Auktion: 610 / Rare Books am 23.11.2026 in Hamburg → Lot 426000459

426000459
Manuskripte
Stundenbuch auf Pergament. Flandern und Nordfrankreich, um 1480
Schätzpreis: € 30.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
426000459
Manuskripte
Stundenbuch auf Pergament. Flandern und Nordfrankreich, um 1480
Schätzpreis: € 30.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
Flämische Buchmalerei im Umkreis von Loyset Liedet und Willem Vrelant
Stundenbuch
Lateinisches Stundenbuch. Manuskript auf Pergament. Südliche Niederlande (Brügge) und Nordfrankreich (Picardie und Cambrai), um 1480.
• Reich illustriertes flämisches Stundenbuch aus der Blütezeit der burgundisch-niederländischen Buchkunst
• Umfangreicher Miniaturzyklus im stilistischen Umkreis von Loyset Liedet
• Prachtvoller Brügger Bordürenschmuck in der Nachfolge von Willem Vrelant mit reizvollen Drolerien und Tierdarstellungen
• Faszinierendes Zeugnis des kulturellen Austauschs zwischen Flandern und Nordfrankreich
Klassisches und überaus lebendig illuminiertes Stundenbuch der südlichen Niederlande, das die Meisterschaft der flämischen Buchmalerzentren in den letzten Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts eindrucksvoll vor Augen führt. Die Miniaturen stehen stilistisch der späten Schaffensphase von Loyset Liedet nahe, der ab 1469 in Brügge ansässig war und dort um 1478 verstarb. Die markante lineare Konturierung der Gesichter und Figuren sowie der ökonomisch-wirksame Bildaufbau erinnern an jenen unverwechselbaren Stil, den Liedet und seine Werkstatt für die monumentalen Prachthandschriften der burgundischen Herzöge Philipp der Gute und Karl der Kühne entwickelten.
Die Figuren- und Innenraumkompositionen kontrastieren dabei reizvoll mit den atmosphärisch und malerisch ausgeführten Landschaftshintergründen, die auch dort aufscheinen, wo es die Ikonographie nicht zwingend verlangt. Die tiefen Raumstaffelungen durch markante Architekturen verweisen zudem auf Einflüsse der Genter Buchmalerei aus dem Umkreis des Meisters der Maria von Burgund. Die opulente Randdekoration wiederum folgt ganz den Konventionen der bedeutenden Brügger Werkstatt von Willem Vrelant (tätig ca. 1454-1481) und verortet die Illumination des Manuskripts zweifelsfrei im führenden Zentrum Brügge. Reizvolle Drolerien – darunter Orgel spielende Affen oder auf Bären reitende Turnierteilnehmer – beleben die floralen Bordüren auf höchst originelle Weise.
Kalendarium und Liturgie: Das voll besetzte lateinische Kalendarium weist eindeutig in den südlichen Teil der Diözese Cambrai, in die Picardie und die Somme-Region. In Rot hervorgehoben sind u. a. Medardus (8. Juni; besonders in Noyon und Beauvais verehrt), Eligius von Noyon (1. Dez. sowie Translatio am 25. Juni) und Nicasius von Reims (14. Dez.); in Schwarz finden sich regionale Patrone wie Furseus (16. Jan. und 6. Feb., Lagny und Péronne), Aldegundis von Maubeuge (30. Jan.), Amandus und Vedastus (6. Feb. sowie Translatio am 26. Okt.), Gertrud von Nivelles (17. März), Valericus/St-Valery (1. April), Quinctinus/St-Quentin (2. Mai und 31. Okt.) sowie Benedicta von Soissons (8. Okt.). Das Totenoffizium folgt dem liturgischen Gebrauch von Cambrai. Das Marienoffizium weist hingegen eine singuläre liturgische Textgestalt auf, die Ähnlichkeiten mit bretonischen und anjouvinischen Bräuchen zeigt; die Nennung der drei Marien in der Litanei war eine carmelitische Devotion, die bis ins späte 15. Jahrhundert vor allem in der Bretagne gepflegt wurde. Dies spricht für einen Auftraggeber aus Westfrankreich, der die Abschrift in Auftrag gab und zur Illumination nach Flandern sandte – ein typisches Phänomen der damaligen burgundisch-französischen Grenzregionen.
