Auktion: 607 / Online Sale am 15.07.2026 → Lot 174
Rahmenbild
174
Fred Thieler
a/II/57, 1957.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 2.000 Ergebnis:
€ 2.680 (inklusive Aufgeld)
174
Fred Thieler
a/II/57, 1957.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 2.000 Ergebnis:
€ 2.680 (inklusive Aufgeld)
Fred Thieler
1916 - 1999
a/II/57. 1957.
Öl auf Leinwand.
Unten links auf der Leinwand mit Bleistift signiert und datiert, verso auf dem Keilrahmen signiert, datiert und betitelt sowie verso auf der Leinwand betitelt. 41,3 x 24,5 cm (16,2 x 9,6 in).
[KA].
• Spektakuläre Bildwirkung aufgrund der konzentrierten Farbwahl und des expressiven Farbauftrags.
• Der Künstler experimentiert mit der Spachteltechnik und den kontrastierenden Farben Gelb und Schwarz, um eine kraftvolle Komposition aus Licht und Tiefe zu schaffen.
• Thieler war Mitglied der abstrakten Malergruppe "Zen 49", der auch Fritz Winter, Willi Baumeister und Rupprecht Geiger angehörten.
PROVENIENZ: Privatsammlung Berlin.
Privatsammlung Rheinland-Pfalz (1989, durch Erbschaft vom Vorgenannten).
AUSSTELLUNG: Oelbilder - Tuschzeichnungen. Moderne Galerie Otto Stangl, München, 18.7.-22.8.1958 (verso auf dem Keilrahmen mit den Resten eines Etiketts).
"Maler sein, heißt für mich, die Existenz eines Zeitgenossen zu führen, der den Hauptteil seines Daseins mit dem Versuch verbringt, die Impulse seines Lebens: Anregungen wie Depressionen, Intuitionen wie berechnende Überlegungen, Reaktionen aus Einzelerlebnissen wie Erlebnisketten malend aufzuzeigen – oder im Malvorgang zu gewinnen. Malen bedeutet für mich, die Erfahrungsanalogien und -differenzen zu registrieren und ein Erzeugnis zur Entstehung zu bringen, das, aus dem Malprozeß entlassen, für den Betrachter wie für den Maler selber sich als Reflexion menschlichen Daseinserlebnisses darstellt und anbietet. So scheint mir 'malen' ein Prozeß, dessen Wesensgehalt forschendes Tun ist – forschendes Tun als Ergebnis offener Analyse."
Fred Thieler, Zu meiner Arbeit, in: Andrea Firmenich, Jörn Merkert, Sigrid Melchior, Fred Thieler. Monographie und Werkverzweichnis. Bilder von 1942-1993, Köln 1995, S. 68.
In guter Erhaltung. Der Zustandsbericht wurde bei Tageslicht und unter Zuhilfenahme einer UV-Lichtquelle nach bestem Wissen und Gewissen erstellt.
1916 - 1999
a/II/57. 1957.
Öl auf Leinwand.
Unten links auf der Leinwand mit Bleistift signiert und datiert, verso auf dem Keilrahmen signiert, datiert und betitelt sowie verso auf der Leinwand betitelt. 41,3 x 24,5 cm (16,2 x 9,6 in).
[KA].
• Spektakuläre Bildwirkung aufgrund der konzentrierten Farbwahl und des expressiven Farbauftrags.
• Der Künstler experimentiert mit der Spachteltechnik und den kontrastierenden Farben Gelb und Schwarz, um eine kraftvolle Komposition aus Licht und Tiefe zu schaffen.
• Thieler war Mitglied der abstrakten Malergruppe "Zen 49", der auch Fritz Winter, Willi Baumeister und Rupprecht Geiger angehörten.
PROVENIENZ: Privatsammlung Berlin.
Privatsammlung Rheinland-Pfalz (1989, durch Erbschaft vom Vorgenannten).
AUSSTELLUNG: Oelbilder - Tuschzeichnungen. Moderne Galerie Otto Stangl, München, 18.7.-22.8.1958 (verso auf dem Keilrahmen mit den Resten eines Etiketts).
"Maler sein, heißt für mich, die Existenz eines Zeitgenossen zu führen, der den Hauptteil seines Daseins mit dem Versuch verbringt, die Impulse seines Lebens: Anregungen wie Depressionen, Intuitionen wie berechnende Überlegungen, Reaktionen aus Einzelerlebnissen wie Erlebnisketten malend aufzuzeigen – oder im Malvorgang zu gewinnen. Malen bedeutet für mich, die Erfahrungsanalogien und -differenzen zu registrieren und ein Erzeugnis zur Entstehung zu bringen, das, aus dem Malprozeß entlassen, für den Betrachter wie für den Maler selber sich als Reflexion menschlichen Daseinserlebnisses darstellt und anbietet. So scheint mir 'malen' ein Prozeß, dessen Wesensgehalt forschendes Tun ist – forschendes Tun als Ergebnis offener Analyse."
Fred Thieler, Zu meiner Arbeit, in: Andrea Firmenich, Jörn Merkert, Sigrid Melchior, Fred Thieler. Monographie und Werkverzweichnis. Bilder von 1942-1993, Köln 1995, S. 68.
In guter Erhaltung. Der Zustandsbericht wurde bei Tageslicht und unter Zuhilfenahme einer UV-Lichtquelle nach bestem Wissen und Gewissen erstellt.
Weitere Informationen
Empfehlen
>Link zum Teilen
>Link zum Teilen
Hauptsitz
Joseph-Wild-Str. 18
81829 München
Tel.: +49 (0)89 55 244-0
Fax: +49 (0)89 55 244-177
info@kettererkunst.de
Louisa von Saucken / Undine Schleifer
Holstenwall 5
20355 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 37 49 61-0
Fax: +49 (0)40 37 49 61-66
infohamburg@kettererkunst.de
Dr. Simone Wiechers
Fasanenstr. 70
10719 Berlin
Tel.: +49 (0)30 88 67 53-63
Fax: +49 (0)30 88 67 56-43
infoberlin@kettererkunst.de
Cordula Lichtenberg
Gertrudenstraße 24-28
50667 Köln
Tel.: +49 (0)221 510 908-15
infokoeln@kettererkunst.de
Hessen
Rheinland-Pfalz
Miriam Heß
Tel.: +49 (0)62 21 58 80-038
Fax: +49 (0)62 21 58 80-595
infoheidelberg@kettererkunst.de
Nico Kassel, M.A.
Tel.: +49 (0)89 55244-164
Mobil: +49 (0)171 8618661
n.kassel@kettererkunst.de
Wir informieren Sie rechtzeitig.



