die Landschaft rund um Davos schildert Kirchner mit der gleichen Intensität wie seine früheren Darstellungen des Berliner Großstadtlebens.
• Durch das nahezu ornamentale Muster aus Schraffuren, flächigen Schattierungen und parallel gesetzten Linien wird Kirchners Stil der späten Davoser Jahre in der Forschung häufig als "Teppichstil" bezeichnet.
Das vorliegende Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner Archiv, Wichtrach/Bern, dokumentiert.
PROVENIENZ: Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel, Lugt 6032).
AUSSTELLUNG: Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001).
Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).
LITERATUR: Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 282f., SHG-Nr. 418 (m. Abb. S. 283).
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle (Saale) 2005, S. 364, SHG-Nr. 808 (m. Abb.).
Charakteristische Zeichnung in sehr guter Erhaltung. Der rechte Blattrand unregelmäßig beschnitten, wohl atelierbedingt. Im linken Blattrand oben ein kleiner, leichter Wasserfleck.
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