Inhalt: Kalendarium (fol. 1r-12v), Evangeliensequenzen (13r-19r), 1 leeres Bl., Kreuzoffizium und Heilig-Geist-Offizium (21r-28r), Marienoffizium (29r-74v), 2 leere Bll., Bußpsalmen und Litanei (77r-94r), Totenoffizium nach Gebrauch von Cambrai (94v-127v), Suffragien (128r-135r); 2 leere Vorsatz-Bll.
Miniaturen: Johannes auf Patmos (fol. 13r). Lukas malt das Bildnis der Muttergottes an der Staffelei (14v). Matthäus mit dem Engel (16r). Markus mit dem Löwen (18r). Kreuzigung Christi (21r). Pfingstwunder (22v; in der Bordüre: zwei Affen beim Orgelspiel). Verkündigung an Maria (29r; in der Bordüre: zwei Affen reiten auf Bären zum Turnier). Heimsuchung Mariens (40v; ganzseitig). Geburt Christi (51r). Verkündigung an die Hirten (57r). Anbetung der Könige (61r). Bethlehemitischer Kindermord vor König Herodes (67r). Flucht nach Ägypten (70r). König David im Gebet (77r; in der Bordüre: David enthauptet Goliath). Auferweckung des Lazarus (94v). Martyrium des hl. Sebastian (128r). Hl. Christophorus mit dem Jesusknaben (129v). Hl. Katharina im Hof (130v). Hl. Barbara vor ihrem Turm (131v). Hl. Antonius Abbas im Feuer mit Schwein (132v). Steinigung des hl. Stephanus (133v). Hl. Ägidius mit der Hirschkuh (134v).
EINBAND: Roter Maroquinband des 18. Jahrhunderts mit reicher Rückenvergoldung, dreifachen goldgeprägten Deckelfileten, Stehkantenvergoldung, Ganzgoldschnitt und marmorierten Vorsätzen. 18 : 13 cm. - ILLUSTRATION: Mit 22 großen Miniaturen, jeweils begleitet von prachtvollen Vollbordüren aus blauem und goldenem Akanthus, fein verästelten Blüten- und Fruchtzweigen sowie eingestreuten polierten Goldpunkten, vereinzelt mit figürlichen Drolerien (Turnierszenen, musizierende Affen) und Fabeltieren bereichert. Ferner mit 11 großen Initialen in Blau und Mauve auf Blattgoldgrund mit feinen Rankenfüllungen, sowie mit zahllosen ein- und zweizeiligen Initialen und Zeilenfüllern in poliertem Blattgold auf alternierendem blau-mauven Grund mit weißer Federzeichnung. - KOLLATION: 135 Bll. und 2 alte Pergamentvorsätze. Blattgröße: 17,2 : 12,4 cm. Schriftspiegel: 8,8 : 6,5 cm. 14 Zeilen, braun regliert, teils mit Einstichen. Überwiegend Quaterniones, vereinzelt mit erhaltener Lagenzählung. Sorgfältige Textualis in schwarzer Tinte, Rubriken in Rot, Majuskeln durchgehend gelb gehöht. - ZUSTAND: Es fehlen insgesamt 3 Bll. (1 Bl. zu Beginn der Non im Marienoffizium nach fol. 63 sowie 2 Bll. nach fol. 100 mit Vesper-Ende/Matutin-Beginn des Totenoffiziums; evtl. mit 1-2 Miniaturen). Bordüren und fol. 1 mit rot kolorierter Einfassung von alter Hand, fol. 2 mit Einfassungslinie, Miniatur auf fol. 13 teils mit minimalem Abrieb. Ecken und Kanten leicht berieben. Insgesamt sauberes, breitrandiges und farbfrisches Manuskript von bemerkenswerter Qualität. - PROVENIENZ: Entstanden für einen namentlich nicht genannten Auftraggeber im burgundisch-französischen Grenzraum (Picardie, Cambrai, Bretagne). - Englische Privatsammlung (Christie’s, London, 6. Juni 2007, Los 36). - Zuletzt süddeutsche Privatsammlung.
