Auktion: 610 / Rare Books am 23.11.2026 in Hamburg → Lot 426000573

426000573
Johannes Gaupp
Gnomonica mechanica universalis. 3 Bände, 1708-1720.
Schätzpreis: € 3.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
426000573
Johannes Gaupp
Gnomonica mechanica universalis. 3 Bände, 1708-1720.
Schätzpreis: € 3.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
Johannes Gaupp
Gnomonica mechanica universalis, Oder .. Mechanische Sonnen-Uhr-Kunst .. Mit einer Fortsetzung. - Tabulae Gnomonicae. - Tafelband. Zusammen 3 Bände. Lindau, J. C. Gaupp für den Verfasser 1708 und Frankfurt und Leipzig, J. C. Wohler von Ulm 1720.
"Gaupps schönstes und bekanntestes Werk" (Hofbauer) zu Sonnenuhren. In dieser Vollständigkeit, mit den zusätzlichen 31 Kupfern mit Konstruktionsbögen, ausgesprochen selten.
Hauptwerk des Astronomen und Mathematikers J. Gaupp (1667-1738), der ein eigenes Observatorium betrieb. Er "wurde bekannt durch seine Bücher über Sonnenuhren. Seine Erfindung sind wohl die würfel- und prismenförmigen Blocksonnenuhren mit Einstellung auf verschiedene Polhöhen" (Zinner).
Die Tabulae gnomonicae in erster und einziger Ausgabe, die Gnomonica mechanica und Fortsetzung in dritter und letzter Ausgabe. Die Fortsetzung zur dritten Ausgabe mit zusätzlichen astronomischen Aufgaben und Anleitungen für die Konstruktion weiterer Sonnenuhren sowie Tabellen zu Sonnenhöhen und -azimut. Das vorliegende Exemplar enthält neben den üblichen 40 Kupfertafeln zusätzlich 31 Tafeln, die von Gaupp explizit zum Selbstbau von Sonnenuhren und Instrumenten, als Ausschneide- und Konstruktionsbögen bestimmt waren. Die Konstruktionsbögen zeigen Verbesserungen von Sonnenuhren, "die von Gaupp selbst stammen dürften. Dazu gehört ein Gelenk im Fuss von Prismen- und Würfelsonnenuhren, das zu Anpassung ihres Neigungswinkels an die jeweilige geographische Breite dient“ (Hofbauer). Die Kupferstiche zeigen zudem Vorlagen für Deklinatorium, Inklinatorium und Quadrant. Die Tafeln sind "in den meisten erhaltenen Exemplaren ganz oder teilweise fehlend" (Hofbauer). Auch die große "Proportionaltafel" ist vorhanden. Laut eingebundenen Bericht an den Buchbinder sind die 40 Kupfer "a parte" zu binden und die übrigen (31) Kupfer dürfen "gar nicht miteingebunden werden", die Proportionaltafel ist "ohneingebunden" zu lassen. - Kollation: Band I (Gnomonica, enthält auch Tabulae, inkomplett): 11 Bll., 343 (recte 345) S.; 2 Bll., S. 1-16, 25-111, 1-17, 21-23, 19-35, 1 Bl. Register; 80 S., 1 Bl. Anweisung an den Buchbinder. - Band II (Tabulae , komplett): 80 S., S. 1-46; (Fortsetzung:) 2 Bll., 111 S.
EINBAND: Marmorierte Pappbände um 1800 (2) und Lederband d. Zt. 20,5 : 16,5 cm. - ILLUSTRATION: Mit Titelkupfer und 71 tls. gefalteten Kupfertafeln sowie 1 Falttabelle in Rot und Schwarz, zusätzlich 12 gefalt. Kupfertafeln in Dublette. - ZUSTAND: Gebräunt und tls. etw. fleckig, 1 Bl. mit Anmerkungen von alter Hd., 1 Titel mit altem Besitzeintrag (Pater David Ramus?), Tafelband stockfleckig. Einbände etw. berieben und bestoßen.
LITERATUR: Hofbauer/Solombrino, Zeit im Buch. Die Sonnenuhren des Johannes Gaupp. Basel 2009. - Houzeau/Lanc. 11579 und 11576. - Zinner, Astronom. Instrumente S. 319. - Sotheran 1485: "Very rare". Vgl. Poggendorff I, 854.
"Gaupp's finest and best-known work" (Hofbauer) on sundials; this complete set - including the additional 31 copperplates featuring construction templates - is exceedingly rare. The 31 additional plates were explicitly intended by Gaupp for the DIY construction of sundials and instruments, designed to be cut out and used as templates. - Marbled paper bindings (around 1800, 2 vols.) and 1 contemp. leather binding; 20.5 : 16.5 cm. - With engr. title and 71 copperplates (some folding), plus 1 folding table printed in red and black; additionally with 12 folding copperplates in duplicate. - Browned and occasionally somewhat spotted; 1 leaf with annotations in an early hand; 1 title page with early ownership inscription (Father David Ramus?); plate volume shows foxing. Bindings somewhat rubbed and bumped.
