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Philipp Mainländer
Philosophie der Erlösung. 2 Bände. Mit Eintrag von Minna Batz-Mainländer, 1876-1886.
Schätzpreis: € 4.000
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Philipp Mainländer
Philosophie der Erlösung. 2 Bände. Mit Eintrag von Minna Batz-Mainländer, 1876-1886.
Schätzpreis: € 4.000
Radikaler Pessimismus
Philipp Mainländer
Philosophie der Erlösung. 2 Bände. Berlin, Th. Grieben 1876-1886.
• Philosophisches Gesamtwerk des früh durch eigene Hand verstorbenen Philosophen
• Radikaler Pessimismus in der Nachfolge Schopenhauers, intensiv rezipiert u. a. von Friedrich Nietzsche, Emil Cioran und Jorge Luis Borges
• Sehr seltene erste Ausgabe, postum herausgegeben
• Mit handschriftlicher Eintragung (Seneca-Zitat) seiner Schwester Minna Batz-Mainländer
Erste Ausgabe dieses Kultbuchs der nachkantischen Philosophie, das die Willensmetaphysik Schopenhauers in eine radikale Kosmogonie des Zerfalls überführte. Philipp Mainländer (1841-1876) postulierte das Werden der Welt als die fortschreitende Selbstauflösung eines transzendenten Urwesens ("Gott ist gestorben und sein Tod war das Leben der Welt"), dessen Telos im absoluten Nichts und dem kosmischen "Willen zum Tode" liegt. In der Nacht zum 1. April 1876 – unmittelbar nach Eintreffen der ersten gedruckten Exemplare des ersten Bandes – nahm sich der Denker im Alter von 34 Jahren in Offenbach das Leben. Die Betreuung des Nachlasses und die postume Publikation des zweiten Bandes (1886) übernahm unter großen Entbehrungen seine Schwester Minna Batz-Mainländer (1842-1891).
Titel im unteren Viertel mit eigenhändigem Zitat von Minna Batz-Mainländer: "Vivere est militare. (Seneca) / 11 November, 78." (Sen. epist. 96,5: "Leben heißt Kämpfen") und im Oberrand mit Widmung von unbekannter Hand: "Herrn Dr. Guido Weiss / Omaggio dell’autore". Das Datum des Seneca-Zitats fällt exakt in die Zeit, als Minna Batz in engem brieflichem Kontakt mit dem befreundeten Journalisten Otto Hörth stand. Hörth veröffentlichte im selben Jahr in der Berliner Wochenschrift Die Wage – herausgegeben von dem adressierten Publizisten Dr. Guido Weiss (1822-1899) – die bahnbrechende Rezensionsserie Ein sozialistischer Philosoph . Möglicherweise hat Minna Batz das vorliegende Exemplar mit dem Zitat versehen und es einem Mittler übergeben, der die Widmung für Weiss ergänzte, um die wirkmächtige Besprechung des Werkes in dessen Blatt zu befördern.
EINBAND: Spätere olivgrüne Halblederbände (Orig.-Lieferungsumschlag von Bd. I eingebunden) mit marmorierten Bezugspapieren und blindgeprägtem Rückentitel. 21,5 : 15 cm. - KOLLATION: VIII, 623 S.; VIII S., 2 Bll., 655 S. - ZUSTAND: Der zweite Band gleichmäßig schwach gebräunt, der eingebundene Orig.-Lieferungsumschlag deutlicher gebräunt; seitl. Buchschnitt leicht stockfleckig. Rücken etw. fleckig und mit kl. Kratzspur. Insgesamt guterhalten. - PROVENIENZ: Exemplar aus dem Nachlaßbesitz von Minna Batz-Mainländer (mit ihrem eigenhändigen Zitat und Datum). - Dr. Guido Weiss (1822-1899), Berliner Publizist und Herausgeber der Wochenschrift Die Wage (zeitgenössischer Widmungsvermerk). - Französische Privatsammlung.
LITERATUR: Ziegenfuß/Jung II, 115. - Otto Hörth, Ein sozialistischer Philosoph , in: Die Wage. Wochenblatt für Politik und Literatur , Berlin 1878, S. 257ff. - Fabio Ciracì, Neun Briefe von Minna-Batz-Melancolia-Mainländer und die Veröffentlichung des zweiten Bandes der Philosophie der Erlösung , in: Mainländer-Studien, Bd. 2, Würzburg 2011, S. 79-104. - Ulrich Horstmann, Philipp Mainländers Philosophie der Erlösung , Frankfurt a. M. 1989.
Extremely rare complete first edition of of this landmark work of radical pessimism. Complete with both volumes published posthumously in 1876 (shortly after his death by suicide) and in 1886. With ms. entry by his sister and literary executor, Minna Batz-Mainländer (dated 1878). Later olive green half calf with blindstamped title on spine (orig. wrapper of vol. I with ms. entry bound in). - Vol. II evenly slightly browned, the orig. wrapper of vol. I more browned; fore-edges slightly foxed. Spine a bit stained and with small scratch. In general well-preserved copy. - Title with contemp. dedication to Dr. Guido Weiss (1822-1899). French private collection.
