265
Hans Christian Andersen
Eigh. Gedicht m. U., 1844.
Schätzpreis: € 1.500
Hans Christian Andersen
Dichter, 1805-1875. Eigenhändige erste Strophe der Hymne "Jeg er en Skandinav", zweifach signiert. Maxen (bei Dresden), 13. Juli 1844. 3 S. (auf Doppelblatt). 35 : 22 cm. Am Ende mit Echtheitsbestätigung von Constantin Karl Falkenstein.
Seltenes Gedichtmanuskript von Andersens berühmter Hymne "Ich bin ein Skandinavier“.
Bedeutendes, dreiseitiges Gedicht Hans Christian Andersens, geschrieben auf dem Rittergut des Mäzens Friedrich Serre in Maxen bei Dresden. Das Dokument enthält die vollständige Fassung (5 Strophen) seines berühmten patriotischen Gedichts Jeg er en Skandinav (Ich bin ein Skandinavier), das zur inoffiziellen Hymne der skandinavischen Einigungsbewegung wurde. Das 1839 entstandenen Gedicht gilt als Andersens bedeutendstes lyrisches Werk. Es beschwört die Einheit von Dänemark, Schweden und Norwegen - nicht durch Politik, sondern durch Geist, Sprache und Kultur.
Die erste Seite präsentiert die erste Strophe im dänischen Original von Andersens eigener Hand. Darauf folgt die deutsche Übersetzung von der Hand C. K. Falkensteins (S. 1-3).
Vi er eet Folk, vi kaldes Skandinaver,
I trende Riger er vor Hjemstavn deelt;
Men mellem Nutids store Himmel-Gaver
Er den, vort Hjerte voxer til et Heelt!
Lad være glemt, hvis os en Uret skete,
Tid-Aanden, som en luttret Margrethe,
Forener os, den trefold Kraft forlener,
Selv Sproget os forener!
Paa Fjeld, i Skov og ved det natblaa Hav
Jeg jubler høit: jeg er en Skandinav!
Wir sind ein Volk, wir werden genannt Skandinavier
In drei Reiche ist unsere Heimat getheilt;
Aber unter den großen Himmelsgaben der Jetzt-Zeit
Ist diese: unser Herzen wachsen in Eins (: zu einem Ganzen)
Laßt vergessen sein, ob uns ein Unrecht geschehen ist.
Der Zeitgeist - wie eine veredelte Margarethe -
Vereinigt uns, verleiht uns dreifaltige Kraft,
Selbst die Sprache vereinigt uns;
Auf Felsen, im Wald und bei dem nachtblauen Meer
Juble ich laut: "Ich bin ein Skandinavier."
Andersen hielt sich vom 10. bis 14. Juli 1844 erstmals in Maxen auf, wo er Gast des Majors Friedrich Serre und dessen Frau Friederike war, einem der wichtigsten kulturellen Zentren Sachsens jener Zeit ("Maxener Künstlerkreis"). Das Manuskript schließt mit einer eigenhändigen biographischen Notiz Andersens ("geboren in Odense 2 April 1805"). Darunter befindet sich der Vermerk des Dresdner Hofrats und Oberbibliothekars Constantin Karl Falkenstein (1801-1855): "NB Von Hans Christian Andersen und mir geschrieben, Maxen d. 13. Juli 1844. Falkenstein". Der renomierte Historiker und Autographensammler gehörte zum engen Freundeskreis der Familie Serre und war dort oft zu Gast. Offensichtlich assistierte er Andersen bei der deutschen Übertragung des Gedichtes, das möglicherweise als Erinnerungsstück für die Gastgeber angefertigt wurde.
- ZUSTAND: Mittig mit Falzriß. - PROVENIENZ: Aus einer bedeutenden französischen Privatsammlung.
Rare autograph manuscript of the first stanza of his famous poem "Jeg er en Skandinav", signed twice. Followed by the German translation of the complete poem, written by the historian Constantin Karl Falkenstein (1801-1855), who assisted Andersen with the translation and confirmed the authenticity of the manuscript at the end, dated Maxen near Dresden, 13 July 1844. 3 pp. (on double leaf). - Folding tear. Significant French private collection.
