Auktion: 610 / Rare Books am 23.11.2026 in Hamburg → Lot 426000455

426000455
Manuskripte
Stundenbuch der Marie de Bastard. Angers um 1460
Schätzpreis: € 15.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
426000455
Manuskripte
Stundenbuch der Marie de Bastard. Angers um 1460
Schätzpreis: € 15.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
Stundenbuch der Marie de Bastard
Lateinisches Stundenbuch für den Gebrauch von Paris mit bretonischem Kalender. Manuskript auf Pergament. Angers um 1460.
• Bedeutendes Zeugnis der Buchmalerei von Angers aus der Blütezeit am Hof von König René von Anjou
• Ausgeführt von einem Meister aus dem engen Umkreis des berühmten Meisters des Jouvenel des Ursins
• Bemerkenswerte liturgische Konstellation: Pariser Gebrauch mit trégorisch-bretonischem Kalender und lokalen Litaneien
• Mit späteren Familiennotizen und dem Wappen der Marie Bastard d’Estang
• Prachtvoller grüner Maroquin-Meistereinband von Niedrée für die Grafen von Bastard d’Estang
Charakteristisches, qualitätsvolles Stundenbuch aus dem Zentrum der Buchmalerei in Angers um 1460. Die Ausstattung stammt von einem Meister aus der sogenannten „Jouvenel-Gruppe“, jener eng verknüpften Werkstattgemeinschaft um den Meister des Jouvenel des Ursins, die um 1448/49 das monumentale\~Mare historiarum\~für Guillaume Jouvenel des Ursins schuf (Paris, BNF, lat. 4915). Diese Künstlergruppe war vor allem zwischen Tours und Angers tätig und zog insbesondere am Hof von René von Anjou eine weit überregionale, vor allem bretonische Klientel an.
Stilistisch zeichnen sich die Miniaturen durch die für die Jouvenel-Gruppe typische intensive Leuchtkraft des Kolorits sowie durch archaisierende, ornamentierte Hintergründe aus, die das Erbe der großen Pariser Buchmalerei des ersten Viertels des 15. Jahrhunderts (insbesondere des Bedford-Meisters) aufgreifen. Die Gewänder sind stoffreich und voluminös angelegt, die Figuren von plastischer Präsenz. Die begleitenden Rankenbordüren mit feinen goldenen Efeublättern und Akanthusmotiven werden lebendig durch eingestreute Figuren und Genreszenen des ländlichen Lebens bereichert.
Liturgisch und historisch ist das Manuskript von besonderem Interesse: Während das Marien- und das Totenoffizium dem Pariser Gebrauch folgen, sind das Kalendarium und die Litaneien genuin bretonisch geprägt (Saint-Brieuc und Tréguier). Dies belegt eindrucksvoll den Wunsch des ursprünglichen Auftraggebers – eines Abkömmlings der Herren von Champlais aus einer Nebenlinie der Herzöge der Bretagne, der sich im Maine bei Le Mans niedergelassen hatte –, seine bretonische Herkunft im Gebetbuch sichtbar zu manifestieren.
Kalender: Bretonischer Kalender nach dem liturgischen Brauch von Saint-Brieuc / Tréguier, u. a. mit Guingaloei (3. März), Yvonis (19. Mai, rot; sowie Translatio am 29. Okt., rot), Salomonis (25. Juni), Tudguali (7. Juni), Sampsonis (28. Juli), Guillelmi (29. Juli), Guenahel (3. Nov.) und Macolvi (14. Nov.). Die Litanei (fol. 76v-81v) führt die bretonischen Heiligen Ivo, Tugdual, Brioc, Wilhelm, Maclou, Samson, Paternus und Corentin an.
Inhalt: Kalendarium (fol. 1-12), Marienoffizium nach Pariser Gebrauch (13-63v: Matutin fol. 19, Laudes fol. 34, Prim fol. 44, Terz fol. 48, Sext fol. 51, Non fol. 54, Vesper fol. 57, Komplet fol. 58v; teils mit Fehlstellen an den Lagenanfängen), verschiedene Notizen (64), Bußpsalmen und Litanei (65-82v), Totenoffizium nach Pariser Gebrauch (83-111v). - Am Ende beigebunden: Genealogische Notizen und Rechnungsbuch der Familie de Champlais (1545-1659) auf Pergament- und Papierblättern.
