888
Gerhard Richter
Ice 2, 2003.
Farbserigrafie
Schätzung:
€ 30.000 Ergebnis:
€ 42.500 (inkl. Käuferaufgeld)
888
Gerhard Richter
Ice 2, 2003.
Farbserigrafie
Schätzung:
€ 30.000 Ergebnis:
€ 42.500 (inkl. Käuferaufgeld)
Ice 2. 2003.
Farbserigrafie.
Butin 123. Signiert, datiert, nummeriert und bezeichnet "a. p.". Eines von 18 Künstlerexemplaren, aus einer Gesamtauflage von 140 Exemplaren. Auf hell elfenbeinfarbenem Büttenkarton. 101,6 x 81,2 cm (40 x 31,9 in). Papier: 111,2 x 89 cm (43,7 x 35 in).
Die Edition basiert auf einer Fotografie des Ölgemäldes "Eis (2)" (WVZ-Nr. der Gemälde 706-2). Gedruckt von Brand X Edition (mit dem Trockenstempel), New York. Herausgegeben vom Lincoln Center for the Performing Arts, Inc., New York.
PROVENIENZ: Privatsammlung Rheinland.
Farbserigrafie.
Butin 123. Signiert, datiert, nummeriert und bezeichnet "a. p.". Eines von 18 Künstlerexemplaren, aus einer Gesamtauflage von 140 Exemplaren. Auf hell elfenbeinfarbenem Büttenkarton. 101,6 x 81,2 cm (40 x 31,9 in). Papier: 111,2 x 89 cm (43,7 x 35 in).
Die Edition basiert auf einer Fotografie des Ölgemäldes "Eis (2)" (WVZ-Nr. der Gemälde 706-2). Gedruckt von Brand X Edition (mit dem Trockenstempel), New York. Herausgegeben vom Lincoln Center for the Performing Arts, Inc., New York.
PROVENIENZ: Privatsammlung Rheinland.
Die Druckgrafiken Gerhard Richters basieren - wie das vorliegende Werk - zum größten Teil auf fotomechanischen Reproduktionstechniken, wodurch der Gegensatz zwischen künstlerischer Handarbeit und industrieller Technik aufgehoben wird. Die Tatsache, dass das Werk "Ice 2" auf der Grundlage einer Fotografie eines Ölgemäldes des Künstlers aus dem Jahre 1989 entsteht, unterstreicht diese scheinbare Aufhebung zusätzlich. Bleibt bei der vorliegenden Serigrafie - im Gegensatz zum Ölbild - das haptische Element der auf unterschiedlichste Weise aufgetragenen Farbe verborgen, so zeichnet sich in ihr der vollendete Zustand der totalen Abstraktion ab. Die grautonigen Schlieren und buntfarbigen Rasterstrukturen verschwimmen ineinander und scheinen sich ohne den Verweis auf die Ebene des Farbauftrags schließlich gänzlich aufzulösen. Das so entstandene Bild kommt Richters selbsterklärtem Anspruch als Künstler schließlich näher als das Medium der Malerei: "Manchmal denke ich, ich sollte mich nicht Maler nennen, sondern Bildermachen. Ich bin mehr an Bildern interessiert als an Malerei." (Gerhard Richter, zit. nach: Hubertus Butin, Stefan Gronert und Thomas Olbricht, Gerhard Richter. Editionen 1965-2013, Ostfildern-Ruit 2014, Umschlagtext).
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