332
Brice Marden
After Botticelli 1-5, 1992/93.
5 Blatt Aquatintaradierungen
Schätzung:
€ 30.000 Ergebnis:
€ 36.120 (inklusive Aufgeld)
332
Brice Marden
After Botticelli 1-5, 1992/93.
5 Blatt Aquatintaradierungen
Schätzung:
€ 30.000 Ergebnis:
€ 36.120 (inklusive Aufgeld)
Brice Marden
1938 - 2023
After Botticelli 1-5. 1992/93.
5 Blatt Aquatintaradierungen.
Jeweils signiert, datiert und nummeriert. Aus einer Auflage von 45 Exemplaren. Auf festem, handgeschöpftem Velin von Twinrocker (jeweils mit Wasserzeichen). 22,6 x 30,2 cm (8,8 x 11,8 in). Papier: bis zu 68,8 x 54,5 cm (27 x 21,4 in).
Vollständig. Gedruckt bei Branstead Studio, New York. [AW].
• In "After Botticelli" verschmelzen Musen, Mänaden und Venusfiguren zu bewegten, energiegeladenen Kompositionen fern jeglicher Gegenständlichkeit.
• Nach einer Reise durch Asien 1983 findet Marden zu seiner offenen, kalligrafisch-linearen Bildsprache.
• Andere Exemplare dieser Auflage befinden sich im Princeton University Art Museum, New Jersey, im Cleveland Museum of Art, Ohio, sowie im High Museum of Art, Georgia.
• Bereits 1975 fand eine erste Retrospektive Brice Mardens im Solomon R. Guggenheim Museum, New York, statt – eine weitere wurde 2006 zunächst im Museum of Modern Art, New York, und anschließend im San Francisco Museum of Modern Art und im Hamburger Bahnhof, Berlin, gezeigt.
PROVENIENZ: Privatsammlung Berlin.
Brice Marden hat sich zeitlebens in seinem Werk mit der Kunstgeschichte beschäftigt, in dem gerade die Auseinandersetzung mit den Altmeistern eine besondere Rolle einnimmt. 1991 bespielt Marden eine Ausstellung im Museum of Fine Arts in Boston, in der er ca. drei Dutzend seiner abstrakten Werke Gemälden von Künstlern wie Manet, Gauguin oder Francisco de Zurbarán gegenüberstellt. Auf die Frage, was ihn an Altmeistern wie Zurbarán fasziniert, antwortet Marden: "[Es] ist diese Konzentration. Man sieht, wie er ein Thema aufgreift und es in einem mystischen Sinne überwindet" (zit. nach: https://bombmagazine.org/articles/1988/01/01/brice-marden/).
In unserer Folge "After Botticelli 1-5" versucht Marden die idealisierten Formen der Gemälde Botticellis zu überwinden und nur noch in Form und Linie zu konzentrieren. Durch seine kalligrafisch geschulte, poetische Linienführung gelingt Marden ein Dialog und eine Verbindung über ein halbes Jahrtausend.
1938 - 2023
After Botticelli 1-5. 1992/93.
5 Blatt Aquatintaradierungen.
Jeweils signiert, datiert und nummeriert. Aus einer Auflage von 45 Exemplaren. Auf festem, handgeschöpftem Velin von Twinrocker (jeweils mit Wasserzeichen). 22,6 x 30,2 cm (8,8 x 11,8 in). Papier: bis zu 68,8 x 54,5 cm (27 x 21,4 in).
Vollständig. Gedruckt bei Branstead Studio, New York. [AW].
• In "After Botticelli" verschmelzen Musen, Mänaden und Venusfiguren zu bewegten, energiegeladenen Kompositionen fern jeglicher Gegenständlichkeit.
• Nach einer Reise durch Asien 1983 findet Marden zu seiner offenen, kalligrafisch-linearen Bildsprache.
• Andere Exemplare dieser Auflage befinden sich im Princeton University Art Museum, New Jersey, im Cleveland Museum of Art, Ohio, sowie im High Museum of Art, Georgia.
• Bereits 1975 fand eine erste Retrospektive Brice Mardens im Solomon R. Guggenheim Museum, New York, statt – eine weitere wurde 2006 zunächst im Museum of Modern Art, New York, und anschließend im San Francisco Museum of Modern Art und im Hamburger Bahnhof, Berlin, gezeigt.
PROVENIENZ: Privatsammlung Berlin.
Brice Marden hat sich zeitlebens in seinem Werk mit der Kunstgeschichte beschäftigt, in dem gerade die Auseinandersetzung mit den Altmeistern eine besondere Rolle einnimmt. 1991 bespielt Marden eine Ausstellung im Museum of Fine Arts in Boston, in der er ca. drei Dutzend seiner abstrakten Werke Gemälden von Künstlern wie Manet, Gauguin oder Francisco de Zurbarán gegenüberstellt. Auf die Frage, was ihn an Altmeistern wie Zurbarán fasziniert, antwortet Marden: "[Es] ist diese Konzentration. Man sieht, wie er ein Thema aufgreift und es in einem mystischen Sinne überwindet" (zit. nach: https://bombmagazine.org/articles/1988/01/01/brice-marden/).
In unserer Folge "After Botticelli 1-5" versucht Marden die idealisierten Formen der Gemälde Botticellis zu überwinden und nur noch in Form und Linie zu konzentrieren. Durch seine kalligrafisch geschulte, poetische Linienführung gelingt Marden ein Dialog und eine Verbindung über ein halbes Jahrtausend.
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