
132
Andy Warhol
Mao, 1972.
8 Farbserigrafien
Schätzpreis: € 100.000 - 150.000
132
Andy Warhol
Mao, 1972.
8 Farbserigrafien
Schätzpreis: € 100.000 - 150.000
Andy Warhol
1928 - 1987
Mao. 1972.
8 Farbserigrafien.
Jeweils auf der Rahmenrückwand mit der handschriftlichen Bezeichnung des Herausgebers sowie mit einem Etikett, dort typografisch bezeichnet. Probe- bzw. Andrucke vor der Auflage von 250 Exemplaren. Auf glattem, festem Papier von Beckett High White. Jeweils ca. 91,4 x 91,4 cm (35,9 x 35,9 in), Blattgröße.
Die Auflage gedruckt von Styria Studio, Inc., New York, und herausgegeben von Castelli Graphics and Multiples, Inc., New York. [JS].
• Von großer Seltenheit: Probeabzüge für Warhols berühmtes "Mao"-Set.
• Art Basel 1972: von Marian Goodmans legendärem Grafikverlag Multiple Inc, New York, präsentiert, um das im November erscheinende "Mao"-Set zu bewerben.
• Beste Provenienz: 1972 direkt von Marian Goodman in Basel im Tausch erhalten und seither Teil einer bedeutenden deutschen Privatsammlung.
• Herausragende Druckqualität: deckender, glänzender Farbauftrag in leuchtend-satter Farbigkeit.
PROVENIENZ: Multiples, Inc., New York (Verlag von Marian Goodman und Herausgeber des Portfolios, auf den Rahmenrückpappen jeweils mit handschriftlichen Bezeichnungen sowie einem Etikett, dort mit dem gestrichenen Besitzvermerk).
Privatsammlung Berlin (vormals Kunsthandel, 1972 auf der Art Basel im Tausch vom Vorgenannten, seither in Familienbesitz).
AUSSTELLUNG: Art Basel, 1972 (gezeigt von Multiples Inc, New York).
LITERATUR: Frayda Feldman, Jörg Schellmann, Claudia Defendi. Andy Warhol Prints. A catalogue raisonné 1962-1987, New York 2003, WVZ-Nr. 90, 91, 93, 95, 96, 97, 98, 99 (8 Motive des Portfolios).
"In 1972 and 1973, Warhol produced five series of paintings, a portfolio of prints, and a series of drawings, all based on the same image of Mao Zedong. In Holy Terror, his biography of Warhol, Bob Colacello relates how the Mao paintings came to be made: > [..] Bruno's [Bischofberger] idea was that Andy should paint the most important figure of the twentieth century.< [..] He proposed Albert Einstein, who, in Colacello's words, >was responsible for both the technological richness and the technological terror of life in this century.< >'Oh,' said Andy. That's a good idea. But I was just reading in Life magazine that the most famous person in the world today is Chairman Mao. Shouldn't it be the most famous person<"
The Andy Warhol Foundation, Catalogue Raisonne, Bd. 3, S. 165.
Aufrufzeit: 13.06.2026 - ca. 13.42 h +/- 20 Min.
1928 - 1987
Mao. 1972.
8 Farbserigrafien.
Jeweils auf der Rahmenrückwand mit der handschriftlichen Bezeichnung des Herausgebers sowie mit einem Etikett, dort typografisch bezeichnet. Probe- bzw. Andrucke vor der Auflage von 250 Exemplaren. Auf glattem, festem Papier von Beckett High White. Jeweils ca. 91,4 x 91,4 cm (35,9 x 35,9 in), Blattgröße.
Die Auflage gedruckt von Styria Studio, Inc., New York, und herausgegeben von Castelli Graphics and Multiples, Inc., New York. [JS].
• Von großer Seltenheit: Probeabzüge für Warhols berühmtes "Mao"-Set.
• Art Basel 1972: von Marian Goodmans legendärem Grafikverlag Multiple Inc, New York, präsentiert, um das im November erscheinende "Mao"-Set zu bewerben.
• Beste Provenienz: 1972 direkt von Marian Goodman in Basel im Tausch erhalten und seither Teil einer bedeutenden deutschen Privatsammlung.
• Herausragende Druckqualität: deckender, glänzender Farbauftrag in leuchtend-satter Farbigkeit.
