
31
Christian Rohlfs
Mann mit aufgestütztem Kopf, 1910.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 10.000 Ergebnis:
€ 11.250 (inkl. Käuferaufgeld)
31
Christian Rohlfs
Mann mit aufgestütztem Kopf, 1910.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 10.000 Ergebnis:
€ 11.250 (inkl. Käuferaufgeld)
Öl auf Leinwand
Nicht bei Vogt. Rechts unten signiert, laut Expertise von Prof. Dr. Vogt möglicherweise von fremder Hand. 60,8 x 49 cm (23,9 x 19,2 in)
Mit einer Echtheitsbestätigung von Prof. Dr. Paul Vogt, Essen, vom 29. September 2002.
PROVENIENZ: Galerie Nicolai, Berlin.
Fritz Lindner, Stettin.
Anita-Karin Lindner, Tel Aviv.
Privatsammlung Tel Aviv.
AUSSTELLUNG: Galerie Nicolai, Berlin, Mai 1925.
LITERATUR: Paul Friedrich, Deutsche Kunst (Aus Kunstsalons), in: Börsenzeitung Berlin, 7. Mai 1925.
Noch beeinflusst von van Gogh sucht Christian Rohlfs vor allem in seiner Zeit in Weimar und München nach einer neuen Richtung für sein weiteres Schaffen. Das Sujet eines nachdenklichen Mannes mit aufgestütztem Kopf hatte Christian Rohlfs bereits 1902 (vgl. Vogt 283) aufgegriffen und zu dieser Zeit unter dem Einfluss des Pointillismus ganz in diesem Sinne gemalt. Unser wohl um 1910 entstandenes Porträt im Gegensinn ist in der Auffassung gefestigter. Die Malweise in den parallelen Strichlagen erinnert an van Gogh, nicht jedoch die Farben, die eher auf den Farbkanon eines Naturalismus des späten neunzehnten Jahrhunderts zurückgreifen. So lassen sich in dem stimmungsvollen Männerporträt sowohl Tendenzen in der Erarbeitung eines neuen Ausdrucks als auch retardierende Elemente erkennen, die zeigen, wie sehr Rohlfs in dieser Zeit ein Suchender war. [KD].
Nicht bei Vogt. Rechts unten signiert, laut Expertise von Prof. Dr. Vogt möglicherweise von fremder Hand. 60,8 x 49 cm (23,9 x 19,2 in)
Mit einer Echtheitsbestätigung von Prof. Dr. Paul Vogt, Essen, vom 29. September 2002.
PROVENIENZ: Galerie Nicolai, Berlin.
Fritz Lindner, Stettin.
Anita-Karin Lindner, Tel Aviv.
Privatsammlung Tel Aviv.
AUSSTELLUNG: Galerie Nicolai, Berlin, Mai 1925.
LITERATUR: Paul Friedrich, Deutsche Kunst (Aus Kunstsalons), in: Börsenzeitung Berlin, 7. Mai 1925.
Noch beeinflusst von van Gogh sucht Christian Rohlfs vor allem in seiner Zeit in Weimar und München nach einer neuen Richtung für sein weiteres Schaffen. Das Sujet eines nachdenklichen Mannes mit aufgestütztem Kopf hatte Christian Rohlfs bereits 1902 (vgl. Vogt 283) aufgegriffen und zu dieser Zeit unter dem Einfluss des Pointillismus ganz in diesem Sinne gemalt. Unser wohl um 1910 entstandenes Porträt im Gegensinn ist in der Auffassung gefestigter. Die Malweise in den parallelen Strichlagen erinnert an van Gogh, nicht jedoch die Farben, die eher auf den Farbkanon eines Naturalismus des späten neunzehnten Jahrhunderts zurückgreifen. So lassen sich in dem stimmungsvollen Männerporträt sowohl Tendenzen in der Erarbeitung eines neuen Ausdrucks als auch retardierende Elemente erkennen, die zeigen, wie sehr Rohlfs in dieser Zeit ein Suchender war. [KD].
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