31
Emil Nolde
Die Heiligen drei Könige, 1913.
Farblithografie
Schätzung:
€ 9.000 Ergebnis:
€ 10.000 (inkl. Käuferaufgeld)
31
Emil Nolde
Die Heiligen drei Könige, 1913.
Farblithografie
Schätzung:
€ 9.000 Ergebnis:
€ 10.000 (inkl. Käuferaufgeld)
Die Heiligen drei Könige. 1913.
Farblithografie.
Schiefler/Mosel/Urban L 49/3.Fassung. Im Stein signiert. Eines von 300 Exemplaren für die Mitglieder des Kölner Sonderbundes. Auf Japanbütten. 64,8 x 54 cm (25,5 x 21,2 in). Papier: 75,2 x 63,5 cm (29,5 x 25 in).
[KD].
Sehr guter Druck in farbfrischer Erhaltung.
Die großformatigen Lithografien von Emil Nolde zeigen seine Meisterschaft in der Ausschöpfung drucktechnischer Möglichkeiten zugunsten einer Stringenz der Komposition. Nolde zeichnet das orientalische Flair der Könige in einem magischen Hell-Dunkel. Die sparsame Farbgebung des letzten Zustandes unterstreicht vor allem in der Führung des Gelb den mythisch inspirierten Auftrag. Die dicht gedrängte Komposition scheint in ihrer Theatralik einem Bühnengeschehen zu entsprechen. Erst um die Mitte des Jahres 1913 hatte Emil Nolde mit dem Zeichnen auf Stein begonnen und sofort die verschiedenen Techniken der Lithografie inklusive der des Druckens in Farbe experimentell erprobt. Dies erklärt auch die große Zahl der Probedrucke und Farbvarianten. Die teilweise mitgedruckten unregelmäßigen Ränder des Lithosteines sind als zusätzliches ästhetisches Element der Komposition zu verstehen. Sie sind in ihrer Unregelmäßigkeit ein signifikantes Merkmal expressionistischer Grafik.
Farblithografie.
Schiefler/Mosel/Urban L 49/3.Fassung. Im Stein signiert. Eines von 300 Exemplaren für die Mitglieder des Kölner Sonderbundes. Auf Japanbütten. 64,8 x 54 cm (25,5 x 21,2 in). Papier: 75,2 x 63,5 cm (29,5 x 25 in).
[KD].
Sehr guter Druck in farbfrischer Erhaltung.
Die großformatigen Lithografien von Emil Nolde zeigen seine Meisterschaft in der Ausschöpfung drucktechnischer Möglichkeiten zugunsten einer Stringenz der Komposition. Nolde zeichnet das orientalische Flair der Könige in einem magischen Hell-Dunkel. Die sparsame Farbgebung des letzten Zustandes unterstreicht vor allem in der Führung des Gelb den mythisch inspirierten Auftrag. Die dicht gedrängte Komposition scheint in ihrer Theatralik einem Bühnengeschehen zu entsprechen. Erst um die Mitte des Jahres 1913 hatte Emil Nolde mit dem Zeichnen auf Stein begonnen und sofort die verschiedenen Techniken der Lithografie inklusive der des Druckens in Farbe experimentell erprobt. Dies erklärt auch die große Zahl der Probedrucke und Farbvarianten. Die teilweise mitgedruckten unregelmäßigen Ränder des Lithosteines sind als zusätzliches ästhetisches Element der Komposition zu verstehen. Sie sind in ihrer Unregelmäßigkeit ein signifikantes Merkmal expressionistischer Grafik.
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