Miniaturen: Heimsuchung (fol. 34): Elisabeth kniet vor der Jungfrau im blauen Mantel in bewegter Felsen- und Waldlandschaft, begleitet von einem buchhaltenden Engel. - Marienkrönung (fol. 58v): Thronender Gottvater segnet die kniende Maria, Engel mit Krone; vor reich drapierten orangefarbenen Behängen und archaisierend gegliedertem Bildgrund. - König David (fol. 65): Kniender König David im hermelinbesetzten Mantel vor weiter Landschaft mit Stadtsilhouette im Hintergrund, am Himmel die Erscheinung Gottes. - Grablegung (fol. 83): Zwei Totengräber senken den Leichnam ein, flankiert von segnendem Priester mit Sängern und einer Gruppe schwarz gekleideter Klageweiber; in der Bordüre Erdarbeiter und Engel als Symbol des Übergangs.
EINBAND: Grüner Maroquinband des 19. Jahrhunderts auf 5 Bünden (sign. Niedrée), mit goldgeprägtem Rückentitel, Schließe mit silbernem, lilienförmigem Schließenbeschlag, roten Maroquin-Doubluren mit goldgeprägter Monogramm-Bordüre und Wappensupralibros der Familie Bastard d’Estang, breiter Innenkantenvergoldung und Ganzgoldschnitt. 19,5 : 14,5 cm. - ILLUSTRATION: Mit 4 (von 10?) großen Miniaturen, jeweils von vierseitigen Prachtbordüren mit Leisten umgeben. Bordüren aus feinsten Blatt- und Dornranken mit Goldflittern, Akanthusblättern in den Ecken sowie eingestreuten figürlichen Szenen (Arbeiter, Landleben, Engel). Ferner mit 4 großen Initialen mit weißer Höhung auf blau-goldenem Grund sowie zahlreichen ein- und zweizeiligen Blattgoldinitialen auf farbigem Grund und Zeilenfüller in gleicher Gestaltung. - KOLLATION: 111 Bll. (von?). Dazu 6 Pergament-Bll. zu Beginn (Titelei, Ahnentafel) sowie im Anhang 26 Pergament- und 20 Papierblätter mit historischen Notizen und Transkriptionen des 16.-19. Jahrhunderts. Blattgröße 18,8 : 13,5 cm. Schriftspiegel 11,3 : 7 cm. Textura in schwarzer Tinte. 16 Zeilen. Regliert mit roter Tinte. Reklamanten. - ZUSTAND: Fehlen mehrere Textbll. im Marienoffizium, meist am Anfang und Ende der einzelnen Horen, ferner vermutlich 6 Miniaturen. - Kalenderbll. 10 und 11 mit starker Bräunung im unteren Drittel, das letzte Bl. (111) mit Ausschnitt einer einzeiligen Initiale und Teil eines Zeilenfüllers. Text vereinz. mit leichtem Tintenabrieb. Einband mit wenigen Bereibungen. - PROVENIENZ: Um 1460 für den Herrn von Champlais (ursprünglich Champelais) ausgeführt, der einem jüngeren Zweig der Herzöge der Bretagne entstammte und sich im Maine niedergelassen hatte. Spätere Besitz- und Familiennotizen der Familie von Champlais, vor allem aus dem späten 16. und der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, sind in den Kalender und die am Ende eingebundenen Blätter eingetragen. Das Wappen von Marie Bastard d’Estangs, Dame von Champlais und La Masserie, findet sich im Binnenfeld der Initiale zur Miniatur der Marienkrönung (Bl. 58v), gehalten von einem Engel, und wurde im 17. Jahrhundert nachgetragen. Das Manuskript gehörte zur Bibliothek der Grafen von Bastard d’Estang, die 2005 bei Drouot in Paris versteigert wurde.
LITERATUR: Eberhard König, Französische Buchmalerei um 1450. Der Jouvenel-Maler, der Maler des Genfer Boccaccio und die Anfänge Jean Fouquets . Berlin 1982. - François Avril / Nicole Reynaud, Les manuscrits à peintures en France, 1440-1520 . Paris 1993. - Johannes Baptist Rietstap, Armorial Général. Gouda 1884-1887. Auktion Drouot, Paris, Bibliothèque des Comtes de Bastard d’Estang , 28. Juni 2005, Los 7.
Book of hours. Latin manuscript on vellum. A significant example of Angers illuminations from the heyday of King René of Anjou’s court. Executed by a master from the inner circle of the famous Master of Jouvenel des Ursins. Remarkable liturgical arrangement: Parisian rite with a Trégor-Breton calendar and local litanies. With later family notes and the coat of arms of Marie Bastard d’Estang. Magnificent green morocco master binding by Niedrée for the Counts of Bastard d’Estang. - 111 (of?) leaves. Missing several text leaves from the Office of the Virgin, mostly at the beginning and end of the hours; in addition, presumably 6 miniatures are lacking. Calendar leaves 10 and 11 with severe browning in the lower third; the last leaf (111) with cut-out spot of a small initial and part of a line filler. Here and there slight ink wear to text leaves. Binding with few rubbings. In general well-preserved. - Bound in genealogical notes and the de Champlais family's account book (1545-1659) on vellum and paper sheets. - Auction Drouot, Paris, Bibliothèque des Comtes de Bastard d’Estang, 28. Juni 2005, Los 7.
