Auktion: 605 / Day Sale am 13.06.2026 in München → Lot 126000102
126000102
Lesser Ury
Waterloo Bridge bei Nebel, London, 1926.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 60.000 - 80.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
126000102
Lesser Ury
Waterloo Bridge bei Nebel, London, 1926.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 60.000 - 80.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
Lesser Ury
1861 - 1931
Waterloo Bridge bei Nebel, London. 1926.
Öl auf Leinwand.
Links unten signiert, datiert und bezeichnet "London". 50,2 x 70,2 cm (19,7 x 27,6 in).
[MH].
• Urys Malerei ist ein Eintauchen in die umhüllende Transparenz von Atmosphäre, Licht und Luft.
• Der Künstler verbindet impressionistische Farbmodulation mit subtiler Tonigkeit – der Nebel wird zum malerischen Träger von Raum und Emotion.
• London-Ansichten und stimmungsvolle Stadtlandschaften zählen zu den gefragtesten Werkgruppen Urys auf dem internationalen Auktionsmarkt.
• Bereits im Entstehungsjahr in Berlin ausgestellt.
• Aus dem Nachlass des Künstlers.
Mit einer Expertise von Frau Dr. Sibylle Groß, Berlin, vom 20. Mai 2020. Das Gemälde wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis aufgenommen.
PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers (verso auf der Leinwand mit dem Etikett und der handschriftlichen Nummer "94").
Dr. Hans Lener, Berlin/Tel Aviv (1932, Galerie Paul Cassirer, Berlin, bis ca.1961).
Privatsammlung Israel/Großbritannien (bis 1989).
Privatsammlung Bayern (seit 1989, Grisebach, Berlin).
Galerie Westphal, Berlin (bis 1999).
Privatsammlung Norddeutschland (seit 1999, vom Vorgenannten erworben).
Privatsammlung Niedersachsen (seit 2020, Grisebach, Berlin).
AUSSTELLUNG: Lesser Ury. Neue Bilder aus zwei Weltstädten London - Berlin 1926, Kunst Kammer Martin Wasservogel, Berlin, November 1926, wohl Kat.-Nr. 55 oder 64, S. 18.
Lesser Ury 1861-1931. Commemorative Exhibition, Museum Tel Aviv, Januar 1937, Kat.-Nr. 59.
Lesser Ury Retrospective, Rishon Le Zion, 1951, Kat.-Nr. 18.
Lesser Ury 1961-1931. Memorial Exhibition commemorating the 100th anniversary of his Birth, Tel Aviv Museum, Helena Rubinstein Pavillon, Okt./Nov. 1961, Kat.-Nr. 32.
LITERATUR: Galerie Paul Cassirer, Berlin, Nachlassversteigerung Lesser Ury, 21.10.1932, Los 107, S. 39.
Preisbericht, Paul Cassirer, Berlin, Nachlass Lesser Ury, in: die Weltkunst, Jg. 6, Nr. 45, 6.11.1932, S. 4.
Grisebach Auktionen, Berlin, 9. Auktion, 2.6.1989, Los 60 (m. Abb.).
Sotheby's, München, Auktion MM0032, 30.6.1998, Los 194 (m. Abb).
Grisebach, Berlin, 319. Auktion, 9.7.2020, Los 40 (m. Abb., verso auf dem Keilrahmen mit dem Etikett).
"[..] ich ging nach der Themsestadt, um zu arbeiten, um Stimmung zu malen. Und das war gar nicht leicht, die feuchte, silbrige, graublaue Luft zu malen, die garnicht zu fassen ist und die eigentlich im Nebel verfließt. Brücken, Häuser, Schiffe, Menschen: alles wird hier von einem zarten weißen Schleier eingehüllt, aus dem nur hin und wieder die rote und gelbe Sonnenscheibe durchbricht und dann alles mit einer zauberhaften Fülle von Gold und Silber begießt. Mit meiner Technik, die ich vierzig Jahre lang gebrauchte, war hier nichts anzufangenm, um dieses weißgraue Licht wiederzugeben. Ich mußte meine Technik vollständig umstellen und war oft verzweifelt, aber ich habe trotzdem einige größere Bilder von der Themse in London mitten unter Menschen gemalt [..]"
