29
Emil Schumacher
Zargala, 1976.
Acryl und Asphalt auf Leinwand
Schätzpreis: € 100.000 - 150.000
29
Emil Schumacher
Zargala, 1976.
Acryl und Asphalt auf Leinwand
Schätzpreis: € 100.000 - 150.000
Emil Schumacher
1912 - 1999
Zargala. 1976.
Acryl und Asphalt auf Leinwand.
Links unten signiert. 103 x 156 cm (40,5 x 61,4 in). [AW].
• Ein Werk von großer mystischer Strahlkraft und apokalyptisch-haptischer Präsenz.
• Mit dem Material Asphalt überwindet der Protagonist des deutschen Informel die Regeln der Malerei.
• 1959, 1964 und 1977 Teilnahme an der documenta II, III und 6 in Kassel.
• Arbeiten Emil Schumachers befinden sich u. a. in den Sammlungen der Hamburger Kunsthalle, der Staatsgalerie Stuttgart, des Metropolitan Museum of Art, New York, sowie in den Vatikanischen Museen, Rom.
• Erstmals auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten .
Die Arbeit ist mit der Inventarnummer "0/751" in dem von Dr. Ulrich Schumacher angelegten Archiv der Emil Schumacher Stiftung, Hagen, aufgeführt. Wir danken Rouven Lotz, Direktor des Emil Schumacher Museums, Hagen, für die freundliche Auskunft.
PROVENIENZ: Galerie Nothelfer, Berlin.
Olbricht Collection, Essen/Berlin (vom Vorgenannten erworben).
AUSSTELLUNG: Emil Schumacher zum 100. Geburtstag, Galerie Nothelfer, Berlin, 15.9.-27.10.2012.
"Es kommt immer auf die Welt an, die ich in mir trage. Ich gehe das Bild an, wie ich gegen eine Mauer angehe, um eine Lücke zu finden, durch welche ich hindurch kann, um hinter das Unbekannte der Grenze zu kommen."
Emil Schumacher, zit. nach: Emil Schumacher. Farben sind Feste für die Augen. Zum 100. Geburtstag, Ausst.-Kat. Ernst Barlach Haus, Hamburg 2012/13, S. 91.
Aufrufzeit: ca. 17.56 h +/- 20 Min.
1912 - 1999
Zargala. 1976.
Acryl und Asphalt auf Leinwand.
Links unten signiert. 103 x 156 cm (40,5 x 61,4 in). [AW].
• Ein Werk von großer mystischer Strahlkraft und apokalyptisch-haptischer Präsenz.
• Mit dem Material Asphalt überwindet der Protagonist des deutschen Informel die Regeln der Malerei.
• 1959, 1964 und 1977 Teilnahme an der documenta II, III und 6 in Kassel.
• Arbeiten Emil Schumachers befinden sich u. a. in den Sammlungen der Hamburger Kunsthalle, der Staatsgalerie Stuttgart, des Metropolitan Museum of Art, New York, sowie in den Vatikanischen Museen, Rom.
• Erstmals auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten .
Die Arbeit ist mit der Inventarnummer "0/751" in dem von Dr. Ulrich Schumacher angelegten Archiv der Emil Schumacher Stiftung, Hagen, aufgeführt. Wir danken Rouven Lotz, Direktor des Emil Schumacher Museums, Hagen, für die freundliche Auskunft.
PROVENIENZ: Galerie Nothelfer, Berlin.
Olbricht Collection, Essen/Berlin (vom Vorgenannten erworben).
AUSSTELLUNG: Emil Schumacher zum 100. Geburtstag, Galerie Nothelfer, Berlin, 15.9.-27.10.2012.
"Es kommt immer auf die Welt an, die ich in mir trage. Ich gehe das Bild an, wie ich gegen eine Mauer angehe, um eine Lücke zu finden, durch welche ich hindurch kann, um hinter das Unbekannte der Grenze zu kommen."
Emil Schumacher, zit. nach: Emil Schumacher. Farben sind Feste für die Augen. Zum 100. Geburtstag, Ausst.-Kat. Ernst Barlach Haus, Hamburg 2012/13, S. 91.
Aufrufzeit: ca. 17.56 h +/- 20 Min.
Emil Schumacher prägt die deutsche Nachkriegsmoderne wie kaum ein anderer – ein Künstler, der die Leinwand als Schlachtfeld der Emotionen begreift. Sein künstlerisches Schaffen durchläuft eine faszinierende Entwicklung, in der sich Materialität, Farbe und Gestus zu einer unmittelbaren Sprache des Existenziellen verdichten, wofür unsere Arbeit "Zargala" ein besonders schönes Beispiel ist.
