147
Henry Moret
Cote de Finistére, gros temps, 1909.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 60.000 - 80.000
147
Henry Moret
Cote de Finistére, gros temps, 1909.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 60.000 - 80.000
Henry Moret
1856 - 1913
Cote de Finistére, gros temps. 1909.
Öl auf Leinwand.
Rechts unten signiert und datiert. Verso auf dem Keilrahmen handschriftlich betitelt, sowie handschriftlich auf eine Etikett bezeichnete "Moret n. 12495 Cótes de Finistére, gros temps 1909". 65,5 x 81 cm (25,7 x 31,8 in).
• Leuchtende, von avantgardistischen Prinzipien des Neoimpressionismus beeinflusste Küstenlandschaft
• Moret vebringt ab 1880 den Sommer in der Bretagne und schließt sich Gauguin und der Schule von Pont-Aven an
• Der bedeutende Galerist der Impressionisten, Paul Durand-Ruel schließt mit ihm einen Exklusivvertrag
• Bretonische Landschaften Morets befinden sich in bedeutenden internationalen Sammlungen, u.a. in der Eremitage, Sankt Petersburg, dem Boston Museum of Art, der National Gallery, Washington sowie dem Musée d'Orsay, Paris..
PROVENIENZ: Privatsammlung Süddeutschland
Privatsammlung Rheinland (2006 von Vorgenanntem erworben).
Aufrufzeit: 05.12.2026 - ca. 14.02 h +/- 20 Min.
1856 - 1913
Cote de Finistére, gros temps. 1909.
Öl auf Leinwand.
Rechts unten signiert und datiert. Verso auf dem Keilrahmen handschriftlich betitelt, sowie handschriftlich auf eine Etikett bezeichnete "Moret n. 12495 Cótes de Finistére, gros temps 1909". 65,5 x 81 cm (25,7 x 31,8 in).
• Leuchtende, von avantgardistischen Prinzipien des Neoimpressionismus beeinflusste Küstenlandschaft
• Moret vebringt ab 1880 den Sommer in der Bretagne und schließt sich Gauguin und der Schule von Pont-Aven an
• Der bedeutende Galerist der Impressionisten, Paul Durand-Ruel schließt mit ihm einen Exklusivvertrag
• Bretonische Landschaften Morets befinden sich in bedeutenden internationalen Sammlungen, u.a. in der Eremitage, Sankt Petersburg, dem Boston Museum of Art, der National Gallery, Washington sowie dem Musée d'Orsay, Paris..
PROVENIENZ: Privatsammlung Süddeutschland
Privatsammlung Rheinland (2006 von Vorgenanntem erworben).
Aufrufzeit: 05.12.2026 - ca. 14.02 h +/- 20 Min.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts rückt die Bretagne als abgelegener, urwüchsiger und wildromantischer Landstrich in das Motivrepertoire derjenigen Künstler, die sich abseits des akademischen Salonbetriebs positionieren. Neben den klassischen Landschaftsmotiven bieten sich hier neue, bisher unentdeckte Ansichten rauher, unmittelbarer Natur und atmosphärische Licht- und Wetterstimmungen, hinzu kommen die oft niedrigen Lebenshaltungskosten im Vergleich zur Metropole Paris. Bekanntheit erlangt der abgelegene Landstrich in avantgardistischen Kreisen durch Paul Gauguin, der sich hier ab 1886 im kleinen Fischerdorf Pont-Aven aufhält. Moret hatte bereits zuvor in der Bretagne seinen Militärdienst geleistet und anschließend an der Pariser Akademie in den Ateliers der bedeutenden Salonmaler im historischen Genre Jean-Léon Gérôme und Jean-Paul Laurens studiert. 1880 wird ein erstes Landschaftsgemälde mit bretonischem Küstenmotiv im Salon des artistes français angenommen. Er kehrt im foglenden Jahr in die Bretagne zurück und bezieht Quartier in Le Pouldu, um sich fortan fast ausschließlich dieser Region zu widmen. Als Gauguin 1888 mit einigen Schülern den Sommer in Pont-Aven verbringt, schließt er sich ihnen an, lässt sich allerdings schließlich ab 1894 für Malaufenthalte dauerthaft in Doëlan nieder, während andere nach Paris zurückkehren. Ein fester Vertrag mit dem bedeutendsten Galeristen der Impressionisten, Paul Durand-Ruel verleiht ihm berufliche Stabilität. Es entsteheb in sich geschlossens und zugleich in seinem koloristischen Ausdruck prismatisch leuchtende Werke mit Themen wie den auch von Gauguin in den Blick genommenen Tang sammelnden Bretoninnen, Fischerbooten und schroffen Klippen mit Blick auf die Wildheit und Weite des Atlantiks. Malerisch erschließt er die Region Finistère am Ende des Landes, und wählt Motive über Moëlan, Pont-Aven, Belon, Brigneau und Ouessant. Ganz der impressionstischen Lockerheit in der Faktur sowie in Ansätzen der neoimpressionistischen Farbzergliederung verpflichtet, sind Morets bretonische Küstenlandschaften von einer eindrucksvollen Intensität, mit der er auf besondere Weise den Charakter dieser einzigartigen Region einfängt. [EH]
Aufgeld und Steuern zu Henry Moret "Cote de Finistére, gros temps"
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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
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