153
Max Slevogt
Don Quichotte und die Schafherde, 1907.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 20.000 - 30.000
153
Max Slevogt
Don Quichotte und die Schafherde, 1907.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 20.000 - 30.000
Max Slevogt
1868 - 1932
Don Quichotte und die Schafherde. 1907.
Öl auf Leinwand.
Links unten signiert und datiert. 51,2 x 66,8 cm (20,1 x 26,2 in). [EB].
• Don Quichotte: Slevogts Sinnbild für den unbeirrbaren Kampf um Selbstbestimmung.
• Umfangreiche und beindruckende Ausstellungshistorie, vielfach ausgestellt und publiziert bereits zu Lebzeiten des Künstlers.
• Mit Max Liebermann und Lovis Corinth gehört Slevogt zum Dreigestirn des deutschen Impressionismus.
• Ursprünglich Teil der bedeutenden Impressionismus-Sammlung Eduard Fuchs, Berlin.
• Die Provenienz ist Zeugnis der bewegten deutschen Geschichte und findet in der einvernehmlichen Restitution ihre Vollendung.
PROVENIENZ: Sammlung Eduard Fuchs (1870-1940), Berlin (bis 1933, Beschlagnahmung durch die Gestapo).
Rudolph Lepke’s Kunst-Auctions-Haus, Berlin (in Kommission für Gertraud Fuchs, bis 16./17.6.1937).
Carl Braunstein, Berlin (vom Vorgenannten erworben, wohl im Auftrag von Fritz Slevogt, Hamburg).
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (durch Erbschaft vom Vorgenannten).
Gütliche Einigung des Vorgenannten mit den Erben nach Eduard Fuchs (2026).
Das Werk ist frei von Restitutionsansprüchen.
AUSSTELLUNG: Kunstsalon Paul Cassirer, Berlin, 6. Ausstellung, 4.2.-23.2.1908, Kat.-Nr. 67.
Ausstellung deutscher Malerei. XIX. und XX. Jahrhundert, Zürcher Kunsthaus, 19.8.-23.9.1917, Kat.-Nr. 112.
Max Slevogt. Ausstellung zum 50. Geburtstag des Künstlers, Freie Secession und Paul Cassirer, Berlin, Nov./Dez. 1918, Kat.-Nr. 90.
Commeters Kunstausstellung, Hamburg (verso auf dem Zierrahmen mit dem Etikett).
Sächsischer Kunstverein Dresden (verso auf dem Zierrahmen mit dem Etikett).
Leipziger Kunstverein (verso auf dem Zierrahmen mit dem Etikett).
Kunstausstellung Potsdamer Kunstsommer. In den Räumen der Orangerie des Parkes Sanssouci, Kunstverein Potsdam, Mitte Juni bis Mitte September 1921, Kat.-Nr. 147 (auf dem Keilrahmen mit einem Etikett).
Max Slevogt. Gemälde, Aquarelle, Pastelle, Zeichnungen zu seinem 60. Geburtstage, Preußische Akademie der Künste, Okt./Nov. 1928, Berlin 1928, Kat.-Nr. 59.
Düsseldorfer Kaufleute sammeln moderne Kunst: Ausstellung zum 125-jährigen Bestehen der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Kunsthalle Düsseldorf, 25.5.-15.7.1956, Kat.-Nr. 100 (m. Abb.).
LITERATUR: Hans-Jürgen Imiela, Max Slevogt. Eine Monographie, Karlsruhe 1968, S. 382f., Anm. 13.
- -
Wilhelm Michels, Berliner Neueste Nachrichten vom 20.2.1908.
Karl Voll, Max Slevogt. 96 Reproduktionen nach seinen Gemälden, München 1912, Abb. 88.
Kunst und Künstler, Jg. X, Heft 12, 1912, S. 581.
Karl Scheffler, Talente, Berlin 1917, S. 43.
Martin Wackernagel, Max Slevogt, München-Gladbach 1926, Abb. 17.
Wilken von Alten, Max Slevogt, Bielefeld 1926, S. 44, Abb. 54.
Rudolph Lepke's Kunst-Auctionshaus, Berlin, Katalog 2114, Kunstsammlung F. - Berlin. Gemälde neuerer Meister, Skulpturen und Möbel, Porzellane, Fayencen, 16./17.6.1937, Los 116 (m. SW-Abb. Tafel 4).
Ulrich Weitz, Salonkultur und Proletariat. Eduard Fuchs: Sammler, Sittengeschichtler, Sozialist, Stuttgart 1991, Slevogt-Werkverzeichnis Nr. 34, S. 321 und Abb. 194, S. 356.
