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Christoph Martin Wieland
Eigh. Brief an Boie
Schätzpreis: € 3.000
Christoph Martin Wieland
Schriftsteller, 1733-1813. Eigenhändiger Brief mit Unterschrift "Wieland". Ohne Ort und Jahr. 1 S. 10 : 18 cm.
Literaturhistorisch interessantes Schreiben an den Dichter Herausgeber Heinrich Christian Boie. Über den Raubdruck des Teutschen Merkur.
"Liebster Boie - Sie wissen wie sehr ich Ihr Freund bin, und vergeben mir also daß ich es Ihnen nicht besser machen kan als so vielen andern wakern Männern - denn Sie kennen doch meine Umstände. Der Nachtruck des Merkurs, den ein Danziger Schurke in die Welt ausgehen lassen, soll mein Freund und Abonent nicht beunruhigen. Ich werde künftig eine ander Einrichtung mit dem Merkur treffen, die wie ich mir gewiß schmeichle den Beifall des Publicums erhalten und dem Nachdruck ein Ende machen wird. Ich bin de coeur et d'ame Ihr Wieland".
Das 1773 von Wieland gegründete Journal Der Teutsche Merkur war die wohl bedeutendste, einflußreichste und auflagenstärkste literarisch-politische Zeitschrift Deutschlands im späten 18. Jahrhundert. Wegen des fehlenden Urheberrechts waren sogenannte Raubdrucke ein massives Problem. Wieland setzte vor allem auf publizistische und verlegerische Gegenstrategien. Seine Maßnahmen bestanden daher wohl nicht in einer einzigen juristischen oder polizeilichen Maßnahme, sondern in einer Kombination aus redaktioneller Kontrolle, Verlagsorganisation und der Attraktivität des Originalorgans.
- ZUSTAND: Obere rechte Ecke mit Abriß (ohne Textverlust). - PROVENIENZ: Aus dem Nachlaß der Familie Chalybaeus, Kiel.
A letter of literary-historical interest, to the poet Heinrich Christian Boie. Concerning a pirated edition of Wieland's journal "Teutscher Merkur". Autograph letter signed. 1 p. 10 : 18 cm. - Right upper corner torn off (not affecting text). From a North German family that has held the letter continuously.
Schriftsteller, 1733-1813. Eigenhändiger Brief mit Unterschrift "Wieland". Ohne Ort und Jahr. 1 S. 10 : 18 cm.
Literaturhistorisch interessantes Schreiben an den Dichter Herausgeber Heinrich Christian Boie. Über den Raubdruck des Teutschen Merkur.
"Liebster Boie - Sie wissen wie sehr ich Ihr Freund bin, und vergeben mir also daß ich es Ihnen nicht besser machen kan als so vielen andern wakern Männern - denn Sie kennen doch meine Umstände. Der Nachtruck des Merkurs, den ein Danziger Schurke in die Welt ausgehen lassen, soll mein Freund und Abonent nicht beunruhigen. Ich werde künftig eine ander Einrichtung mit dem Merkur treffen, die wie ich mir gewiß schmeichle den Beifall des Publicums erhalten und dem Nachdruck ein Ende machen wird. Ich bin de coeur et d'ame Ihr Wieland".
Das 1773 von Wieland gegründete Journal Der Teutsche Merkur war die wohl bedeutendste, einflußreichste und auflagenstärkste literarisch-politische Zeitschrift Deutschlands im späten 18. Jahrhundert. Wegen des fehlenden Urheberrechts waren sogenannte Raubdrucke ein massives Problem. Wieland setzte vor allem auf publizistische und verlegerische Gegenstrategien. Seine Maßnahmen bestanden daher wohl nicht in einer einzigen juristischen oder polizeilichen Maßnahme, sondern in einer Kombination aus redaktioneller Kontrolle, Verlagsorganisation und der Attraktivität des Originalorgans.
- ZUSTAND: Obere rechte Ecke mit Abriß (ohne Textverlust). - PROVENIENZ: Aus dem Nachlaß der Familie Chalybaeus, Kiel.
A letter of literary-historical interest, to the poet Heinrich Christian Boie. Concerning a pirated edition of Wieland's journal "Teutscher Merkur". Autograph letter signed. 1 p. 10 : 18 cm. - Right upper corner torn off (not affecting text). From a North German family that has held the letter continuously.
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