LITERATUR: Thomas Kren / Scot McKendrick, Illuminating the Renaissance: The Triumph of Flemish Manuscript Painting in Europe. Los Angeles 2003. - Bernard Bousmanne / Therry Delcourt, Miniatures flamandes 1404-1482. Paris/Brüssel 2011.
A richly illustrated Flemish book of hours from the heyday of Burgundian-Dutch book art. Extensive cycle of miniatures in the stylistic tradition of Loyset Liedet. Magnificent Bruges-style border decoration in the tradition of Willem Vrelant, featuring charming drollery and depictions of animals. A fascinating testament to the cultural exchange between Flanders and northern France (the Diocese of Cambrai & the Somme region). - Latin manuscript on vellum with 22 large miniatures. 135 leaves and 2 blank endleaves. Sheet size 17,2 : 12,4 cm. 14 lines. Bound in 18th cent. red morocco with richly gilt spine and gilt edges. - 3 leaves missing (1 leaf at the beginning of the None in the Office of the Virgin after fol. 63, and 2 leaves after fol. 100, marking the end of Vespers and the beginning of Matins in the Office of the Dead; possibly containing 1 or 2 miniatures). Borders and fol. 1 with a red frame by a later hand; fol. 2 with a border line; the miniature on fol. 13 shows some minimal wear. Corners and edges partly rubbed. Altogether a clean, wide-margined manuscript with fresh colors. - Created for an unnamed patron in the Burgundian-French border region (Picardy, Cambrai, Brittany). English private collection (Christie’s, London, 6 June 2007, lot 36). Private Collection, Baden-Württemberg.
Stundenbuch
Lateinisches Stundenbuch. Manuskript auf Pergament. Südliche Niederlande (Brügge) und Nordfrankreich (Picardie und Cambrai), um 1480.
• Reich illustriertes flämisches Stundenbuch aus der Blütezeit der burgundisch-niederländischen Buchkunst
• Umfangreicher Miniaturzyklus im stilistischen Umkreis von Loyset Liedet
• Prachtvoller Brügger Bordürenschmuck in der Nachfolge von Willem Vrelant mit reizvollen Drolerien und Tierdarstellungen
• Faszinierendes Zeugnis des kulturellen Austauschs zwischen Flandern und Nordfrankreich
Klassisches und überaus lebendig illuminiertes Stundenbuch der südlichen Niederlande, das die Meisterschaft der flämischen Buchmalerzentren in den letzten Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts eindrucksvoll vor Augen führt. Die Miniaturen stehen stilistisch der späten Schaffensphase von Loyset Liedet nahe, der ab 1469 in Brügge ansässig war und dort um 1478 verstarb. Die markante lineare Konturierung der Gesichter und Figuren sowie der ökonomisch-wirksame Bildaufbau erinnern an jenen unverwechselbaren Stil, den Liedet und seine Werkstatt für die monumentalen Prachthandschriften der burgundischen Herzöge Philipp der Gute und Karl der Kühne entwickelten.
Die Figuren- und Innenraumkompositionen kontrastieren dabei reizvoll mit den atmosphärisch und malerisch ausgeführten Landschaftshintergründen, die auch dort aufscheinen, wo es die Ikonographie nicht zwingend verlangt. Die tiefen Raumstaffelungen durch markante Architekturen verweisen zudem auf Einflüsse der Genter Buchmalerei aus dem Umkreis des Meisters der Maria von Burgund. Die opulente Randdekoration wiederum folgt ganz den Konventionen der bedeutenden Brügger Werkstatt von Willem Vrelant (tätig ca. 1454-1481) und verortet die Illumination des Manuskripts zweifelsfrei im führenden Zentrum Brügge. Reizvolle Drolerien – darunter Orgel spielende Affen oder auf Bären reitende Turnierteilnehmer – beleben die floralen Bordüren auf höchst originelle Weise.