Bernhard Echte und Walter Feilchenfeldt (Hrsg.), Kunstsalon Bruno & Paul Cassirer. Die Ausstellungen. Bd. 3, die Ausstellungen 1905-1908: "den Sinnen ein magischer Rausch", Wädenswil 2013, S. 690, Abb. S. 677.
Aufrufzeit: 05.12.2026 - ca. 14.10 h +/- 20 Min.
1868 - 1932
Don Quichotte und die Schafherde. 1907.
Öl auf Leinwand.
Links unten signiert und datiert. 51,2 x 66,8 cm (20,1 x 26,2 in). [EB].
• Don Quichotte: Slevogts Sinnbild für den unbeirrbaren Kampf um Selbstbestimmung.
• Umfangreiche und beindruckende Ausstellungshistorie, vielfach ausgestellt und publiziert bereits zu Lebzeiten des Künstlers.
• Mit Max Liebermann und Lovis Corinth gehört Slevogt zum Dreigestirn des deutschen Impressionismus.
• Ursprünglich Teil der bedeutenden Impressionismus-Sammlung Eduard Fuchs, Berlin.
• Die Provenienz ist Zeugnis der bewegten deutschen Geschichte und findet in der einvernehmlichen Restitution ihre Vollendung.
PROVENIENZ: Sammlung Eduard Fuchs (1870-1940), Berlin (bis 1933, Beschlagnahmung durch die Gestapo).
Rudolph Lepke’s Kunst-Auctions-Haus, Berlin (in Kommission für Gertraud Fuchs, bis 16./17.6.1937).
Carl Braunstein, Berlin (vom Vorgenannten erworben, wohl im Auftrag von Fritz Slevogt, Hamburg).
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (durch Erbschaft vom Vorgenannten).
Gütliche Einigung des Vorgenannten mit den Erben nach Eduard Fuchs (2026).
Das Werk ist frei von Restitutionsansprüchen.
AUSSTELLUNG: Kunstsalon Paul Cassirer, Berlin, 6. Ausstellung, 4.2.-23.2.1908, Kat.-Nr. 67.
Ausstellung deutscher Malerei. XIX. und XX. Jahrhundert, Zürcher Kunsthaus, 19.8.-23.9.1917, Kat.-Nr. 112.
Max Slevogt. Ausstellung zum 50. Geburtstag des Künstlers, Freie Secession und Paul Cassirer, Berlin, Nov./Dez. 1918, Kat.-Nr. 90.
Commeters Kunstausstellung, Hamburg (verso auf dem Zierrahmen mit dem Etikett).
Sächsischer Kunstverein Dresden (verso auf dem Zierrahmen mit dem Etikett).
Leipziger Kunstverein (verso auf dem Zierrahmen mit dem Etikett).
Kunstausstellung Potsdamer Kunstsommer. In den Räumen der Orangerie des Parkes Sanssouci, Kunstverein Potsdam, Mitte Juni bis Mitte September 1921, Kat.-Nr. 147 (auf dem Keilrahmen mit einem Etikett).
Max Slevogt. Gemälde, Aquarelle, Pastelle, Zeichnungen zu seinem 60. Geburtstage, Preußische Akademie der Künste, Okt./Nov. 1928, Berlin 1928, Kat.-Nr. 59.
Düsseldorfer Kaufleute sammeln moderne Kunst: Ausstellung zum 125-jährigen Bestehen der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Kunsthalle Düsseldorf, 25.5.-15.7.1956, Kat.-Nr. 100 (m. Abb.).
LITERATUR: Hans-Jürgen Imiela, Max Slevogt. Eine Monographie, Karlsruhe 1968, S. 382f., Anm. 13.
- -
Wilhelm Michels, Berliner Neueste Nachrichten vom 20.2.1908.
Karl Voll, Max Slevogt. 96 Reproduktionen nach seinen Gemälden, München 1912, Abb. 88.
Kunst und Künstler, Jg. X, Heft 12, 1912, S. 581.
Karl Scheffler, Talente, Berlin 1917, S. 43.
Martin Wackernagel, Max Slevogt, München-Gladbach 1926, Abb. 17.
Wilken von Alten, Max Slevogt, Bielefeld 1926, S. 44, Abb. 54.
Rudolph Lepke's Kunst-Auctionshaus, Berlin, Katalog 2114, Kunstsammlung F. - Berlin. Gemälde neuerer Meister, Skulpturen und Möbel, Porzellane, Fayencen, 16./17.6.1937, Los 116 (m. SW-Abb. Tafel 4).