Philipp Mainländer
Philosophie der Erlösung. 2 Bände. Berlin, Th. Grieben 1876-1886.
• Philosophisches Gesamtwerk des früh durch eigene Hand verstorbenen Philosophen
• Radikaler Pessimismus in der Nachfolge Schopenhauers, intensiv rezipiert u. a. von Friedrich Nietzsche, Emil Cioran und Jorge Luis Borges
• Sehr seltene erste Ausgabe, postum herausgegeben
• Mit handschriftlicher Eintragung (Seneca-Zitat) seiner Schwester Minna Batz-Mainländer
Erste Ausgabe dieses Kultbuchs der nachkantischen Philosophie, das die Willensmetaphysik Schopenhauers in eine radikale Kosmogonie des Zerfalls überführte. Philipp Mainländer (1841-1876) postulierte das Werden der Welt als die fortschreitende Selbstauflösung eines transzendenten Urwesens ("Gott ist gestorben und sein Tod war das Leben der Welt"), dessen Telos im absoluten Nichts und dem kosmischen "Willen zum Tode" liegt. In der Nacht zum 1. April 1876 – unmittelbar nach Eintreffen der ersten gedruckten Exemplare des ersten Bandes – nahm sich der Denker im Alter von 34 Jahren in Offenbach das Leben. Die Betreuung des Nachlasses und die postume Publikation des zweiten Bandes (1886) übernahm unter großen Entbehrungen seine Schwester Minna Batz-Mainländer (1842-1891).
Titel im unteren Viertel mit eigenhändigem Zitat von Minna Batz-Mainländer: "Vivere est militare. (Seneca) / 11 November, 78." (Sen. epist. 96,5: "Leben heißt Kämpfen") und im Oberrand mit Widmung von unbekannter Hand: "Herrn Dr. Guido Weiss / Omaggio dell’autore". Das Datum des Seneca-Zitats fällt exakt in die Zeit, als Minna Batz in engem brieflichem Kontakt mit dem befreundeten Journalisten Otto Hörth stand. Hörth veröffentlichte im selben Jahr in der Berliner Wochenschrift Die Wage – herausgegeben von dem adressierten Publizisten Dr. Guido Weiss (1822-1899) – die bahnbrechende Rezensionsserie Ein sozialistischer Philosoph . Möglicherweise hat Minna Batz das vorliegende Exemplar mit dem Zitat versehen und es einem Mittler übergeben, der die Widmung für Weiss ergänzte, um die wirkmächtige Besprechung des Werkes in dessen Blatt zu befördern.
EINBAND: Spätere olivgrüne Halblederbände (Orig.-Lieferungsumschlag von Bd. I eingebunden) mit marmorierten Bezugspapieren und blindgeprägtem Rückentitel. 21,5 : 15 cm. - KOLLATION: VIII, 623 S.; VIII S., 2 Bll., 655 S. - ZUSTAND: Der zweite Band gleichmäßig schwach gebräunt, der eingebundene Orig.-Lieferungsumschlag deutlicher gebräunt; seitl. Buchschnitt leicht stockfleckig. Rücken etw. fleckig und mit kl. Kratzspur. Insgesamt guterhalten. - PROVENIENZ: Exemplar aus dem Nachlaßbesitz von Minna Batz-Mainländer (mit ihrem eigenhändigen Zitat und Datum). - Dr. Guido Weiss (1822-1899), Berliner Publizist und Herausgeber der Wochenschrift Die Wage (zeitgenössischer Widmungsvermerk). - Französische Privatsammlung.
LITERATUR: Ziegenfuß/Jung II, 115. - Otto Hörth, Ein sozialistischer Philosoph , in: Die Wage. Wochenblatt für Politik und Literatur , Berlin 1878, S. 257ff. - Fabio Ciracì, Neun Briefe von Minna-Batz-Melancolia-Mainländer und die Veröffentlichung des zweiten Bandes der Philosophie der Erlösung , in: Mainländer-Studien, Bd. 2, Würzburg 2011, S. 79-104. - Ulrich Horstmann, Philipp Mainländers Philosophie der Erlösung , Frankfurt a. M. 1989.
Extremely rare complete first edition of of this landmark work of radical pessimism. Complete with both volumes published posthumously in 1876 (shortly after his death by suicide) and in 1886. With ms. entry by his sister and literary executor, Minna Batz-Mainländer (dated 1878). Later olive green half calf with blindstamped title on spine (orig. wrapper of vol. I with ms. entry bound in). - Vol. II evenly slightly browned, the orig. wrapper of vol. I more browned; fore-edges slightly foxed. Spine a bit stained and with small scratch. In general well-preserved copy. - Title with contemp. dedication to Dr. Guido Weiss (1822-1899). French private collection.
Aufgeld und Steuern zu Philipp Mainländer "Philosophie der Erlösung. 2 Bände. Mit Eintrag von Minna Batz-Mainländer"
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Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 34 %, Teilbeträge über € 200.000 29 % Aufgeld.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
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Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 27 %.
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 27%, Teilbeträge über € 200.000 22 % Aufgeld.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
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