Dichter, 1805-1875. Eigenhändige erste Strophe der Hymne "Jeg er en Skandinav", zweifach signiert. Maxen (bei Dresden), 13. Juli 1844. 3 S. (auf Doppelblatt). 35 : 22 cm. Am Ende mit Echtheitsbestätigung von Constantin Karl Falkenstein.
Seltenes Gedichtmanuskript von Andersens berühmter Hymne "Ich bin ein Skandinavier“.
Bedeutendes, dreiseitiges Gedicht Hans Christian Andersens, geschrieben auf dem Rittergut des Mäzens Friedrich Serre in Maxen bei Dresden. Das Dokument enthält die vollständige Fassung (5 Strophen) seines berühmten patriotischen Gedichts Jeg er en Skandinav (Ich bin ein Skandinavier), das zur inoffiziellen Hymne der skandinavischen Einigungsbewegung wurde. Das 1839 entstandenen Gedicht gilt als Andersens bedeutendstes lyrisches Werk. Es beschwört die Einheit von Dänemark, Schweden und Norwegen - nicht durch Politik, sondern durch Geist, Sprache und Kultur.
Die erste Seite präsentiert die erste Strophe im dänischen Original von Andersens eigener Hand. Darauf folgt die deutsche Übersetzung von der Hand C. K. Falkensteins (S. 1-3).
Vi er eet Folk, vi kaldes Skandinaver,
I trende Riger er vor Hjemstavn deelt;
Men mellem Nutids store Himmel-Gaver
Er den, vort Hjerte voxer til et Heelt!
Lad være glemt, hvis os en Uret skete,
Tid-Aanden, som en luttret Margrethe,
Forener os, den trefold Kraft forlener,
Selv Sproget os forener!
Paa Fjeld, i Skov og ved det natblaa Hav
Jeg jubler høit: jeg er en Skandinav!
Wir sind ein Volk, wir werden genannt Skandinavier
In drei Reiche ist unsere Heimat getheilt;
Aber unter den großen Himmelsgaben der Jetzt-Zeit
Ist diese: unser Herzen wachsen in Eins (: zu einem Ganzen)
Laßt vergessen sein, ob uns ein Unrecht geschehen ist.
Der Zeitgeist - wie eine veredelte Margarethe -
Vereinigt uns, verleiht uns dreifaltige Kraft,
Selbst die Sprache vereinigt uns;
Auf Felsen, im Wald und bei dem nachtblauen Meer
Juble ich laut: "Ich bin ein Skandinavier."
Andersen hielt sich vom 10. bis 14. Juli 1844 erstmals in Maxen auf, wo er Gast des Majors Friedrich Serre und dessen Frau Friederike war, einem der wichtigsten kulturellen Zentren Sachsens jener Zeit ("Maxener Künstlerkreis"). Das Manuskript schließt mit einer eigenhändigen biographischen Notiz Andersens ("geboren in Odense 2 April 1805"). Darunter befindet sich der Vermerk des Dresdner Hofrats und Oberbibliothekars Constantin Karl Falkenstein (1801-1855): "NB Von Hans Christian Andersen und mir geschrieben, Maxen d. 13. Juli 1844. Falkenstein". Der renomierte Historiker und Autographensammler gehörte zum engen Freundeskreis der Familie Serre und war dort oft zu Gast. Offensichtlich assistierte er Andersen bei der deutschen Übertragung des Gedichtes, das möglicherweise als Erinnerungsstück für die Gastgeber angefertigt wurde.
- ZUSTAND: Mittig mit Falzriß. - PROVENIENZ: Aus einer bedeutenden französischen Privatsammlung.
Rare autograph manuscript of the first stanza of his famous poem "Jeg er en Skandinav", signed twice. Followed by the German translation of the complete poem, written by the historian Constantin Karl Falkenstein (1801-1855), who assisted Andersen with the translation and confirmed the authenticity of the manuscript at the end, dated Maxen near Dresden, 13 July 1844. 3 pp. (on double leaf). - Folding tear. Significant French private collection.
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