212
Ernst Ludwig Kirchner
Sich sonnende Badende, 1909.
Farblithografie
Schätzung:
€ 30.000 Ergebnis:
€ 35.000 (inkl. Käuferaufgeld)
212
Ernst Ludwig Kirchner
Sich sonnende Badende, 1909.
Farblithografie
Schätzung:
€ 30.000 Ergebnis:
€ 35.000 (inkl. Käuferaufgeld)
Sich sonnende Badende. 1909.
Farblithografie.
Gercken 318. Dube L 117. Signiert. Verso mit dem Nachlassstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570b) und der handschriftlichen Registriernummer "L 102 I". Eines von 3 bisher bekannten Exemplaren. Auf dünnem chamoisfarbenen Karton. 19,3 x 21 cm (7,5 x 8,2 in). Papier: 23 x 33,5 cm (9 x 13,2 in).
Farbiger Druck vom selben gesprungenen Stein in zwei Arbeitsgängen in Schwarz und Grün.
Bisher einziges von drei Exemplaren, das auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten wird. (Quelle: artnet.com).
PROVENIENZ: Dr. Ernst Hauswedell, Hamburg, 28.11.1964, Lot 183b.
Galerie Wolfgang Ketterer, Stuttgart, Lagerkatalog 30, Nr. 589.
Hauswedell & Nolte, Hamburg, 5. Dezember 1998, Lot 776 mit Farbabb.
Privatsammlung USA.
Hauswedell & Nolte, Hamburg, 5. Juni 2013, Lot 49.
Privatsammlung Deutschland.
Farblithografie.
Gercken 318. Dube L 117. Signiert. Verso mit dem Nachlassstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570b) und der handschriftlichen Registriernummer "L 102 I". Eines von 3 bisher bekannten Exemplaren. Auf dünnem chamoisfarbenen Karton. 19,3 x 21 cm (7,5 x 8,2 in). Papier: 23 x 33,5 cm (9 x 13,2 in).
Farbiger Druck vom selben gesprungenen Stein in zwei Arbeitsgängen in Schwarz und Grün.
Bisher einziges von drei Exemplaren, das auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten wird. (Quelle: artnet.com).
PROVENIENZ: Dr. Ernst Hauswedell, Hamburg, 28.11.1964, Lot 183b.
Galerie Wolfgang Ketterer, Stuttgart, Lagerkatalog 30, Nr. 589.
Hauswedell & Nolte, Hamburg, 5. Dezember 1998, Lot 776 mit Farbabb.
Privatsammlung USA.
Hauswedell & Nolte, Hamburg, 5. Juni 2013, Lot 49.
Privatsammlung Deutschland.
Die frühen grafischen Arbeiten von Ernst Ludwig Kirchner sind von einer Konsequenz des stilistischen Bruchs mit dem vorher Gestalteten, die in ihrer Kausalität das weitere grafische Schaffen grundlegend bestimmen sollte. Eine fast lineare Zeichnung der beiden Körper der Liegenden wird von einem eher amorphen Grünton umspielt. Die sichtbare Konzentration auf das Körperliche wird durch den reinen Papierton noch unterstützt. Ernst Ludwig Kirchner ist hier bis an die Grenzen des real Darstellbaren gegangen und hat so eine Einheit von Vorstellung und Bildverwirklichung erreicht, die geradezu exemplarisch für die Grafik des Expressionismus ist. Der Druck vom gebrochenen Stein zeugt zudem von einer Denkart, die dem Zufälligen einen besonderen Stellenwert einräumt. Auch dies ein Bruch mit der Tradition. Ernst Ludwig Kirchner hat mit diesen grafischen Arbeiten Neuland betreten; er und seine Malerkollegen der "Brücke" gingen diesen Weg sehr bewusst, um das Tradierte hinter sich zu lassen.
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