PROVENIENZ: Multiples, Inc., New York (Verlag von Marian Goodman und Herausgeber des Portfolios, auf den Rahmenrückpappen jeweils mit handschriftlichen Bezeichnungen sowie einem Etikett, dort mit dem gestrichenen Besitzvermerk).
Privatsammlung Berlin (vormals Kunsthandel, 1972 auf der Art Basel im Tausch vom Vorgenannten, seither in Familienbesitz).
AUSSTELLUNG: Art Basel, 1972 (gezeigt von Multiples Inc, New York).
LITERATUR: Frayda Feldman, Jörg Schellmann, Claudia Defendi. Andy Warhol Prints. A catalogue raisonné 1962-1987, New York 2003, WVZ-Nr. 90, 91, 93, 95, 96, 97, 98, 99 (8 Motive des Portfolios).
"In 1972 and 1973, Warhol produced five series of paintings, a portfolio of prints, and a series of drawings, all based on the same image of Mao Zedong. In Holy Terror, his biography of Warhol, Bob Colacello relates how the Mao paintings came to be made: > [..] Bruno's [Bischofberger] idea was that Andy should paint the most important figure of the twentieth century.< [..] He proposed Albert Einstein, who, in Colacello's words, >was responsible for both the technological richness and the technological terror of life in this century.< >'Oh,' said Andy. That's a good idea. But I was just reading in Life magazine that the most famous person in the world today is Chairman Mao. Shouldn't it be the most famous person<"
The Andy Warhol Foundation, Catalogue Raisonne, Bd. 3, S. 165.
Aufrufzeit: 13.06.2026 - ca. 13.42 h +/- 20 Min.
Marilyn, Jackie, die Queen und Mao – Warhols Prinzip der seriellen Wiederholung als Inbegriff der Pop-Art
Warhols Fähigkeit, aus der Bilderflut der Massenmedien jenes Bildmaterial herauszufiltern, das die besondere Fähigkeit und inhaltliche Dichte besitzt, in nur einem Bild einen zentralen Moment der Zeitgeschichte zu konservieren, ist absolut singulär. Und so hat Warhol nicht nur mit seinen heute legendären Porträts von Marilyn, Jackie, Elvis, Mick Jagger und der Queen bleibende Pop-Art-Ikonen geschaffen, sondern gerade auch mit seinem berühmten Mao-Portfolio, in welchem der New Yorker Künstler den damals in den Massenmedien omnipräsenten kommunistischen Diktator Mao Zedong ebenso knallig bunt und in Serie inszeniert wie den Hollywood-Star Marilyn Monroe. Und geradezu selbstverständlich reiht sich Mao, der kommunistische Führer und Gründer der Volksrepublik China, somit in leuchtenden Farbvarianten und in Serie gedruckt zwischen Warhols berühmten "Campbell's Soup"-Cans und seinen Dollarzeichen ein. Mutig und provokant wird Mao einem Massenprodukt der amerikanischen Wirtschaftswelt gleich in jenem von Warhols Kunst erstmals meisterlich ausgeloteten Grenzbereich zwischen Kunst und Kommerz in leuchtenden Farbsiebdrucken inszeniert. Der unangepasste Sonderling Warhol wagt in New York seit den 1960er Jahren den kunsthistorisch bedeutenden Schritt eines radikalen künstlerischen Neuanfangs, lässt souverän und mutig alle traditionellen Vorstellungen von Kunst und Künstler hinter sich: In Warhols Kunst, in der Kunst und Kommerz auf faszinierende Weise verschmelzen, wird plötzlich all das Realität, was der Philosoph und Kunstkritiker Walter Benjamin in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch als gewaltiges Schreckens- und Endszenario der Kunst entworfen hatte. Provokant, souverän und feinsinnig spielt Warhol mit Originalität und Aura, bis dato den zentralen Charakteristiken der Kunst, die er mit seinen seriellen Arbeiten gekonnt hinterfragt und auf die Probe stellt. Gerade seine legendären seriellen Siebdrucke "Marilyn Monroe" und "Mao", Motive mit denen Warhol Zeitgeschichte eingefangen hat und Kunstgeschichte schreiben sollte, werden heute weltweit als Ikonen der amerikanischen Pop-Art gefeiert und sie umgibt – scheinbar paradox – eine ganz besondere Aura.
