Auktion: 611 / Day Sale am 05.12.2026 in München → Lot 126000803
126000803
Anita Rée
Der heilige Kuss (Kleine Ruhe auf der Flucht, Mutter mit Kind), 1929.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 25.000 - 35.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
126000803
Anita Rée
Der heilige Kuss (Kleine Ruhe auf der Flucht, Mutter mit Kind), 1929.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 25.000 - 35.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
Anita Rée
1885 - 1933
Der heilige Kuss (Kleine Ruhe auf der Flucht, Mutter mit Kind). 1929.
Öl auf Leinwand.
Rechts unten signiert. 70 x 50,5 cm (27,5 x 19,8 in). [AW].
• Besonders gefühlvolle Darstellung von zarter, zurückgenommener Farbigkeit.
• Intime Anlehnung an die italienische Frührenaissance: "Mutter und Kind" ist eines der ältesten und wichtigsten Motive der Kunstgeschichte.
• Zur Entstehungszeit und kurz vor der nationalsozialistischen Machtübernahme befindet sich Anita Rée auf dem Höhepunkt ihres künstlerischen Schaffens.
• Neben Max Beckmann ist sie die Leitfigur in der Ausstellung "This is the Modern World" in der Hamburger Kunsthalle (September 2026 bis Mai 2027).
• Seit Entstehung und damit fast 100 Jahren in Familienbesitz der Hamburger Kunstsammlerin und Mäzenin Emmi Ruben (1975–1955).
PROVENIENZ: Sammlung Emmi Ruben, Hamburg (1929).
Seitdem in Familienbesitz.
AUSSTELLUNG: Galerie Flechtheim, Berlin, o.D. (verso mit dem Galerieetikett).
Ich kann mich in so einer Welt nicht mehr zurecht finden. Jüdische Künstler der Hamburgischen Sezession, Altonaer Museum, Norddeutsches Landesmuseum, Hamburg, 18.10.1989-14.1.1990.
Vierhundert Jahre Juden in Hamburg, Museum für Hamburgische Geschichte, Hamburg, 8.11.1991-29.3.1992.
LITERATUR: Maike Bruhns (Verf.), Kunsthalle Hamburg (Hrsg.), Anita Rée. Das Werk, München 2018, WVZ-Nr. G140 (m. Farbabb. S. 111).
- -
Maike Bruhns, Anita Rée. Leben und Werk einer Hamburger Malerin 1885-1933, 2. veränd. Aufl. Hamburg 2001, S. 59 (m. Abb. 58).
Thomas Auwärter, Kein Heimatrecht im Reich der Kunst? Anita Rée, eine christliche Künstlerin jüdischer Herkunft, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte, Bd. 126, Heft 2-3, 2015, S. 267-297, S. 285.
1885 - 1933
Der heilige Kuss (Kleine Ruhe auf der Flucht, Mutter mit Kind). 1929.
Öl auf Leinwand.
Rechts unten signiert. 70 x 50,5 cm (27,5 x 19,8 in). [AW].
• Besonders gefühlvolle Darstellung von zarter, zurückgenommener Farbigkeit.
• Intime Anlehnung an die italienische Frührenaissance: "Mutter und Kind" ist eines der ältesten und wichtigsten Motive der Kunstgeschichte.
• Zur Entstehungszeit und kurz vor der nationalsozialistischen Machtübernahme befindet sich Anita Rée auf dem Höhepunkt ihres künstlerischen Schaffens.
• Neben Max Beckmann ist sie die Leitfigur in der Ausstellung "This is the Modern World" in der Hamburger Kunsthalle (September 2026 bis Mai 2027).
• Seit Entstehung und damit fast 100 Jahren in Familienbesitz der Hamburger Kunstsammlerin und Mäzenin Emmi Ruben (1975–1955).
PROVENIENZ: Sammlung Emmi Ruben, Hamburg (1929).
Seitdem in Familienbesitz.
AUSSTELLUNG: Galerie Flechtheim, Berlin, o.D. (verso mit dem Galerieetikett).
Ich kann mich in so einer Welt nicht mehr zurecht finden. Jüdische Künstler der Hamburgischen Sezession, Altonaer Museum, Norddeutsches Landesmuseum, Hamburg, 18.10.1989-14.1.1990.
Vierhundert Jahre Juden in Hamburg, Museum für Hamburgische Geschichte, Hamburg, 8.11.1991-29.3.1992.
LITERATUR: Maike Bruhns (Verf.), Kunsthalle Hamburg (Hrsg.), Anita Rée. Das Werk, München 2018, WVZ-Nr. G140 (m. Farbabb. S. 111).
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Maike Bruhns, Anita Rée. Leben und Werk einer Hamburger Malerin 1885-1933, 2. veränd. Aufl. Hamburg 2001, S. 59 (m. Abb. 58).
Thomas Auwärter, Kein Heimatrecht im Reich der Kunst? Anita Rée, eine christliche Künstlerin jüdischer Herkunft, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte, Bd. 126, Heft 2-3, 2015, S. 267-297, S. 285.
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