Weitere Abbildung
17
Ernst Ludwig Kirchner
Schleudertanz, 1912.
Holzschnitt
Schätzung:
€ 2.000 Ergebnis:
€ 10.625 (inkl. Käuferaufgeld)
17
Ernst Ludwig Kirchner
Schleudertanz, 1912.
Holzschnitt
Schätzung:
€ 2.000 Ergebnis:
€ 10.625 (inkl. Käuferaufgeld)
Schleudertanz. 1912.
Holzschnitt.
Dube 728. Schiefler 194. Rechts unten von Erna Kirchner signiert. Verso mit dem Nachlasstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570b) und der handschriftlichen Registriernummer "H 194" sowie dem Stempel des Künstlers "Unverkäuflich E. L. Kirchner". Es handelt sich um das Archivexemplar des Künstlers. Kirchner hat jeweils einen Abzug seiner Grafiken als unverkäuflich gekennzeichnet und zu Dokumentationszwecken in seinem Besitz behalten. Auf festem, gräulichem Papier. 13 x 10,9 cm (5,1 x 4,2 in). Papier: 16,9 x 14,7 cm (6,6 x 5,7 in).
Erschienen im Katalog der Ausstellung der Künstlergruppe "Brücke" in der Galerie Fritz Gurlitt, Berlin und der Galerie Commeter, Hamburg 1912. Bei dem vorliegenden Exemplar handelt es sich jedoch um einen der wenigen Drucke außerhalb des Kataloges.
Wir danken Herrn Prof. Dr. Günther Gercken, Lütjensee, für die freundliche wissenschaftliche Beratung.
AUSSTELLUNG: Ernst Ludwig Kirchner zum 120. Geburtstag. Druckgraphische Handexemplare für Gustav Schiefler, Ketterer Kunst München 30.6.-11.8.2000, Nr. 17 (mit Abb.).
Kirchner hat in allen Techniken immer wieder das Tanzmotiv dargestellt. Mit den frühen Dresdner Jahren beginnend begleitet es ihn sein ganzes Leben. Dem kultischen Tanz galt sein Interesse ebenso wie dem zeitgenössischen Modetanz, dem Ausdruckstanz einer Mary Wigman, dem Tanz im Wirtshaus, Café, Varieté und Zirkus. Spontaneität und Echtheit verkörpernd bringt der Tanz das Moment der Bewegung unmittelbar zum Ausdruck. In dem ausdrucksstarken Holzschnitt, der in Kirchners Berliner Jahren entstanden ist, hat Kirchner einen kleinen Bildauschnitt in fast rechteckigem Format gewählt, den das tanzende Paar fast gänzlich ausfüllt. Kirchner - der sich vermutlich selbst in der Figur des Tänzers dargestellt hat - rückt den Betrachter auf diese Weise ganz nahe an das dynamische Bildgeschehen heran. [JS].
Holzschnitt.
Dube 728. Schiefler 194. Rechts unten von Erna Kirchner signiert. Verso mit dem Nachlasstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570b) und der handschriftlichen Registriernummer "H 194" sowie dem Stempel des Künstlers "Unverkäuflich E. L. Kirchner". Es handelt sich um das Archivexemplar des Künstlers. Kirchner hat jeweils einen Abzug seiner Grafiken als unverkäuflich gekennzeichnet und zu Dokumentationszwecken in seinem Besitz behalten. Auf festem, gräulichem Papier. 13 x 10,9 cm (5,1 x 4,2 in). Papier: 16,9 x 14,7 cm (6,6 x 5,7 in).
Erschienen im Katalog der Ausstellung der Künstlergruppe "Brücke" in der Galerie Fritz Gurlitt, Berlin und der Galerie Commeter, Hamburg 1912. Bei dem vorliegenden Exemplar handelt es sich jedoch um einen der wenigen Drucke außerhalb des Kataloges.
Wir danken Herrn Prof. Dr. Günther Gercken, Lütjensee, für die freundliche wissenschaftliche Beratung.
AUSSTELLUNG: Ernst Ludwig Kirchner zum 120. Geburtstag. Druckgraphische Handexemplare für Gustav Schiefler, Ketterer Kunst München 30.6.-11.8.2000, Nr. 17 (mit Abb.).
Kirchner hat in allen Techniken immer wieder das Tanzmotiv dargestellt. Mit den frühen Dresdner Jahren beginnend begleitet es ihn sein ganzes Leben. Dem kultischen Tanz galt sein Interesse ebenso wie dem zeitgenössischen Modetanz, dem Ausdruckstanz einer Mary Wigman, dem Tanz im Wirtshaus, Café, Varieté und Zirkus. Spontaneität und Echtheit verkörpernd bringt der Tanz das Moment der Bewegung unmittelbar zum Ausdruck. In dem ausdrucksstarken Holzschnitt, der in Kirchners Berliner Jahren entstanden ist, hat Kirchner einen kleinen Bildauschnitt in fast rechteckigem Format gewählt, den das tanzende Paar fast gänzlich ausfüllt. Kirchner - der sich vermutlich selbst in der Figur des Tänzers dargestellt hat - rückt den Betrachter auf diese Weise ganz nahe an das dynamische Bildgeschehen heran. [JS].
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