
36
Christian Rohlfs
Amaryllis, 1925.
Wassertempera
Schätzung:
€ 20.000 Ergebnis:
€ 39.040 (inkl. Käuferaufgeld)
36
Christian Rohlfs
Amaryllis, 1925.
Wassertempera
Schätzung:
€ 20.000 Ergebnis:
€ 39.040 (inkl. Käuferaufgeld)
Wassertempera.
Nicht bei Vogt. Rechts unten monogrammiert und datiert. Verso von fremder Hand bezeichnet "39557". Auf festem Aquarellbütten. 77,5 x 57 cm (30,5 x 22,4 in), blattgroß.
Mit einer schriftlichen Echtheitsbestätigung des Christian Rohlfs Archivs am Osthaus Museum Hagen vom 1. August 2011. Die Arbeit wird unter der Nummer CRA 22/11 in das Christian Rohlfs Archiv aufgenommen.
PROVENIENZ: Nachlass Sophia-Maria von Waldthausen-Brede.
Die von Christian Rohlfs bevorzugte Technik der Wassertempera, deren technische Besonderheit in der teilweisen Auswaschung einmal aufgetragener Farbe beruht, hat Christian Rohlfs zu bildhaften Aussagen geführt, deren Charakter eher in einer Zwischenstufe von Aquarell und Gemälde zu sehen sind. Der kräftige Farbauftrag, hier in unserer Arbeit besonders präsent, wird von einer dominierenden Pinselzeichnung begleitet, die der Gesamtkomposition Ausdruckskraft und Stärke verleiht. Die gefährliche Nähe zur Schönmalerei, der besonders die Blumensujets unterliegen, umgeht Rohlfs sowohl kompositorisch als auch technisch. In der Konzentration seiner Stilmittel sieht Christian Rohlfs den für ihn gangbaren Weg, dem Sujet eine neue Sichtweise zu geben - es gleichsam für die Kunst der Moderne zurückzugewinnen. [KD].
Nicht bei Vogt. Rechts unten monogrammiert und datiert. Verso von fremder Hand bezeichnet "39557". Auf festem Aquarellbütten. 77,5 x 57 cm (30,5 x 22,4 in), blattgroß.
Mit einer schriftlichen Echtheitsbestätigung des Christian Rohlfs Archivs am Osthaus Museum Hagen vom 1. August 2011. Die Arbeit wird unter der Nummer CRA 22/11 in das Christian Rohlfs Archiv aufgenommen.
PROVENIENZ: Nachlass Sophia-Maria von Waldthausen-Brede.
Die von Christian Rohlfs bevorzugte Technik der Wassertempera, deren technische Besonderheit in der teilweisen Auswaschung einmal aufgetragener Farbe beruht, hat Christian Rohlfs zu bildhaften Aussagen geführt, deren Charakter eher in einer Zwischenstufe von Aquarell und Gemälde zu sehen sind. Der kräftige Farbauftrag, hier in unserer Arbeit besonders präsent, wird von einer dominierenden Pinselzeichnung begleitet, die der Gesamtkomposition Ausdruckskraft und Stärke verleiht. Die gefährliche Nähe zur Schönmalerei, der besonders die Blumensujets unterliegen, umgeht Rohlfs sowohl kompositorisch als auch technisch. In der Konzentration seiner Stilmittel sieht Christian Rohlfs den für ihn gangbaren Weg, dem Sujet eine neue Sichtweise zu geben - es gleichsam für die Kunst der Moderne zurückzugewinnen. [KD].
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