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843
Henry Moore
Mother with Child on Back, 1965.
Bronze
Schätzung:
€ 15.000 Ergebnis:
€ 20.625 (inkl. Käuferaufgeld)
843
Henry Moore
Mother with Child on Back, 1965.
Bronze
Schätzung:
€ 15.000 Ergebnis:
€ 20.625 (inkl. Käuferaufgeld)
Mother with Child on Back. 1965.
Bronze mit brauner Patina.
Moore. Catalogue raisonné, Band 6, Nr. 540. Verso mit dem Namenszug und der Nummerierung. Eines von 9 Exemplaren. Höhe: 16,8 cm (6,6 in). Sockel: 3,5 x 12,5 x 9 cm ( 1,3 x 4,9 x 3,5 in).
Gegossen 1969.
Besonders innige Darstellung des im Werk von Henry Moore so zentralen „Mother and Child“ Motivs.
PROVENIENZ: Arte/Contacto Galerie de Arte, Caracas/Venezuela (auf der Standfläche mit dem Galerieetikett).
Marlborough Galleries, New York.
Privatsammlung USA (direkt vom Vorgenannten erworben).
AUSSTELLUNG: Henry Moore. 85th Birthday Exhibition. Stone Carvings, Bronze Sculpture, Drawings, Marlborough Fine Art, London 1983, Nr. 46, S. 72.
Bronze mit brauner Patina.
Moore. Catalogue raisonné, Band 6, Nr. 540. Verso mit dem Namenszug und der Nummerierung. Eines von 9 Exemplaren. Höhe: 16,8 cm (6,6 in). Sockel: 3,5 x 12,5 x 9 cm ( 1,3 x 4,9 x 3,5 in).
Gegossen 1969.
Besonders innige Darstellung des im Werk von Henry Moore so zentralen „Mother and Child“ Motivs.
PROVENIENZ: Arte/Contacto Galerie de Arte, Caracas/Venezuela (auf der Standfläche mit dem Galerieetikett).
Marlborough Galleries, New York.
Privatsammlung USA (direkt vom Vorgenannten erworben).
AUSSTELLUNG: Henry Moore. 85th Birthday Exhibition. Stone Carvings, Bronze Sculpture, Drawings, Marlborough Fine Art, London 1983, Nr. 46, S. 72.
In dieser bewegten Zeit entsteht auch unsere Skulptur "Mother with Child on Back" aus dem Jahr 1965, in der sich die charakteristischen Merkmale der Kunst Moores - ein archaisch anmutendes, zwischen Formation und Deformation changierendes Gestaltungsrepertoire - widerspiegelt. In ihrer Kompaktheit scheinen die Figuren gerade der Erde entstiegen zu sein, sind noch immer fest mit ihr verwurzelt. Das Körperhafte, das Moore unter Zurücknahme des individuellen Ausdrucks betont, bestimmt dabei die Gesamtstrukur all seiner Plastiken. Obwohl mit dieser spezifischen Formensprache der Abstraktion nahe, bleibt Moore in seinen gestalterischen Mitteln der Tradition verpflichtet. So auch mit dem Thema Mutter und Kind, das Moore immer wieder aufgreift, bearbeitet und in seinen mannigfaltigen Aspekten aufzeigt. Einer dieser Aspekte liegt laut dem Kunstkritiker Erich Neumann in der nährenden Beziehung, die er auf kreative Kraft und Künstler überträgt: "Das Grundphänomen, daß alles Leben vom Urweiblichen herkommt, dem Gebenden und Nährenden, drückt sich am klarsten in der ewigen Abhängigkeit des Kindes von der Mutter aus. Und gerade weil das schöpferische Individuum, das auf die nährende Kraft des mütterlichen kreativen Prinzips angewiesen ist, sich stets als das 'Kind' empfindet, spielt die Mutter-Kind-Beziehung eine so zentrale Rolle in Moores Werk." (E. Neumann, zit. nach: Kat. Henry Moore. Mutter und Kind. Hrsg. von der Henry Moore Foundation, Much Hadham, Großbritannien. Genf 1992, S. 29).
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