313
Felix Mendelssohn Bartholdy
Eigh. Brief m. U. an Friedrich Wieck, 1835.
Schätzpreis: € 2.000
313
Felix Mendelssohn Bartholdy
Eigh. Brief m. U. an Friedrich Wieck, 1835.
Schätzpreis: € 2.000
Felix Mendelssohn Bartholdy
Komponist, 1809-1847. Eigenhändiger Brief mit Unterschrift an Friedrich Wieck in Leipzig. O. O. u. J., ("hier .. Sonnabend", wohl Leipzig, September oder Oktober 1835). 1 S. Auf Doppelblatt, umseitig mit eigenhändiger Adresse, mit rotem Lacksiegel. 20 : 13 cm.
Interessanter Brief des gerade nach Leipzig gewechselten jungen Komponisten und Dirigenten, der sein Bemühen zeigt, schnell mit den wichtigsten Persönlichkeiten des Leipziger Musiklebens Kontakt zu knüpfen.
Mendelssohn bittet im Namen des Musikdirektors und Violinisten Otto Gerke (1807-1878) um ein Treffen mit Wieck und seiner Tochter Clara. ".. Der Musikdirektor Gerke aus Paderborn, der hier durchreist, war gestern bei mir und fragte mich, ob ich es vermitteln könnte, daß er während seines kurzen Aufenthaltes Ihr Frl. Tochter spielen hörte, welches er sehr wünschte? Da er ein höchst ausgezeichneter Violinspieler (einer der ältesten Schüler von Spohr) ist, so glaubte ich, es würde auch Ihnen von Interesse sein, seine Bekanntschaft zu machen, und erlaube mir daher, Sie zu fragen ob ich ihn wohl heut in der Nachmittagsstunde etwa zwischen 2 u. 3, zu Ihnen führen dürfe, und ob Ihr Frl. Tochter dann wohl die Güte haben würde, ihm (und somit auch mir) etwas vorzuspielen? Sie wissen, welche Freude uns das sein würde .."
Der 26jährige Mendelssohn Bartholdy war im August 1835 nach Leipzig gegangen, um die Position als Leiter des Gewandhausorchesters anzutreten. Am 4. Oktober 1835 fand sein Konzertdebüt statt, in dessen Rahmen Gerke mit einer Komposition seines Lehrers Spohr als Violinsolist auftrat. Als zentrale Persönlichkeiten des Leipziger Musiklebens befanden sich Friedrich Wieck und seine Tochter Clara unter den Zuhörern.
- ZUSTAND: Die linke Häfte des Doppelblatts mit der Adresse oben mit Eckabriß durch Brechen des Siegels (ohne Textverlust). - PROVENIENZ: Aus einer bedeutenden französischen Privatsammlung.
Letter to Friedrich Wieck, asking on behalf of the visiting music director and violinist Otto Gerke from Paderborn for a meeting of the two with Wieck and his daughter Clara to hear her play the piano, "you know how much that would mean to us". Autograph letter signed, with address and seal on verso. 1 p. On double leaf. 20 : 13 cm. - Left half of double leaf with torn off corner caused by the opening of the seal. Significant French private collection.
Komponist, 1809-1847. Eigenhändiger Brief mit Unterschrift an Friedrich Wieck in Leipzig. O. O. u. J., ("hier .. Sonnabend", wohl Leipzig, September oder Oktober 1835). 1 S. Auf Doppelblatt, umseitig mit eigenhändiger Adresse, mit rotem Lacksiegel. 20 : 13 cm.
Interessanter Brief des gerade nach Leipzig gewechselten jungen Komponisten und Dirigenten, der sein Bemühen zeigt, schnell mit den wichtigsten Persönlichkeiten des Leipziger Musiklebens Kontakt zu knüpfen.
Mendelssohn bittet im Namen des Musikdirektors und Violinisten Otto Gerke (1807-1878) um ein Treffen mit Wieck und seiner Tochter Clara. ".. Der Musikdirektor Gerke aus Paderborn, der hier durchreist, war gestern bei mir und fragte mich, ob ich es vermitteln könnte, daß er während seines kurzen Aufenthaltes Ihr Frl. Tochter spielen hörte, welches er sehr wünschte? Da er ein höchst ausgezeichneter Violinspieler (einer der ältesten Schüler von Spohr) ist, so glaubte ich, es würde auch Ihnen von Interesse sein, seine Bekanntschaft zu machen, und erlaube mir daher, Sie zu fragen ob ich ihn wohl heut in der Nachmittagsstunde etwa zwischen 2 u. 3, zu Ihnen führen dürfe, und ob Ihr Frl. Tochter dann wohl die Güte haben würde, ihm (und somit auch mir) etwas vorzuspielen? Sie wissen, welche Freude uns das sein würde .."
Der 26jährige Mendelssohn Bartholdy war im August 1835 nach Leipzig gegangen, um die Position als Leiter des Gewandhausorchesters anzutreten. Am 4. Oktober 1835 fand sein Konzertdebüt statt, in dessen Rahmen Gerke mit einer Komposition seines Lehrers Spohr als Violinsolist auftrat. Als zentrale Persönlichkeiten des Leipziger Musiklebens befanden sich Friedrich Wieck und seine Tochter Clara unter den Zuhörern.
- ZUSTAND: Die linke Häfte des Doppelblatts mit der Adresse oben mit Eckabriß durch Brechen des Siegels (ohne Textverlust). - PROVENIENZ: Aus einer bedeutenden französischen Privatsammlung.
Letter to Friedrich Wieck, asking on behalf of the visiting music director and violinist Otto Gerke from Paderborn for a meeting of the two with Wieck and his daughter Clara to hear her play the piano, "you know how much that would mean to us". Autograph letter signed, with address and seal on verso. 1 p. On double leaf. 20 : 13 cm. - Left half of double leaf with torn off corner caused by the opening of the seal. Significant French private collection.
Aufgeld und Steuern zu Felix Mendelssohn Bartholdy "Eigh. Brief m. U. an Friedrich Wieck"
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Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 34 %, Teilbeträge über € 200.000 29 % Aufgeld.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
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Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 27 %.
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 27%, Teilbeträge über € 200.000 22 % Aufgeld.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
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