Ulrich Weitz, Salonkultur und Proletariat. Eduard Fuchs: Sammler, Sittengeschichtler, Sozialist, Stuttgart 1991, Slevogt-Werkverzeichnis Nr. 34, S. 321 und Abb. 194, S. 356.
Bernhard Echte und Walter Feilchenfeldt (Hrsg.), Kunstsalon Bruno & Paul Cassirer. Die Ausstellungen. Bd. 3, die Ausstellungen 1905-1908: "den Sinnen ein magischer Rausch", Wädenswil 2013, S. 690, Abb. S. 677.
Aufrufzeit: 05.12.2026 - ca. 14.10 h +/- 20 Min.
In der Sammlung von Eduard Fuchs nimmt Max Slevogt eine Sonderstellung ein: 44 Gemälde zeugen von einer innigen Freundschaft, die sich im Sammeln fortsetzte. „Don Quichotte und die Schafherde" von 1907 lässt den Sammler wie den Impressionisten gleichermaßen erkennen. Das Gemälde blickt auf eine eindrucksvolle Ausstellungs- und Publikationsgeschichte zurück, die bereits zu Lebzeiten des Künstlers einsetzt.
Das Œuvre Slevogts ist durch den Impressionismus geprägt, kennt aber ebenso Elemente der älteren Malerei, des Symbolismus und Jugendstils. Im Frühwerk dominieren dramatisierte Themen, die sich bewusst gegen die tradierte Historienmalerei wenden. In der Verzweiflung des Individuums findet Slevogt ein Sujet, das ihn über Jahre begleitet: Neben Samson wird Don Quichotte zur zentralen Figur, an der sich für ihn die Grenzen menschlicher Selbstbestimmtheit manifestieren. "Don Quichotte und die Schafherde" zählt zu den frühesten Zeugnissen dieser Auseinandersetzung, der er sich im Laufe seines Lebens immer wieder zuwendet: Hans-Jürgen Imiela vermutet, dass der Künstler in dem unverstandenen Tun des Cervantes-Helden eine Beziehung zu seiner eigenen Stellung in den 1920er Jahren gesehen haben muss. "Resignierend sieht Slevogt sich künstlerisch immer mehr, bis zur Ratlosigkeit, abgeschlossen. Dem Alternden bleibt der Zugang zu der jüngsten Malerei versagt. [..] Don Quixote ist zur Schlüsselfigur für diese Unzulänglichkeit geworden, wohl auch aus dem Wissen um die eigene Unfähigkeit, den abgerissenen Kontakt zum lebendigen Strom des Neuen herzustellen" (zit. nach: Imiela, Max Slevogt, Karlsruhe 1968, S. 219f.).
Dieses frühe Gemälde hingegen besticht durch eine besondere Leichtigkeit. In der Unmittelbarkeit seiner Skizzenbuchblätter scheint Slevogt die Szene auf die Leinwand zu bannen, und doch beschließt sich das Bild in sich zu einer geschlossenen, ganz vollendeten Gestalt. Der tragikomische Träumer der Weltliteratur bewegt sich in einer Szenerie, die zwischen Pathos und Komik changiert, während sein treuer Begleiter Sancho Pansa gemächlich auf seinem Esel hinterherzutrotten scheint.
Aus derselben Sammlung stammt ein weiteres Werk des Daysales: die „Paradiesvögel" von 1900, entstanden in Slevogts großer impressionistischer Werkphase. Farbe und Licht sind für das Motiv konstitutiv: In fein abgestuften Weißnuancen schimmert das Gefieder, und der Perlmuttglanz der danebenliegenden Muscheln nimmt diesen Schimmer wie ein Echo auf. Nach nahezu zwanzig Jahren im Bestand des Von der Heydt-Museums in Wuppertal wird das Werk nun restituiert und im Daysale angeboten.
