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Adam Lonicer
Kreuterbuch, 1557.
Schätzpreis: € 4.000
Adam Lonicer
Kreuterbuch, New zugericht, Von allerhand Bäumen, Stauden, Hecken, Kreutern, unnd Gewürtzen .. uber andere außgegangene Edition gemehret. Auch Distillierens Bereytschafft und Bericht. Frankfurt, Chr. Egenolff Erben 1557.
Erste deutsche Ausgabe, selten. Altkoloriertes Exemplar des beliebten, vielfach aufgelegten Kräuterbuches.
Lonicers berühmtes Kräuterbuch erschien erstmals 1551 auf Latein, die erste deutsche Ausgabe folgte 1557. Die schönen Holzschnitte wurden überwiegend aus Rößlins Kräuterbuch übernommen. Sie behandeln und zeigen neben Pflanzen u. a. auch Tiere, Vögel, Fische, Metalle, Mineralien, Destilliergeräte und Arzneimittel.
EINBAND: Blindgeprägter Schweinsledereinband d. Zt. über Holzdeckeln, mit 2 Messing-Schließen. 32 : 20 cm. - ILLUSTRATION: Mit mehr als 700 kolorierten Textholzschnitten. - KOLLATION: 14 nn. Bll., 350 (st. 352) röm num. Bll. - ZUSTAND: Ohne die letzten beiden Textbll. (durch 2 w. Bll. ersetzt). - Etw. fleckig, letzte ca. 100 Bll. mit schmalem Braunfleck im Unterrand, erste ca. 60 Bll. im Unterrand mit Wurmgängen, ca. 25 Bll. mit hinterlegten oder ergänzten Rand- bzw. Eckausrissen, ca. 15 Bll. mit tls. hinterl. Randeinrissen, 2 Bll. mit Fehlstellen (etw. Bildverlust), vereinz. Eintragungen von alter Hand. Einbd. etw. berieben und minim. bestoßen. Insgesamt ordentliches Exemplar in zeitgenössischem Kolorit. - PROVENIENZ: Gestochenes Wappen-Exlibris von Christoph Servilian Veyhelin (Kanzler und engster Berater des Bistums Augsburg und Verwalter des Lehnswesens), dat. 1703 (Warnecke 2323). - Titelblatt mit Besitzeintrag der Kirche S. Michaelis in Fultenbach, zudem zu Beginn des ersten Teils über dem Holzschnitt, dat. 10. Mai 1800: Prior Carl (Carolus) Toscano (letzter Prior des Klosters Fultenbach; 1752–1827). - Beiliegendes Widmungskärtchen von Dr. Karl Stützle (1882-1961), dat. 1960, Großvater der Widmungs- und Buchempfängerin.
LITERATUR: VD 16, L 2416. - Nissen 1227. - Pritzel 5599. - Schreiber S. 47.
First Geman edition of the popular herbal. With more than 700 colored woodcuts in the text. Contemp. blindstamped pigskin over wooden boards, with 2 brass clasps. 32 : 20 cm. – Lacking the final two text leaves (replaced by 2 blank leaves). – Some staining, the last ca. 100 leaves show small brown staining along the lower margin; the first ca. 60 leaves with worming in the bottom margin, ca. 25 leaves with mostly backed marginal torn-off spots or corners; ca. 15 leaves with marginal tears (some repaired), two leaves with slight loss of image, occasional annotations in an early hand. Binding somewhat rubbed and minimally bumped. Overall a good copy with contemporary coloring.
Kreuterbuch, New zugericht, Von allerhand Bäumen, Stauden, Hecken, Kreutern, unnd Gewürtzen .. uber andere außgegangene Edition gemehret. Auch Distillierens Bereytschafft und Bericht. Frankfurt, Chr. Egenolff Erben 1557.
Erste deutsche Ausgabe, selten. Altkoloriertes Exemplar des beliebten, vielfach aufgelegten Kräuterbuches.
Lonicers berühmtes Kräuterbuch erschien erstmals 1551 auf Latein, die erste deutsche Ausgabe folgte 1557. Die schönen Holzschnitte wurden überwiegend aus Rößlins Kräuterbuch übernommen. Sie behandeln und zeigen neben Pflanzen u. a. auch Tiere, Vögel, Fische, Metalle, Mineralien, Destilliergeräte und Arzneimittel.
EINBAND: Blindgeprägter Schweinsledereinband d. Zt. über Holzdeckeln, mit 2 Messing-Schließen. 32 : 20 cm. - ILLUSTRATION: Mit mehr als 700 kolorierten Textholzschnitten. - KOLLATION: 14 nn. Bll., 350 (st. 352) röm num. Bll. - ZUSTAND: Ohne die letzten beiden Textbll. (durch 2 w. Bll. ersetzt). - Etw. fleckig, letzte ca. 100 Bll. mit schmalem Braunfleck im Unterrand, erste ca. 60 Bll. im Unterrand mit Wurmgängen, ca. 25 Bll. mit hinterlegten oder ergänzten Rand- bzw. Eckausrissen, ca. 15 Bll. mit tls. hinterl. Randeinrissen, 2 Bll. mit Fehlstellen (etw. Bildverlust), vereinz. Eintragungen von alter Hand. Einbd. etw. berieben und minim. bestoßen. Insgesamt ordentliches Exemplar in zeitgenössischem Kolorit. - PROVENIENZ: Gestochenes Wappen-Exlibris von Christoph Servilian Veyhelin (Kanzler und engster Berater des Bistums Augsburg und Verwalter des Lehnswesens), dat. 1703 (Warnecke 2323). - Titelblatt mit Besitzeintrag der Kirche S. Michaelis in Fultenbach, zudem zu Beginn des ersten Teils über dem Holzschnitt, dat. 10. Mai 1800: Prior Carl (Carolus) Toscano (letzter Prior des Klosters Fultenbach; 1752–1827). - Beiliegendes Widmungskärtchen von Dr. Karl Stützle (1882-1961), dat. 1960, Großvater der Widmungs- und Buchempfängerin.
LITERATUR: VD 16, L 2416. - Nissen 1227. - Pritzel 5599. - Schreiber S. 47.
First Geman edition of the popular herbal. With more than 700 colored woodcuts in the text. Contemp. blindstamped pigskin over wooden boards, with 2 brass clasps. 32 : 20 cm. – Lacking the final two text leaves (replaced by 2 blank leaves). – Some staining, the last ca. 100 leaves show small brown staining along the lower margin; the first ca. 60 leaves with worming in the bottom margin, ca. 25 leaves with mostly backed marginal torn-off spots or corners; ca. 15 leaves with marginal tears (some repaired), two leaves with slight loss of image, occasional annotations in an early hand. Binding somewhat rubbed and minimally bumped. Overall a good copy with contemporary coloring.
Aufgeld und Steuern zu Adam Lonicer "Kreuterbuch"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 34 % Aufgeld.
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 34 %, Teilbeträge über € 200.000 29 % Aufgeld.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 27 %.
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 27%, Teilbeträge über € 200.000 22 % Aufgeld.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
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Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 34 % Aufgeld.
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