Warhols "Mao": Vom Diktator zum Pop-Star – Kunst, Kommerz und Kommunismus
Andy Warhol ist dreiundvierzig Jahre alt und arbeitet mit seiner berühmten New Yorker "Factory" am Union Square West Nr. 33, dem zweiten, 1968 bezogenen "Factory"-Standort, als er das offizielle Staatsporträt des kommunistischen Führers und legendären Gründers der Volksrepublik China für seine heute legendäre Siebdruckfolge nutzt. Das offizielle Staatsporträt Mao Zedongs war 1972, dem Entstehungsjahr von Warhols Portfolio, das am meisten reproduzierte Porträt weltweit. Mao war dreiundzwanzig Jahre nach seiner Gründung der Volksrepublik China vom Politiker und kommunistischen Führer zu einem weltweiten medialen Superstar avanciert, der mit seiner gigantischen massenmedialen Präsenz sogar den Hollywood-Starkult einer Marilyn Monroe übertraf. Initiierend für Warhols Serie war 1972 die damalige China-Reise des US-Präsidenten Richard Nixon, welche einmal mehr die mediale Omnipräsenz Maos augenscheinlich machte. Warhol, der selbst pausenlos mit seiner Polaroid-Big-Shot-Kamera fotografiert, ist ein ausgesprochen scharfsinniger Beobachter und Chronist seiner Zeit, und so ist er nicht nur gefesselt von der massenhaften Verbreitung von Maos Gesicht in China, das dort als politisches Symbol allgegenwärtig ist, sondern auch von dessen bis dato unbekannter globaler Reichweite. Mao, dessen Personenkult eine Bilderflut auslöst, die ihn immer mehr zum politischen Symbol stilisiert, wird von Warhol künstlerisch in ein kapitalistisches Konsumobjekt transformiert und auf diese Weise mit dem legendären amerikanischen Star-Kult einer Marilyn auf eine Stufe gestellt. Und auch in technischer Hinsicht hat Warhol sich in den qualitativ herausragenden Farbserigrafien der Mao-Folge im Vergleich zu seinen frühen Portfolios in entscheidender Weise weiterentwickelt. Seine "Maos" faszinieren mit ihrem dynamischen, malerisch-spontanen Stil, dem deutlich sichtbaren, teils wilden Pinselduktus, dem teils wie spontan mit schwarzem Filzstift auf die farbigen Flächen gesetzten Liniengefüge und ihrer satten, leuchtenden Farbigkeit.
Art Basel 1972: Marian Goodman präsentiert diese ersten Probeabzüge des legendären "Mao"-Sets
Im Sommer 1972 werden in New York die ersten Probedrucke dieses legendären Portfolios angefertigt, das schließlich im November 1972 in einer Auflage von 250 Exemplaren in Kooperation der beiden legendären New Yorker Kunstverlage Castelli Graphics und Multiple Inc. offiziell erscheint und für das im Vorfeld bereits Vormerkungen von Interessenten angenommen werden. Marian Goodmans legendärer Grafikverlag Multiple Inc, New York, präsentiert deshalb im Juni 1972 auf der Art Basel erstmals Probeabzüge der "Maos", um das erst im Herbst 1972 offiziell in ihrem New Yorker Verlag erscheinende "Mao"-Set zu bewerben. Auf der Art Basel konnten sich also die ersten Käufer für Warhols revolutionäres Set vormerken lassen, welches dann wenige Monate später im Kunstmuseum Basel, und damit ebenfalls in der Schweiz, in der Ausstellung "Andy Warhol: Mao – Zehn Bildnisse von Mao Tse-tung" (21. Oktober bis 19. November 1972) weltweit erstmals ausgestellt wird. Bei den vorliegenden Probedrucken handelt es sich um die vermutlich ersten, besonders frühen Abzüge dieses legendären Motivs, welche der auf 250 Exemplare limitierten Edition um einige Monate zeitlich vorausgegangen sind und 1972 von Marian Goodman auf der Art Basel im Zuge der offiziellen Vorankündigung des Portfolios präsentiert wurden. Marian Goodman tauscht diese Probedrucke in Basel schließlich mit einem bedeutenden deutschen Kunstverleger gegen Werke aus dessen aktuellem Verlagsportfolio ein. Somit sollten diese kunsthistorisch so bedeutenden Probedrucke nach dem Ende der Art Basel nicht wieder nach New York zurückkehren, sondern sind bis heute in der herausragenden Sammlung jenes deutschen Kunstverlegers verblieben, aus dessen Besitz sie nun zur Einlieferung gekommen sind. Mehr als fünfundfünfzig Jahre nach ihrer ersten Präsentation auf der Art Basel im Jahr 1972 sind diese herausragenden frühen Abzüge nun im Kontext unseres Evening Sales erstmals wieder öffentlich zu sehen. [JS]