In den fünfziger Jahren gelingt Schumacher im Zeichen des Informel der internationale Durchbruch. Bereits 1958 wird ihm der Guggenheim-Award in New York verliehen, was nur den Auftakt seiner beispiellosen künstlerischen Karriere darstellt. In dieser Zeit verabschiedet er sich vom Gegenstand als Bildmotiv und entscheidet sich für die Ausdruckskraft der Malerei selbst. Die Farbe wird zunehmend zu einem eigenen Bildfaktor. Dieser biografisch-künstlerische Vorgang vollzieht sich vor dem Hintergrund eines Zeitstils, der von der französischen École de Paris, dem Tachismus und vom amerikanischen Action-Painting geprägt ist. Ist die Abstraktion einerseits Zeitzeichen, so wird sie für Schumacher andererseits zum Merkmal seiner persönlichen Handschrift, seines Stils. Kennzeichen seiner individuellen Malerei ist die vom Gegenständlichen befreite Formensprache, die sich einerseits betont intuitiv gibt, sich jedoch ebenso bewusst des kontrollierten Zufalls bedient. Die 1960er Jahren bringen eine Verdichtung seines Stils mit sich: Erdige Töne, rissige Oberflächen und organische Formen verwandeln die Leinwand in eine geologische Landschaft. Schumacher bearbeitet, zerstört und rekonstruiert spannungsvolle Arbeiten zwischen Schöpfung und Verfall. Dieser Ansatz radikalisiert sich in den 1970er Jahren. Seine Palette verdunkelt sich hin zu Schwarz, Tiefblau und Rostrot, während die Bildoberflächen sich hin zu zerfetzten Relikten entwickeln. Unsere Arbeit "Zargala" von 1976 ist ein besonderes Beispiel für diese beinahe apokalyptische Bildsprache. Zerklüftete Strukturen in Schwarz und Weiß brennen sich wie Wunden in ein dunkelrot-vulkanisches Bildfeld ein. Trotz dieser düsteren und mysteriösen Ausstrahlung zeugt diese Arbeit von einer für Schumacher typischen Vitalität und Kraft. Der Protagonist des Informal fordert uns mit "Zargala" ein weiteres Mal heraus. [AW]
In den fünfziger Jahren gelingt Schumacher im Zeichen des Informel der internationale Durchbruch. Bereits 1958 wird ihm der Guggenheim-Award in New York verliehen, was nur den Auftakt seiner beispiellosen künstlerischen Karriere darstellt. In dieser Zeit verabschiedet er sich vom Gegenstand als Bildmotiv und entscheidet sich für die Ausdruckskraft der Malerei selbst. Die Farbe wird zunehmend zu einem eigenen Bildfaktor. Dieser biografisch-künstlerische Vorgang vollzieht sich vor dem Hintergrund eines Zeitstils, der von der französischen École de Paris, dem Tachismus und vom amerikanischen Action-Painting geprägt ist. Ist die Abstraktion einerseits Zeitzeichen, so wird sie für Schumacher andererseits zum Merkmal seiner persönlichen Handschrift, seines Stils. Kennzeichen seiner individuellen Malerei ist die vom Gegenständlichen befreite Formensprache, die sich einerseits betont intuitiv gibt, sich jedoch ebenso bewusst des kontrollierten Zufalls bedient. Die 1960er Jahren bringen eine Verdichtung seines Stils mit sich: Erdige Töne, rissige Oberflächen und organische Formen verwandeln die Leinwand in eine geologische Landschaft. Schumacher bearbeitet, zerstört und rekonstruiert spannungsvolle Arbeiten zwischen Schöpfung und Verfall. Dieser Ansatz radikalisiert sich in den 1970er Jahren. Seine Palette verdunkelt sich hin zu Schwarz, Tiefblau und Rostrot, während die Bildoberflächen sich hin zu zerfetzten Relikten entwickeln. Unsere Arbeit "Zargala" von 1976 ist ein besonderes Beispiel für diese beinahe apokalyptische Bildsprache. Zerklüftete Strukturen in Schwarz und Weiß brennen sich wie Wunden in ein dunkelrot-vulkanisches Bildfeld ein. Trotz dieser düsteren und mysteriösen Ausstrahlung zeugt diese Arbeit von einer für Schumacher typischen Vitalität und Kraft. Der Protagonist des Informal fordert uns mit "Zargala" ein weiteres Mal heraus. [AW]
Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Emil Schumacher "Zargala"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 34 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 34 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
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Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
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weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
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Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
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