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2
Ernst Ludwig Kirchner
Im Varieté, 1911.
Bleistiftzeichnung
Schätzung:
€ 12.000 Ergebnis:
€ 15.000 (inkl. Käuferaufgeld)
2
Ernst Ludwig Kirchner
Im Varieté, 1911.
Bleistiftzeichnung
Schätzung:
€ 12.000 Ergebnis:
€ 15.000 (inkl. Käuferaufgeld)
Bleistiftzeichnung und Tuschfeder
Verso mit dem Nachlassstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570 b) und der handschriftlichen Registriernummer "B Dre/Be 26". Auf chamoisfarbenem Velin. 27,1 x 33,7 cm (10,6 x 13,2 in), blattgroß
Vergleiche auch die Feder- und Pinselzeichnung gleichen Sujets in: Roman Norbert Ketterer/Wolfgang Henze/Claus Zoege von Manteuffel/Hans Bolliger, Ernst Ludwig Kirchner. Zeichnungen und Pastelle, Stuttgart/Zürich 1979, Nr. 32.
Dieses Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner Archiv, Wichtrach/Bern, dokumentiert.
PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers.
Das halbleere Theater und die allein sitzenden Damen mit ihren überdimensionalen Hüten deuten auf eine Nachmittagsvorstellung hin, der auch die etwas simple Darbietung entspricht. Auf Kirchner übt das Motiv offenbar einen besonderen Reiz aus, so dass er das Sujet nahezu unverändert zweimal zeichnet. Die am linken Bühnenrand platzierte Venus deutet allerdings darauf hin, dass das Etablissement durchaus Gewagteres zu bieten hat als einen kleinen dressierten Hund. Der flüssig gerundete Strich entspricht der Zeit um 1911, als Kirchner sich bereits nach Berlin hin orientiert. [KD].
Verso mit dem Nachlassstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570 b) und der handschriftlichen Registriernummer "B Dre/Be 26". Auf chamoisfarbenem Velin. 27,1 x 33,7 cm (10,6 x 13,2 in), blattgroß
Vergleiche auch die Feder- und Pinselzeichnung gleichen Sujets in: Roman Norbert Ketterer/Wolfgang Henze/Claus Zoege von Manteuffel/Hans Bolliger, Ernst Ludwig Kirchner. Zeichnungen und Pastelle, Stuttgart/Zürich 1979, Nr. 32.
Dieses Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner Archiv, Wichtrach/Bern, dokumentiert.
PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers.
Das halbleere Theater und die allein sitzenden Damen mit ihren überdimensionalen Hüten deuten auf eine Nachmittagsvorstellung hin, der auch die etwas simple Darbietung entspricht. Auf Kirchner übt das Motiv offenbar einen besonderen Reiz aus, so dass er das Sujet nahezu unverändert zweimal zeichnet. Die am linken Bühnenrand platzierte Venus deutet allerdings darauf hin, dass das Etablissement durchaus Gewagteres zu bieten hat als einen kleinen dressierten Hund. Der flüssig gerundete Strich entspricht der Zeit um 1911, als Kirchner sich bereits nach Berlin hin orientiert. [KD].
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