Rahmenbild
22
Willy Robert Huth
Komposition mit Pferden, Wohl 1920.
Gouache
Schätzung:
€ 4.000 Ergebnis:
€ 8.125 (inkl. Käuferaufgeld)
22
Willy Robert Huth
Komposition mit Pferden, Wohl 1920.
Gouache
Schätzung:
€ 4.000 Ergebnis:
€ 8.125 (inkl. Käuferaufgeld)
Komposition mit Pferden. Wohl 1920er Jahre.
Gouache.
Rechts unten monogrammiert. Auf strukturiertem bräunlichem Papier. 29,7 x 35,5 cm (11,6 x 13,9 in), blattgroß.
Verso mit einer Kohlezeichnung eines knorrigen Baumes, ebenfalls monogrammiert. [JS].
PROVENIENZ: Privatsammlung Norddeutschland.
Willy Robert Huth zählt zu den herausragenden Künstlerpersönlichkeiten der "verschollenen Generation" des Expressiven Realismus. Durch Willi Baumeister kommt Willy Robert Huth in Kontakt mit den Künstlern um den großen Bahnbrecher Adolf Hölzel, der 1905 nach Stuttgart berufen wurde. Der Erste Weltkrieg unterbricht die vielversprechende Entwicklung des jungen Künstlers: 1915 wird Huth eingezogen, 1918 gerät er in englische Gefangenschaft. Erst nach Kriegsende kann er sich 1919 als freier Maler in Berlin niederlassen. Hier tobt die künstlerische Avantgarde und Willy Robert Huth, dessen Werke an die "Brücke" anschließen, ist Teil der Bewegung: Er verkehrt mit George Grosz, Karl Schmidt-Rottluff, Karl Hofer, Max Pechstein und Erich Heckel, er wird 1919 Mitbegründer der expressionistischen Künstlergruppe "Jung-Erfurt", stellt 1920 in der Freien Sezession aus und ist 1923 auf der ersten Ausstellung des Deutschen Expressionismus in Amerika vertreten. Das vorliegende leuchtende Aquarell verbindet in beeindruckender Weise abstrakte und gegenständliche Elemente zu einer ausgewogenen Komposition, die - ähnlich wie die berühmten Tierbilder Franz Marcs - sinnbildlich für die Zeit des künstlerischen Umbruchs in der Moderne steht.
Gouache.
Rechts unten monogrammiert. Auf strukturiertem bräunlichem Papier. 29,7 x 35,5 cm (11,6 x 13,9 in), blattgroß.
Verso mit einer Kohlezeichnung eines knorrigen Baumes, ebenfalls monogrammiert. [JS].
PROVENIENZ: Privatsammlung Norddeutschland.
Willy Robert Huth zählt zu den herausragenden Künstlerpersönlichkeiten der "verschollenen Generation" des Expressiven Realismus. Durch Willi Baumeister kommt Willy Robert Huth in Kontakt mit den Künstlern um den großen Bahnbrecher Adolf Hölzel, der 1905 nach Stuttgart berufen wurde. Der Erste Weltkrieg unterbricht die vielversprechende Entwicklung des jungen Künstlers: 1915 wird Huth eingezogen, 1918 gerät er in englische Gefangenschaft. Erst nach Kriegsende kann er sich 1919 als freier Maler in Berlin niederlassen. Hier tobt die künstlerische Avantgarde und Willy Robert Huth, dessen Werke an die "Brücke" anschließen, ist Teil der Bewegung: Er verkehrt mit George Grosz, Karl Schmidt-Rottluff, Karl Hofer, Max Pechstein und Erich Heckel, er wird 1919 Mitbegründer der expressionistischen Künstlergruppe "Jung-Erfurt", stellt 1920 in der Freien Sezession aus und ist 1923 auf der ersten Ausstellung des Deutschen Expressionismus in Amerika vertreten. Das vorliegende leuchtende Aquarell verbindet in beeindruckender Weise abstrakte und gegenständliche Elemente zu einer ausgewogenen Komposition, die - ähnlich wie die berühmten Tierbilder Franz Marcs - sinnbildlich für die Zeit des künstlerischen Umbruchs in der Moderne steht.
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