538
Fred Thieler
Ohne Titel, 1958.
Acryl
Schätzung:
€ 3.500 Ergebnis:
€ 6.875 (inkl. Käuferaufgeld)
538
Fred Thieler
Ohne Titel, 1958.
Acryl
Schätzung:
€ 3.500 Ergebnis:
€ 6.875 (inkl. Käuferaufgeld)
Ohne Titel. 1958.
Acryl auf Malpappe.
Verso signiert und datiert sowie bezeichnet "3)". 49,8 x 65 cm (19,6 x 25,5 in), blattgroß.
Mit einer schriftlichen Expertise von Frau Sigrid Melchior M.A., Berlin, vom 1. März 2013.
Die Gruppe der sogenannten Spachtelbilder, zu der die vorliegende Arbeit zählt, ist als Produkt von Thielers Experimenten mit Farbe als Material entstanden. Für diese Technik verwendet Thieler vorrangig acrylhaltige Farbe, welche sich durch ihre besonders zähe Konsistenz auszeichnet und schnell trocknet. Die Trocknungseigenschaften der Farbe jedoch erfordern einen besonders schnellen Auftrag der einzelnen Farbschichten. Auf dem rot grundierten Bildträger lässt Thieler in rasch aufgetragenen Spachtelzügen eine stark rhythmisierte Komposition entstehen. Durch den Entschluss wasserlösliche und acrylhlatige Farben auf Karton zu mischen, löst Thieler sich von der klassischen Idee der Zeichnung als Vorstudie oder Skizze. Vielmehr stehen seine Spachtelbilder qualitativ auf einer Ebene mit den Ölgemälden der Zeit. [JS]
Acryl auf Malpappe.
Verso signiert und datiert sowie bezeichnet "3)". 49,8 x 65 cm (19,6 x 25,5 in), blattgroß.
Mit einer schriftlichen Expertise von Frau Sigrid Melchior M.A., Berlin, vom 1. März 2013.
Die Gruppe der sogenannten Spachtelbilder, zu der die vorliegende Arbeit zählt, ist als Produkt von Thielers Experimenten mit Farbe als Material entstanden. Für diese Technik verwendet Thieler vorrangig acrylhaltige Farbe, welche sich durch ihre besonders zähe Konsistenz auszeichnet und schnell trocknet. Die Trocknungseigenschaften der Farbe jedoch erfordern einen besonders schnellen Auftrag der einzelnen Farbschichten. Auf dem rot grundierten Bildträger lässt Thieler in rasch aufgetragenen Spachtelzügen eine stark rhythmisierte Komposition entstehen. Durch den Entschluss wasserlösliche und acrylhlatige Farben auf Karton zu mischen, löst Thieler sich von der klassischen Idee der Zeichnung als Vorstudie oder Skizze. Vielmehr stehen seine Spachtelbilder qualitativ auf einer Ebene mit den Ölgemälden der Zeit. [JS]
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