Warhols Fähigkeit, aus der Bilderflut der Massenmedien jenes Bildmaterial herauszufiltern, das die besondere Fähigkeit und inhaltliche Dichte besitzt, in nur einem Bild einen zentralen Moment der Zeitgeschichte zu konservieren, ist absolut singulär. Und so hat Warhol nicht nur mit seinen heute legendären Porträts von Marilyn, Jackie, Elvis, Mick Jagger und der Queen bleibende Pop-Art-Ikonen geschaffen, sondern gerade auch mit seinem berühmten Mao-Portfolio, in welchem der New Yorker Künstler den damals in den Massenmedien omnipräsenten kommunistischen Diktator Mao Zedong ebenso knallig bunt und in Serie inszeniert wie den Hollywood-Star Marilyn Monroe. Und geradezu selbstverständlich reiht sich Mao, der kommunistische Führer und Gründer der Volksrepublik China, somit in leuchtenden Farbvarianten und in Serie gedruckt zwischen Warhols berühmten "Campbell's Soup"-Cans und seinen Dollarzeichen ein. Mutig und provokant wird Mao einem Massenprodukt der amerikanischen Wirtschaftswelt gleich in jenem von Warhols Kunst erstmals meisterlich ausgeloteten Grenzbereich zwischen Kunst und Kommerz in leuchtenden Farbsiebdrucken inszeniert. Der unangepasste Sonderling Warhol wagt in New York seit den 1960er Jahren den kunsthistorisch bedeutenden Schritt eines radikalen künstlerischen Neuanfangs, lässt souverän und mutig alle traditionellen Vorstellungen von Kunst und Künstler hinter sich: In Warhols Kunst, in der Kunst und Kommerz auf faszinierende Weise verschmelzen, wird plötzlich all das Realität, was der Philosoph und Kunstkritiker Walter Benjamin in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch als gewaltiges Schreckens- und Endszenario der Kunst entworfen hatte. Provokant, souverän und feinsinnig spielt Warhol mit Originalität und Aura, bis dato den zentralen Charakteristiken der Kunst, die er mit seinen seriellen Arbeiten gekonnt hinterfragt und auf die Probe stellt. Gerade seine legendären seriellen Siebdrucke "Marilyn Monroe" und "Mao", Motive mit denen Warhol Zeitgeschichte eingefangen hat und Kunstgeschichte schreiben sollte, werden heute weltweit als Ikonen der amerikanischen Pop-Art gefeiert und sie umgibt – scheinbar paradox – eine ganz besondere Aura.
Warhols "Mao": Vom Diktator zum Pop-Star – Kunst, Kommerz und Kommunismus
Andy Warhol ist dreiundvierzig Jahre alt und arbeitet mit seiner berühmten New Yorker "Factory" am Union Square West Nr. 33, dem zweiten, 1968 bezogenen "Factory"-Standort, als er das offizielle Staatsporträt des kommunistischen Führers und legendären Gründers der Volksrepublik China für seine heute legendäre Siebdruckfolge nutzt. Das offizielle Staatsporträt Mao Zedongs war 1972, dem Entstehungsjahr von Warhols Portfolio, das am meisten reproduzierte Porträt weltweit. Mao war dreiundzwanzig Jahre nach seiner Gründung der Volksrepublik China vom Politiker und kommunistischen Führer zu einem weltweiten medialen Superstar avanciert, der mit seiner gigantischen massenmedialen Präsenz sogar den Hollywood-Starkult einer Marilyn Monroe übertraf. Initiierend für Warhols Serie war 1972 die damalige China-Reise des US-Präsidenten Richard Nixon, welche einmal mehr die mediale Omnipräsenz Maos augenscheinlich machte. Warhol, der selbst pausenlos mit seiner Polaroid-Big-Shot-Kamera fotografiert, ist ein ausgesprochen scharfsinniger Beobachter und Chronist seiner Zeit, und so ist er nicht nur gefesselt von der massenhaften Verbreitung von Maos Gesicht in China, das dort als politisches Symbol allgegenwärtig ist, sondern auch von dessen bis dato unbekannter globaler Reichweite. Mao, dessen Personenkult eine Bilderflut auslöst, die ihn immer mehr zum politischen Symbol stilisiert, wird von Warhol künstlerisch in ein kapitalistisches Konsumobjekt transformiert und auf diese Weise mit dem legendären amerikanischen Star-Kult einer Marilyn auf eine Stufe gestellt. Und auch in technischer Hinsicht hat Warhol sich in den qualitativ herausragenden Farbserigrafien der Mao-Folge im Vergleich zu seinen frühen Portfolios in entscheidender Weise weiterentwickelt. Seine "Maos" faszinieren mit ihrem dynamischen, malerisch-spontanen Stil, dem deutlich sichtbaren, teils wilden Pinselduktus, dem teils wie spontan mit schwarzem Filzstift auf die farbigen Flächen gesetzten Liniengefüge und ihrer satten, leuchtenden Farbigkeit.
