302
Johannes Brahms
Eigh. Karte m. Monogr. an Fritz Simrock, 1892.
Schätzpreis: € 1.000
302
Johannes Brahms
Eigh. Karte m. Monogr. an Fritz Simrock, 1892.
Schätzpreis: € 1.000
Johannes Brahms
Komponist, 1833-1897. Eigenhändige Briefkarte mit Initialen "J. Br.". O. O. und J. (von fremder Hand datiert bzw. Poststempel: Wien, 5. 3. 1892). 1 S. 9 : 14 cm.
Gutgelauntes Schreiben an seinen Musikverleger Fritz Simrock (1837-1901) in Berlin.
".. 13 Airlie Gardens Kensington London W. ist Joachims Adresse [d. i. der Violinvirtuose Joseph Joachim, 1831-1907], u. nun bitte ich recht schön möglichst umgehend ihm 5tett o. Trio zu schicken, (Umschlag wäre ja nicht nöthig). Sagen Sie mir doch mit einem Wort wann Sie wohl abschicken; (auch die Part. vom 5tett kann später folgen). Jetzt aber freu ich mich daß Ihre Blitze u. Donner wieder direkt kommen! Was macht denn seitdem die liebliche Patientin?"
Vermutlich handelt es sich bei den erwähnten "Trio" und "5tett" um die beiden kammermusikalischen Kompositionen op. 114 und op. 115 für Solo-Klarinette; beide Werke standen zur Auswahl für das Londoner "Popular Concert" am 28. März 1892 in der St. James's Hall, das Joachim und sein berühmtes Streichquartett hauptsächlich gestalten sollte. Die Wahl fiel schließlich auf das Klarinettenquintett, das beim Publikum großen Beifall fand. Den Part der Klarinette bei dieser Londoner Erstaufführung übernahm der von Brahms sehr geschätzte Erste Klarinettist der Meininger Hofkapelle, Richard Mühlfeld (1856-1907), für den Brahms die beiden Werk 1891 komponiert hatte.
Postcard to his music publisher Fritz Simrock in Berlin, written in good spirits, hurrying him to send the sheet music of either his Clarinet quintet (op. 115) or the Clarinet trio (op 114) to London to Joseph Joachim. Both chamber music pieces were considered for the "Popular Concert" on March 28th, 1892 in St. James's Hall in which Joachim and his famous string quartet were supposed to perform. In the end they favoured the quintet, with the part of the clarinet being played by Richard Mühlfeld from the Meiningen Court Orchestra who was highly estimated by Brahms and by whose talent he was inspired at the time to write a small number of chamber music compositions. Autograph card signed with initials "J. Br.". Poststamped Vienna, March 5th, 1892. 1 p. 9 : 14 cm.
Komponist, 1833-1897. Eigenhändige Briefkarte mit Initialen "J. Br.". O. O. und J. (von fremder Hand datiert bzw. Poststempel: Wien, 5. 3. 1892). 1 S. 9 : 14 cm.
Gutgelauntes Schreiben an seinen Musikverleger Fritz Simrock (1837-1901) in Berlin.
".. 13 Airlie Gardens Kensington London W. ist Joachims Adresse [d. i. der Violinvirtuose Joseph Joachim, 1831-1907], u. nun bitte ich recht schön möglichst umgehend ihm 5tett o. Trio zu schicken, (Umschlag wäre ja nicht nöthig). Sagen Sie mir doch mit einem Wort wann Sie wohl abschicken; (auch die Part. vom 5tett kann später folgen). Jetzt aber freu ich mich daß Ihre Blitze u. Donner wieder direkt kommen! Was macht denn seitdem die liebliche Patientin?"
Vermutlich handelt es sich bei den erwähnten "Trio" und "5tett" um die beiden kammermusikalischen Kompositionen op. 114 und op. 115 für Solo-Klarinette; beide Werke standen zur Auswahl für das Londoner "Popular Concert" am 28. März 1892 in der St. James's Hall, das Joachim und sein berühmtes Streichquartett hauptsächlich gestalten sollte. Die Wahl fiel schließlich auf das Klarinettenquintett, das beim Publikum großen Beifall fand. Den Part der Klarinette bei dieser Londoner Erstaufführung übernahm der von Brahms sehr geschätzte Erste Klarinettist der Meininger Hofkapelle, Richard Mühlfeld (1856-1907), für den Brahms die beiden Werk 1891 komponiert hatte.
Postcard to his music publisher Fritz Simrock in Berlin, written in good spirits, hurrying him to send the sheet music of either his Clarinet quintet (op. 115) or the Clarinet trio (op 114) to London to Joseph Joachim. Both chamber music pieces were considered for the "Popular Concert" on March 28th, 1892 in St. James's Hall in which Joachim and his famous string quartet were supposed to perform. In the end they favoured the quintet, with the part of the clarinet being played by Richard Mühlfeld from the Meiningen Court Orchestra who was highly estimated by Brahms and by whose talent he was inspired at the time to write a small number of chamber music compositions. Autograph card signed with initials "J. Br.". Poststamped Vienna, March 5th, 1892. 1 p. 9 : 14 cm.
Aufgeld und Steuern zu Johannes Brahms "Eigh. Karte m. Monogr. an Fritz Simrock"
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Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
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