Lateinisches Stundenbuch für den Gebrauch von Paris mit bretonischem Kalender. Manuskript auf Pergament. Angers um 1460.
• Bedeutendes Zeugnis der Buchmalerei von Angers aus der Blütezeit am Hof von König René von Anjou
• Ausgeführt von einem Meister aus dem engen Umkreis des berühmten Meisters des Jouvenel des Ursins
• Bemerkenswerte liturgische Konstellation: Pariser Gebrauch mit trégorisch-bretonischem Kalender und lokalen Litaneien
• Mit späteren Familiennotizen und dem Wappen der Marie Bastard d’Estang
• Prachtvoller grüner Maroquin-Meistereinband von Niedrée für die Grafen von Bastard d’Estang
Charakteristisches, qualitätsvolles Stundenbuch aus dem Zentrum der Buchmalerei in Angers um 1460. Die Ausstattung stammt von einem Meister aus der sogenannten „Jouvenel-Gruppe“, jener eng verknüpften Werkstattgemeinschaft um den Meister des Jouvenel des Ursins, die um 1448/49 das monumentale\~Mare historiarum\~für Guillaume Jouvenel des Ursins schuf (Paris, BNF, lat. 4915). Diese Künstlergruppe war vor allem zwischen Tours und Angers tätig und zog insbesondere am Hof von René von Anjou eine weit überregionale, vor allem bretonische Klientel an.
Stilistisch zeichnen sich die Miniaturen durch die für die Jouvenel-Gruppe typische intensive Leuchtkraft des Kolorits sowie durch archaisierende, ornamentierte Hintergründe aus, die das Erbe der großen Pariser Buchmalerei des ersten Viertels des 15. Jahrhunderts (insbesondere des Bedford-Meisters) aufgreifen. Die Gewänder sind stoffreich und voluminös angelegt, die Figuren von plastischer Präsenz. Die begleitenden Rankenbordüren mit feinen goldenen Efeublättern und Akanthusmotiven werden lebendig durch eingestreute Figuren und Genreszenen des ländlichen Lebens bereichert.
Liturgisch und historisch ist das Manuskript von besonderem Interesse: Während das Marien- und das Totenoffizium dem Pariser Gebrauch folgen, sind das Kalendarium und die Litaneien genuin bretonisch geprägt (Saint-Brieuc und Tréguier). Dies belegt eindrucksvoll den Wunsch des ursprünglichen Auftraggebers – eines Abkömmlings der Herren von Champlais aus einer Nebenlinie der Herzöge der Bretagne, der sich im Maine bei Le Mans niedergelassen hatte –, seine bretonische Herkunft im Gebetbuch sichtbar zu manifestieren.
Kalender: Bretonischer Kalender nach dem liturgischen Brauch von Saint-Brieuc / Tréguier, u. a. mit Guingaloei (3. März), Yvonis (19. Mai, rot; sowie Translatio am 29. Okt., rot), Salomonis (25. Juni), Tudguali (7. Juni), Sampsonis (28. Juli), Guillelmi (29. Juli), Guenahel (3. Nov.) und Macolvi (14. Nov.). Die Litanei (fol. 76v-81v) führt die bretonischen Heiligen Ivo, Tugdual, Brioc, Wilhelm, Maclou, Samson, Paternus und Corentin an.
Inhalt: Kalendarium (fol. 1-12), Marienoffizium nach Pariser Gebrauch (13-63v: Matutin fol. 19, Laudes fol. 34, Prim fol. 44, Terz fol. 48, Sext fol. 51, Non fol. 54, Vesper fol. 57, Komplet fol. 58v; teils mit Fehlstellen an den Lagenanfängen), verschiedene Notizen (64), Bußpsalmen und Litanei (65-82v), Totenoffizium nach Pariser Gebrauch (83-111v). - Am Ende beigebunden: Genealogische Notizen und Rechnungsbuch der Familie de Champlais (1545-1659) auf Pergament- und Papierblättern.
Miniaturen: Heimsuchung (fol. 34): Elisabeth kniet vor der Jungfrau im blauen Mantel in bewegter Felsen- und Waldlandschaft, begleitet von einem buchhaltenden Engel. - Marienkrönung (fol. 58v): Thronender Gottvater segnet die kniende Maria, Engel mit Krone; vor reich drapierten orangefarbenen Behängen und archaisierend gegliedertem Bildgrund. - König David (fol. 65): Kniender König David im hermelinbesetzten Mantel vor weiter Landschaft mit Stadtsilhouette im Hintergrund, am Himmel die Erscheinung Gottes. - Grablegung (fol. 83): Zwei Totengräber senken den Leichnam ein, flankiert von segnendem Priester mit Sängern und einer Gruppe schwarz gekleideter Klageweiber; in der Bordüre Erdarbeiter und Engel als Symbol des Übergangs.