Lesser Ury, Meine Reise nach London, veröffentlicht in: Der Kunstwanderer 8, Berlin 1926, S. 106-107.
1861 - 1931
Waterloo Bridge bei Nebel, London. 1926.
Öl auf Leinwand.
Links unten signiert, datiert und bezeichnet "London". 50,2 x 70,2 cm (19,7 x 27,6 in).
[MH].
• Urys Malerei ist ein Eintauchen in die umhüllende Transparenz von Atmosphäre, Licht und Luft.
• Der Künstler verbindet impressionistische Farbmodulation mit subtiler Tonigkeit – der Nebel wird zum malerischen Träger von Raum und Emotion.
• London-Ansichten und stimmungsvolle Stadtlandschaften zählen zu den gefragtesten Werkgruppen Urys auf dem internationalen Auktionsmarkt.
• Bereits im Entstehungsjahr in Berlin ausgestellt.
• Aus dem Nachlass des Künstlers.
Mit einer Expertise von Frau Dr. Sibylle Groß, Berlin, vom 20. Mai 2020. Das Gemälde wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis aufgenommen.
PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers (verso auf der Leinwand mit dem Etikett und der handschriftlichen Nummer "94").
Dr. Hans Lener, Berlin/Tel Aviv (1932, Galerie Paul Cassirer, Berlin, bis ca.1961).
Privatsammlung Israel/Großbritannien (bis 1989).
Privatsammlung Bayern (seit 1989, Grisebach, Berlin).
Galerie Westphal, Berlin (bis 1999).
Privatsammlung Norddeutschland (seit 1999, vom Vorgenannten erworben).
Privatsammlung Niedersachsen (seit 2020, Grisebach, Berlin).
AUSSTELLUNG: Lesser Ury. Neue Bilder aus zwei Weltstädten London - Berlin 1926, Kunst Kammer Martin Wasservogel, Berlin, November 1926, wohl Kat.-Nr. 55 oder 64, S. 18.
Lesser Ury 1861-1931. Commemorative Exhibition, Museum Tel Aviv, Januar 1937, Kat.-Nr. 59.
Lesser Ury Retrospective, Rishon Le Zion, 1951, Kat.-Nr. 18.
Lesser Ury 1961-1931. Memorial Exhibition commemorating the 100th anniversary of his Birth, Tel Aviv Museum, Helena Rubinstein Pavillon, Okt./Nov. 1961, Kat.-Nr. 32.
LITERATUR: Galerie Paul Cassirer, Berlin, Nachlassversteigerung Lesser Ury, 21.10.1932, Los 107, S. 39.
Preisbericht, Paul Cassirer, Berlin, Nachlass Lesser Ury, in: die Weltkunst, Jg. 6, Nr. 45, 6.11.1932, S. 4.
Grisebach Auktionen, Berlin, 9. Auktion, 2.6.1989, Los 60 (m. Abb.).
Sotheby's, München, Auktion MM0032, 30.6.1998, Los 194 (m. Abb).
Grisebach, Berlin, 319. Auktion, 9.7.2020, Los 40 (m. Abb., verso auf dem Keilrahmen mit dem Etikett).
"[..] ich ging nach der Themsestadt, um zu arbeiten, um Stimmung zu malen. Und das war gar nicht leicht, die feuchte, silbrige, graublaue Luft zu malen, die garnicht zu fassen ist und die eigentlich im Nebel verfließt. Brücken, Häuser, Schiffe, Menschen: alles wird hier von einem zarten weißen Schleier eingehüllt, aus dem nur hin und wieder die rote und gelbe Sonnenscheibe durchbricht und dann alles mit einer zauberhaften Fülle von Gold und Silber begießt. Mit meiner Technik, die ich vierzig Jahre lang gebrauchte, war hier nichts anzufangenm, um dieses weißgraue Licht wiederzugeben. Ich mußte meine Technik vollständig umstellen und war oft verzweifelt, aber ich habe trotzdem einige größere Bilder von der Themse in London mitten unter Menschen gemalt [..]"
Lesser Ury, Meine Reise nach London, veröffentlicht in: Der Kunstwanderer 8, Berlin 1926, S. 106-107.
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