Kalendarium und Liturgie: Das voll besetzte lateinische Kalendarium weist eindeutig in den südlichen Teil der Diözese Cambrai, in die Picardie und die Somme-Region. In Rot hervorgehoben sind u. a. Medardus (8. Juni; besonders in Noyon und Beauvais verehrt), Eligius von Noyon (1. Dez. sowie Translatio am 25. Juni) und Nicasius von Reims (14. Dez.); in Schwarz finden sich regionale Patrone wie Furseus (16. Jan. und 6. Feb., Lagny und Péronne), Aldegundis von Maubeuge (30. Jan.), Amandus und Vedastus (6. Feb. sowie Translatio am 26. Okt.), Gertrud von Nivelles (17. März), Valericus/St-Valery (1. April), Quinctinus/St-Quentin (2. Mai und 31. Okt.) sowie Benedicta von Soissons (8. Okt.). Das Totenoffizium folgt dem liturgischen Gebrauch von Cambrai. Das Marienoffizium weist hingegen eine singuläre liturgische Textgestalt auf, die Ähnlichkeiten mit bretonischen und anjouvinischen Bräuchen zeigt; die Nennung der drei Marien in der Litanei war eine carmelitische Devotion, die bis ins späte 15. Jahrhundert vor allem in der Bretagne gepflegt wurde. Dies spricht für einen Auftraggeber aus Westfrankreich, der die Abschrift in Auftrag gab und zur Illumination nach Flandern sandte – ein typisches Phänomen der damaligen burgundisch-französischen Grenzregionen.
Inhalt: Kalendarium (fol. 1r-12v), Evangeliensequenzen (13r-19r), 1 leeres Bl., Kreuzoffizium und Heilig-Geist-Offizium (21r-28r), Marienoffizium (29r-74v), 2 leere Bll., Bußpsalmen und Litanei (77r-94r), Totenoffizium nach Gebrauch von Cambrai (94v-127v), Suffragien (128r-135r); 2 leere Vorsatz-Bll.
Miniaturen: Johannes auf Patmos (fol. 13r). Lukas malt das Bildnis der Muttergottes an der Staffelei (14v). Matthäus mit dem Engel (16r). Markus mit dem Löwen (18r). Kreuzigung Christi (21r). Pfingstwunder (22v; in der Bordüre: zwei Affen beim Orgelspiel). Verkündigung an Maria (29r; in der Bordüre: zwei Affen reiten auf Bären zum Turnier). Heimsuchung Mariens (40v; ganzseitig). Geburt Christi (51r). Verkündigung an die Hirten (57r). Anbetung der Könige (61r). Bethlehemitischer Kindermord vor König Herodes (67r). Flucht nach Ägypten (70r). König David im Gebet (77r; in der Bordüre: David enthauptet Goliath). Auferweckung des Lazarus (94v). Martyrium des hl. Sebastian (128r). Hl. Christophorus mit dem Jesusknaben (129v). Hl. Katharina im Hof (130v). Hl. Barbara vor ihrem Turm (131v). Hl. Antonius Abbas im Feuer mit Schwein (132v). Steinigung des hl. Stephanus (133v). Hl. Ägidius mit der Hirschkuh (134v).
