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August Macke
Kandern 3, 1914.
Aquarell und Bleistift auf Velin, auf Karton au...
Schätzpreis: € 80.000 - 120.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
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August Macke
Kandern 3, 1914.
Aquarell und Bleistift auf Velin, auf Karton au...
Schätzpreis: € 80.000 - 120.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
 

August Macke
1887 - 1914

Kandern 3. 1914.
Aquarell und Bleistift auf Velin, auf Karton aufgezogen.
Verso mit dem Nachlassstempel (L.1775b) sowie wohl von Elisabeth Erdmann-Macke handschriftlich datiert, betitelt sowie mit "August Macke" und der Inventarnummer des Nachlasses bezeichnet. 24,9 x 31,3 cm (9,8 x 12,3 in), Blattgröße. [KA].

• Leuchtendes, expressives Aquarell des großen Koloristen August Macke.
• Um 1912 findet Macke zu seinen dynamischen, kubistisch geprägten Farbflächenkompositionen.
• In intensiver, kontrastreicher Farbigkeit fängt Macke das idyllische, ländliche Leben in Kandern ein, wo er zwischen 1905 und 1914 wiederholt seine Schwester besucht.
• Nach den Reisen nach Tunis und in die Schweiz entstehen Juni 1914 in Bonn die wohl bedeutendsten Arbeiten in seinem Œuvre: Aquarelle aus diesem Jahr erzielen die höchsten Zuschläge auf dem internationalen Auktionsmarkt.
• Nur wenige Monate nach Entstehung fällt August Macke am 26. September 1914 in der Champagne.
• Zur gleichen Zeit entsteht das Gemälde "Dame im Park", heute in der Sammlung des Museum of Modern Art, New York
.

PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers, Nr. 142/3 (1919) (verso mit dem Nachlassstempel).
Dr. Rusche, Köln.
Privatbesitz Düren (1957).
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (1980 durch Erbschaft erhalten).

AUSSTELLUNG: August Macke. Gedächtnis-Ausstellung, Kunstverein Frankfurt am Main, 19.5.-13.6.1920, Kat.-Nr. 27.
August Macke, Gedächtnis-Ausstellung, Kollektionen Hilker, Jutz, Lehmbruck, Schinnerer, Trumm, Neues Museum Wiesbaden, Nassauischer Kunstverein/Wiesbadener Gesellschaft für bildende Kunst, Juli-Oktober 1920, Kat.-Nr. 27.
Paula Modersohn-Becker 1876-1907, August Macke 1887-1914, Kunsthalle Basel, 8.2.-8.3.1936, Kat.-Nr. 143.
August Macke, Gedächtnis-Ausstellung, Museen der Stadt Köln in der Alten Universität, Juni-Juli 1947, Kat.-Nr. 139.
August Macke, Gedächtnis-Ausstellung, Werkschule Trier, 19.10.-17.11.1947, Kat.-Nr. 50.
August Macke Gedächtnisausstellung des Museumvereins, Suermond-Museum, Aachen, 1.2.-7.3.1948, Kat.-Nr. 100.
Lehmbruck, Macke, Marc, Kunsthalle Bern, 21.8.-26.9.1948, Kat.-Nr. 111.
August Macke, Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen, Oldenburger Kunstverein, 26.12.1948-30.1.1949, Kat.-Nr. 57.
August Macke Gedächtnisausstellung, Richard-Baltz-Haus, Bochum, 10.4.-15.5.1949, Kat.-Nr. 57.
August Macke, Städtisches Kunstmuseum Duisburg, Mai 1949, Kat.-Nr. 87.
August Macke Gedächtnisausstellung, Museum am Ostwall, Dortmund 25.6.-24.7.1949, Kat.-Nr. 86.
Friedliche Kunst, Niederdeutsche Maler 1900-1914, Kunstverein Hannover 4.9.-16.10.1949, Kat.-Nr. 76.
Macke, Aquarell-Ausstellung, Städtisches Kunsthaus, Bielefeld, 23.6.-21.7.1957, Kat.-Nr. 503 (m. Abb., S. 63).

LITERATUR: Ursula Heiderich, August Macke. Aquarelle. Werkverzeichnis, Ostfildern-Ruit 1997, WVZ-Nr. 522 (m. SW-Abb., S. 369).
Gustav Vriesen, August Macke, Verzeichnis der Aquarelle, Stuttgart 1957, Nr. 503 (m. SW-Abb., S. 302).

"Was August damals am meisten beschäftigte, war das Dynamische in einem Bild, nicht nur durch die formale Aufteilung des Raumes ausgedrückt, sondern vor allem durch das Spiel der Farbtöne gegeneinander, untereinander: selbst in einer gleichmäßigen, sagen wir grünen Fläche, darf keine tote Stelle sein, die Farbe muss arbeiten, vibrieren - leben."

Elisabeth Erdmann-Macke, zit. nach: Erinnerung an August Macke, Stuttgart 1962, S. 283f.






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