42
Ernst Ludwig Kirchner
Wigmann - Tanzgruppe, 1928.
Radierung
Schätzung:
€ 4.000 Ergebnis:
€ 11.250 (inkl. Käuferaufgeld)
42
Ernst Ludwig Kirchner
Wigmann - Tanzgruppe, 1928.
Radierung
Schätzung:
€ 4.000 Ergebnis:
€ 11.250 (inkl. Käuferaufgeld)
Wigmann - Tanzgruppe. 1928.
Radierung mit Flächenätzung.
Dube R 584 II (von II). Verso mit dem Nachlassstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570 b) und der handschriftlichen Registriernummer "R Da / BE 1 II D". Eines von bisher 4 bekannten Exemplaren des II. Zustands. Auf Velin. 27,1 x 21,3 cm (10,6 x 8,3 in). Papier: 38,2 x 31,3 cm (15 x 12,5 in).
Weitere Exemplare befinden sich im Hessischen Landesmuseum Darmstadt und im Städelschen Kunstinstitut Frankfurt am Main.
Erstes Exemplar auf dem internationalen Auktionsmarkt (Quelle: www.artnet.de und www.artprice.com).
Wir danken Herrn Prof. Dr. Günther Gercken für die freundliche Auskunft.
Die Tanzpädagogin Mary Wigman ist die prominenteste deutsche Vertreterin eines Tanzstils, der sich vom klassischen Ballett abwandte und den reinen Ausdruck favorisierte. Ernst Ludwig Kirchner lernt sie 1926 kennen. Im Januar 1926 trägt er in sein Tagebuch ein: "Heute erster großer Eindruck bei Mary Wigman. Ich empfinde das Parallele, wie es sich in ihren Tänzen ausdrückt in der Bewegung der Massen, die die Einzelbewegung verstärken durch Zahl. [..] Ich werde davon grosse Bilder malen. Ja, das was wir geahnt haben, das ist doch Wirklichkeit geworden. Die neue Kunst ist da [..]" (zitiert nach: Lucius Grisebach, Ernst Ludwig Kirchners Davoser Tagebuch, Wichtrach/Bern 1987, S. 126). [EH].
Radierung mit Flächenätzung.
Dube R 584 II (von II). Verso mit dem Nachlassstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570 b) und der handschriftlichen Registriernummer "R Da / BE 1 II D". Eines von bisher 4 bekannten Exemplaren des II. Zustands. Auf Velin. 27,1 x 21,3 cm (10,6 x 8,3 in). Papier: 38,2 x 31,3 cm (15 x 12,5 in).
Weitere Exemplare befinden sich im Hessischen Landesmuseum Darmstadt und im Städelschen Kunstinstitut Frankfurt am Main.
Erstes Exemplar auf dem internationalen Auktionsmarkt (Quelle: www.artnet.de und www.artprice.com).
Wir danken Herrn Prof. Dr. Günther Gercken für die freundliche Auskunft.
Die Tanzpädagogin Mary Wigman ist die prominenteste deutsche Vertreterin eines Tanzstils, der sich vom klassischen Ballett abwandte und den reinen Ausdruck favorisierte. Ernst Ludwig Kirchner lernt sie 1926 kennen. Im Januar 1926 trägt er in sein Tagebuch ein: "Heute erster großer Eindruck bei Mary Wigman. Ich empfinde das Parallele, wie es sich in ihren Tänzen ausdrückt in der Bewegung der Massen, die die Einzelbewegung verstärken durch Zahl. [..] Ich werde davon grosse Bilder malen. Ja, das was wir geahnt haben, das ist doch Wirklichkeit geworden. Die neue Kunst ist da [..]" (zitiert nach: Lucius Grisebach, Ernst Ludwig Kirchners Davoser Tagebuch, Wichtrach/Bern 1987, S. 126). [EH].
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