Die Provenienz der beiden Gemälde ist Zeugnis der bewegten deutschen Geschichte. Als überzeugter Sozialdemokrat und Kommunist ist Fuchs nach der "Machtergreifung" der Nationalsozialisten unmittelbar bedroht; nach dem Reichstagsbrand 1933 flieht er mit seiner Frau nach Paris. Seine in Berlin zurückgelassene Sammlung wird beschlagnahmt und 1937/38 in mehreren Auktionen bei Rudolph Lepke in Berlin sowie bei C. G. Boerner in Leipzig veräußert. Der Verkauf der beiden Werke erfolgt auf der Grundlage einer gütlichen Einigung mit den Erben nach Eduard Fuchs. Auch Slevogts Triptychon "Der verlorene Sohn", das 1899 auf der ersten Ausstellung der Berliner Secession den Durchbruch für den Künstler bringt und von 1911 bis 1938 Teil der Sammlung Fuchs ist, kehrt nach fast siebzig Jahren in der Staatsgalerie Stuttgart an die Erben zurück und erzielte bei Ketterer Kunst im Dezember 2024 ein herausragendes Ergebnis. [EB]
Das Œuvre Slevogts ist durch den Impressionismus geprägt, kennt aber ebenso Elemente der älteren Malerei, des Symbolismus und Jugendstils. Im Frühwerk dominieren dramatisierte Themen, die sich bewusst gegen die tradierte Historienmalerei wenden. In der Verzweiflung des Individuums findet Slevogt ein Sujet, das ihn über Jahre begleitet: Neben Samson wird Don Quichotte zur zentralen Figur, an der sich für ihn die Grenzen menschlicher Selbstbestimmtheit manifestieren. "Don Quichotte und die Schafherde" zählt zu den frühesten Zeugnissen dieser Auseinandersetzung, der er sich im Laufe seines Lebens immer wieder zuwendet: Hans-Jürgen Imiela vermutet, dass der Künstler in dem unverstandenen Tun des Cervantes-Helden eine Beziehung zu seiner eigenen Stellung in den 1920er Jahren gesehen haben muss. "Resignierend sieht Slevogt sich künstlerisch immer mehr, bis zur Ratlosigkeit, abgeschlossen. Dem Alternden bleibt der Zugang zu der jüngsten Malerei versagt. [..] Don Quixote ist zur Schlüsselfigur für diese Unzulänglichkeit geworden, wohl auch aus dem Wissen um die eigene Unfähigkeit, den abgerissenen Kontakt zum lebendigen Strom des Neuen herzustellen" (zit. nach: Imiela, Max Slevogt, Karlsruhe 1968, S. 219f.).
Dieses frühe Gemälde hingegen besticht durch eine besondere Leichtigkeit. In der Unmittelbarkeit seiner Skizzenbuchblätter scheint Slevogt die Szene auf die Leinwand zu bannen, und doch beschließt sich das Bild in sich zu einer geschlossenen, ganz vollendeten Gestalt. Der tragikomische Träumer der Weltliteratur bewegt sich in einer Szenerie, die zwischen Pathos und Komik changiert, während sein treuer Begleiter Sancho Pansa gemächlich auf seinem Esel hinterherzutrotten scheint.
Aus derselben Sammlung stammt ein weiteres Werk des Daysales: die „Paradiesvögel" von 1900, entstanden in Slevogts großer impressionistischer Werkphase. Farbe und Licht sind für das Motiv konstitutiv: In fein abgestuften Weißnuancen schimmert das Gefieder, und der Perlmuttglanz der danebenliegenden Muscheln nimmt diesen Schimmer wie ein Echo auf. Nach nahezu zwanzig Jahren im Bestand des Von der Heydt-Museums in Wuppertal wird das Werk nun restituiert und im Daysale angeboten.
Die Provenienz der beiden Gemälde ist Zeugnis der bewegten deutschen Geschichte. Als überzeugter Sozialdemokrat und Kommunist ist Fuchs nach der "Machtergreifung" der Nationalsozialisten unmittelbar bedroht; nach dem Reichstagsbrand 1933 flieht er mit seiner Frau nach Paris. Seine in Berlin zurückgelassene Sammlung wird beschlagnahmt und 1937/38 in mehreren Auktionen bei Rudolph Lepke in Berlin sowie bei C. G. Boerner in Leipzig veräußert. Der Verkauf der beiden Werke erfolgt auf der Grundlage einer gütlichen Einigung mit den Erben nach Eduard Fuchs. Auch Slevogts Triptychon "Der verlorene Sohn", das 1899 auf der ersten Ausstellung der Berliner Secession den Durchbruch für den Künstler bringt und von 1911 bis 1938 Teil der Sammlung Fuchs ist, kehrt nach fast siebzig Jahren in der Staatsgalerie Stuttgart an die Erben zurück und erzielte bei Ketterer Kunst im Dezember 2024 ein herausragendes Ergebnis. [EB]
Aufgeld und Steuern zu Max Slevogt "Don Quichotte und die Schafherde"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 34 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 34 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
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Wir informieren Sie rechtzeitig.