EINBAND: Grüner Maroquinband des 19. Jahrhunderts auf 5 Bünden (sign. Niedrée), mit goldgeprägtem Rückentitel, Schließe mit silbernem, lilienförmigem Schließenbeschlag, roten Maroquin-Doubluren mit goldgeprägter Monogramm-Bordüre und Wappensupralibros der Familie Bastard d’Estang, breiter Innenkantenvergoldung und Ganzgoldschnitt. 19,5 : 14,5 cm. - ILLUSTRATION: Mit 4 (von 10?) großen Miniaturen, jeweils von vierseitigen Prachtbordüren mit Leisten umgeben. Bordüren aus feinsten Blatt- und Dornranken mit Goldflittern, Akanthusblättern in den Ecken sowie eingestreuten figürlichen Szenen (Arbeiter, Landleben, Engel). Ferner mit 4 großen Initialen mit weißer Höhung auf blau-goldenem Grund sowie zahlreichen ein- und zweizeiligen Blattgoldinitialen auf farbigem Grund und Zeilenfüller in gleicher Gestaltung. - KOLLATION: 111 Bll. (von?). Dazu 6 Pergament-Bll. zu Beginn (Titelei, Ahnentafel) sowie im Anhang 26 Pergament- und 20 Papierblätter mit historischen Notizen und Transkriptionen des 16.-19. Jahrhunderts. Blattgröße 18,8 : 13,5 cm. Schriftspiegel 11,3 : 7 cm. Textura in schwarzer Tinte. 16 Zeilen. Regliert mit roter Tinte. Reklamanten. - ZUSTAND: Fehlen mehrere Textbll. im Marienoffizium, meist am Anfang und Ende der einzelnen Horen, ferner vermutlich 6 Miniaturen. - Kalenderbll. 10 und 11 mit starker Bräunung im unteren Drittel, das letzte Bl. (111) mit Ausschnitt einer einzeiligen Initiale und Teil eines Zeilenfüllers. Text vereinz. mit leichtem Tintenabrieb. Einband mit wenigen Bereibungen. - PROVENIENZ: Um 1460 für den Herrn von Champlais (ursprünglich Champelais) ausgeführt, der einem jüngeren Zweig der Herzöge der Bretagne entstammte und sich im Maine niedergelassen hatte. Spätere Besitz- und Familiennotizen der Familie von Champlais, vor allem aus dem späten 16. und der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, sind in den Kalender und die am Ende eingebundenen Blätter eingetragen. Das Wappen von Marie Bastard d’Estangs, Dame von Champlais und La Masserie, findet sich im Binnenfeld der Initiale zur Miniatur der Marienkrönung (Bl. 58v), gehalten von einem Engel, und wurde im 17. Jahrhundert nachgetragen. Das Manuskript gehörte zur Bibliothek der Grafen von Bastard d’Estang, die 2005 bei Drouot in Paris versteigert wurde.
LITERATUR: Eberhard König, Französische Buchmalerei um 1450. Der Jouvenel-Maler, der Maler des Genfer Boccaccio und die Anfänge Jean Fouquets . Berlin 1982. - François Avril / Nicole Reynaud, Les manuscrits à peintures en France, 1440-1520 . Paris 1993. - Johannes Baptist Rietstap, Armorial Général. Gouda 1884-1887. Auktion Drouot, Paris, Bibliothèque des Comtes de Bastard d’Estang , 28. Juni 2005, Los 7.
Book of hours. Latin manuscript on vellum. A significant example of Angers illuminations from the heyday of King René of Anjou’s court. Executed by a master from the inner circle of the famous Master of Jouvenel des Ursins. Remarkable liturgical arrangement: Parisian rite with a Trégor-Breton calendar and local litanies. With later family notes and the coat of arms of Marie Bastard d’Estang. Magnificent green morocco master binding by Niedrée for the Counts of Bastard d’Estang. - 111 (of?) leaves. Missing several text leaves from the Office of the Virgin, mostly at the beginning and end of the hours; in addition, presumably 6 miniatures are lacking. Calendar leaves 10 and 11 with severe browning in the lower third; the last leaf (111) with cut-out spot of a small initial and part of a line filler. Here and there slight ink wear to text leaves. Binding with few rubbings. In general well-preserved. - Bound in genealogical notes and the de Champlais family's account book (1545-1659) on vellum and paper sheets. - Auction Drouot, Paris, Bibliothèque des Comtes de Bastard d’Estang, 28. Juni 2005, Los 7.
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