EINBAND: Roter Maroquinband des 18. Jahrhunderts mit reicher Rückenvergoldung, dreifachen goldgeprägten Deckelfileten, Stehkantenvergoldung, Ganzgoldschnitt und marmorierten Vorsätzen. 18 : 13 cm. - ILLUSTRATION: Mit 22 großen Miniaturen, jeweils begleitet von prachtvollen Vollbordüren aus blauem und goldenem Akanthus, fein verästelten Blüten- und Fruchtzweigen sowie eingestreuten polierten Goldpunkten, vereinzelt mit figürlichen Drolerien (Turnierszenen, musizierende Affen) und Fabeltieren bereichert. Ferner mit 11 großen Initialen in Blau und Mauve auf Blattgoldgrund mit feinen Rankenfüllungen, sowie mit zahllosen ein- und zweizeiligen Initialen und Zeilenfüllern in poliertem Blattgold auf alternierendem blau-mauven Grund mit weißer Federzeichnung. - KOLLATION: 135 Bll. und 2 alte Pergamentvorsätze. Blattgröße: 17,2 : 12,4 cm. Schriftspiegel: 8,8 : 6,5 cm. 14 Zeilen, braun regliert, teils mit Einstichen. Überwiegend Quaterniones, vereinzelt mit erhaltener Lagenzählung. Sorgfältige Textualis in schwarzer Tinte, Rubriken in Rot, Majuskeln durchgehend gelb gehöht. - ZUSTAND: Es fehlen insgesamt 3 Bll. (1 Bl. zu Beginn der Non im Marienoffizium nach fol. 63 sowie 2 Bll. nach fol. 100 mit Vesper-Ende/Matutin-Beginn des Totenoffiziums; evtl. mit 1-2 Miniaturen). Bordüren und fol. 1 mit rot kolorierter Einfassung von alter Hand, fol. 2 mit Einfassungslinie, Miniatur auf fol. 13 teils mit minimalem Abrieb. Ecken und Kanten leicht berieben. Insgesamt sauberes, breitrandiges und farbfrisches Manuskript von bemerkenswerter Qualität. - PROVENIENZ: Entstanden für einen namentlich nicht genannten Auftraggeber im burgundisch-französischen Grenzraum (Picardie, Cambrai, Bretagne). - Englische Privatsammlung (Christie’s, London, 6. Juni 2007, Los 36). - Zuletzt süddeutsche Privatsammlung.
LITERATUR: Thomas Kren / Scot McKendrick, Illuminating the Renaissance: The Triumph of Flemish Manuscript Painting in Europe. Los Angeles 2003. - Bernard Bousmanne / Therry Delcourt, Miniatures flamandes 1404-1482. Paris/Brüssel 2011.
A richly illustrated Flemish book of hours from the heyday of Burgundian-Dutch book art. Extensive cycle of miniatures in the stylistic tradition of Loyset Liedet. Magnificent Bruges-style border decoration in the tradition of Willem Vrelant, featuring charming drollery and depictions of animals. A fascinating testament to the cultural exchange between Flanders and northern France (the Diocese of Cambrai & the Somme region). - Latin manuscript on vellum with 22 large miniatures. 135 leaves and 2 blank endleaves. Sheet size 17,2 : 12,4 cm. 14 lines. Bound in 18th cent. red morocco with richly gilt spine and gilt edges. - 3 leaves missing (1 leaf at the beginning of the None in the Office of the Virgin after fol. 63, and 2 leaves after fol. 100, marking the end of Vespers and the beginning of Matins in the Office of the Dead; possibly containing 1 or 2 miniatures). Borders and fol. 1 with a red frame by a later hand; fol. 2 with a border line; the miniature on fol. 13 shows some minimal wear. Corners and edges partly rubbed. Altogether a clean, wide-margined manuscript with fresh colors. - Created for an unnamed patron in the Burgundian-French border region (Picardy, Cambrai, Brittany). English private collection (Christie’s, London, 6 June 2007, lot 36). Private Collection, Baden-Württemberg.
Hauptsitz
Joseph-Wild-Str. 18
81829 München
Tel.: +49 (0)89 55 244-0
Fax: +49 (0)89 55 244-177
info@kettererkunst.de
Louisa von Saucken / Undine Schleifer
Holstenwall 5
20355 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 37 49 61-0
Fax: +49 (0)40 37 49 61-66
infohamburg@kettererkunst.de
Dr. Simone Wiechers
Fasanenstr. 70
10719 Berlin
Tel.: +49 (0)30 88 67 53-63
Fax: +49 (0)30 88 67 56-43
infoberlin@kettererkunst.de
Cordula Lichtenberg
Gertrudenstraße 24-28
50667 Köln
Tel.: +49 (0)221 510 908-15
infokoeln@kettererkunst.de
Hessen
Rheinland-Pfalz
Miriam Heß
Tel.: +49 (0)62 21 58 80-038
Fax: +49 (0)62 21 58 80-595
infoheidelberg@kettererkunst.de
Nico Kassel, M.A.
Tel.: +49 (0)89 55244-164
Mobil: +49 (0)171 8618661
n.kassel@kettererkunst.de
Wir informieren Sie rechtzeitig.