Art Basel 1972: Marian Goodman präsentiert diese ersten Probeabzüge des legendären "Mao"-Sets
Im Sommer 1972 werden in New York die ersten Probedrucke dieses legendären Portfolios angefertigt, das schließlich im November 1972 in einer Auflage von 250 Exemplaren in Kooperation der beiden legendären New Yorker Kunstverlage Castelli Graphics und Multiple Inc. offiziell erscheint und für das im Vorfeld bereits Vormerkungen von Interessenten angenommen werden. Marian Goodmans legendärer Grafikverlag Multiple Inc, New York, präsentiert deshalb im Juni 1972 auf der Art Basel erstmals Probeabzüge der "Maos", um das erst im Herbst 1972 offiziell in ihrem New Yorker Verlag erscheinende "Mao"-Set zu bewerben. Auf der Art Basel konnten sich also die ersten Käufer für Warhols revolutionäres Set vormerken lassen, welches dann wenige Monate später im Kunstmuseum Basel, und damit ebenfalls in der Schweiz, in der Ausstellung "Andy Warhol: Mao – Zehn Bildnisse von Mao Tse-tung" (21. Oktober bis 19. November 1972) weltweit erstmals ausgestellt wird. Bei den vorliegenden Probedrucken handelt es sich um die vermutlich ersten, besonders frühen Abzüge dieses legendären Motivs, welche der auf 250 Exemplare limitierten Edition um einige Monate zeitlich vorausgegangen sind und 1972 von Marian Goodman auf der Art Basel im Zuge der offiziellen Vorankündigung des Portfolios präsentiert wurden. Marian Goodman tauscht diese Probedrucke in Basel schließlich mit einem bedeutenden deutschen Kunstverleger gegen Werke aus dessen aktuellem Verlagsportfolio ein. Somit sollten diese kunsthistorisch so bedeutenden Probedrucke nach dem Ende der Art Basel nicht wieder nach New York zurückkehren, sondern sind bis heute in der herausragenden Sammlung jenes deutschen Kunstverlegers verblieben, aus dessen Besitz sie nun zur Einlieferung gekommen sind. Mehr als fünfundfünfzig Jahre nach ihrer ersten Präsentation auf der Art Basel im Jahr 1972 sind diese herausragenden frühen Abzüge nun im Kontext unseres Evening Sales erstmals wieder öffentlich zu sehen. [JS]
Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Andy Warhol "Mao"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 1.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 34 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 1.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 1.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 1.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 1.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 1.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 19 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 1.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 34 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 1.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 1.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 1.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 1.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 1.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 19 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
Hauptsitz
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Tel.: +49 (0)89 55 244-0
Fax: +49 (0)89 55 244-177
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Fax: +49 (0)30 88 67 56-43
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Cordula Lichtenberg
Gertrudenstraße 24-28
50667 Köln
Tel.: +49 (0)221 510 908-15
infokoeln@kettererkunst.de
Hessen
Rheinland-Pfalz
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Tel.: +49 (0)62 21 58 80-038
Fax: +49 (0)62 21 58 80-595
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Nico Kassel, M.A.
Tel.: +49 (0)89 55244-164
Mobil: +49 (0)171 8618661
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Wir informieren Sie rechtzeitig.