Gnomonica mechanica universalis, Oder .. Mechanische Sonnen-Uhr-Kunst .. Mit einer Fortsetzung. - Tabulae Gnomonicae. - Tafelband. Zusammen 3 Bände. Lindau, J. C. Gaupp für den Verfasser 1708 und Frankfurt und Leipzig, J. C. Wohler von Ulm 1720.
"Gaupps schönstes und bekanntestes Werk" (Hofbauer) zu Sonnenuhren. In dieser Vollständigkeit, mit den zusätzlichen 31 Kupfern mit Konstruktionsbögen, ausgesprochen selten.
Hauptwerk des Astronomen und Mathematikers J. Gaupp (1667-1738), der ein eigenes Observatorium betrieb. Er "wurde bekannt durch seine Bücher über Sonnenuhren. Seine Erfindung sind wohl die würfel- und prismenförmigen Blocksonnenuhren mit Einstellung auf verschiedene Polhöhen" (Zinner).
Die Tabulae gnomonicae in erster und einziger Ausgabe, die Gnomonica mechanica und Fortsetzung in dritter und letzter Ausgabe. Die Fortsetzung zur dritten Ausgabe mit zusätzlichen astronomischen Aufgaben und Anleitungen für die Konstruktion weiterer Sonnenuhren sowie Tabellen zu Sonnenhöhen und -azimut. Das vorliegende Exemplar enthält neben den üblichen 40 Kupfertafeln zusätzlich 31 Tafeln, die von Gaupp explizit zum Selbstbau von Sonnenuhren und Instrumenten, als Ausschneide- und Konstruktionsbögen bestimmt waren. Die Konstruktionsbögen zeigen Verbesserungen von Sonnenuhren, "die von Gaupp selbst stammen dürften. Dazu gehört ein Gelenk im Fuss von Prismen- und Würfelsonnenuhren, das zu Anpassung ihres Neigungswinkels an die jeweilige geographische Breite dient“ (Hofbauer). Die Kupferstiche zeigen zudem Vorlagen für Deklinatorium, Inklinatorium und Quadrant. Die Tafeln sind "in den meisten erhaltenen Exemplaren ganz oder teilweise fehlend" (Hofbauer). Auch die große "Proportionaltafel" ist vorhanden. Laut eingebundenen Bericht an den Buchbinder sind die 40 Kupfer "a parte" zu binden und die übrigen (31) Kupfer dürfen "gar nicht miteingebunden werden", die Proportionaltafel ist "ohneingebunden" zu lassen. - Kollation: Band I (Gnomonica, enthält auch Tabulae, inkomplett): 11 Bll., 343 (recte 345) S.; 2 Bll., S. 1-16, 25-111, 1-17, 21-23, 19-35, 1 Bl. Register; 80 S., 1 Bl. Anweisung an den Buchbinder. - Band II (Tabulae , komplett): 80 S., S. 1-46; (Fortsetzung:) 2 Bll., 111 S.
EINBAND: Marmorierte Pappbände um 1800 (2) und Lederband d. Zt. 20,5 : 16,5 cm. - ILLUSTRATION: Mit Titelkupfer und 71 tls. gefalteten Kupfertafeln sowie 1 Falttabelle in Rot und Schwarz, zusätzlich 12 gefalt. Kupfertafeln in Dublette. - ZUSTAND: Gebräunt und tls. etw. fleckig, 1 Bl. mit Anmerkungen von alter Hd., 1 Titel mit altem Besitzeintrag (Pater David Ramus?), Tafelband stockfleckig. Einbände etw. berieben und bestoßen.
LITERATUR: Hofbauer/Solombrino, Zeit im Buch. Die Sonnenuhren des Johannes Gaupp. Basel 2009. - Houzeau/Lanc. 11579 und 11576. - Zinner, Astronom. Instrumente S. 319. - Sotheran 1485: "Very rare". Vgl. Poggendorff I, 854.
"Gaupp's finest and best-known work" (Hofbauer) on sundials; this complete set - including the additional 31 copperplates featuring construction templates - is exceedingly rare. The 31 additional plates were explicitly intended by Gaupp for the DIY construction of sundials and instruments, designed to be cut out and used as templates. - Marbled paper bindings (around 1800, 2 vols.) and 1 contemp. leather binding; 20.5 : 16.5 cm. - With engr. title and 71 copperplates (some folding), plus 1 folding table printed in red and black; additionally with 12 folding copperplates in duplicate. - Browned and occasionally somewhat spotted; 1 leaf with annotations in an early hand; 1 title page with early ownership inscription (Father David Ramus?); plate volume shows foxing. Bindings somewhat rubbed and bumped.
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