Auktion: 523 / Kunst des 19. Jahrhunderts am 11.12.2021 in München Lot 349

 

349
Louis Douzette
Mondnacht, Um 1910.
Öl auf Malkarton
Schätzpreis: € 2.000 - 3.000
+
Mondnacht. Um 1910.
Öl auf Malkarton.
Links unten signiert. Verso handschriftlich mit dem Künstlernamen bezeichnet sowie mit Etikett. 34,8 x 49,6 cm (13,7 x 19,5 in).

PROVENIENZ: Privatsammlung Süddeutschland.

Aufrufzeit: 11.12.2021 - ca. 16.05 h +/- 20 Min.

Louis Douzette spezialisiert sich vor allem auf stimmungsvolle Landschaften, in denen das Zusammenspiel vom Licht der Dämmerung oder silbrigem Mondschein, der sich über dem niedrigen Horizont durch die Wolken hervor auf den sanften Meereswellen bricht, als atmosphärische Phänomene zum Thema des Bildes werden. Von den Impressionisten übernimmt er zwar die lockere und freie Malweise, jedoch nicht das gleißend helle Licht des Tages, demgegenüber er das träumerische Dunkel bevorzugt. Douzette lernt in den 1860er Jahren als Atelierschüler bei dem Marinemaler Hermann Eschke in Berlin und beginnt, sich an niederländischen Meistern wie Jacob van Ruisdael und Aert van der Neer, der vor allem für seine Nachtstücke bekannt ist, zu orientieren. Nach wiederholten Aufenthalten an der Ostseeküste auf Rügen und in dem kleinen Ort Barth, in dem Douzette aufgewachsen ist und in dem einige seiner Küstenlandschaften entstehen, reist er schließlich 1878 nach Paris, um die Werke der von ihm bewunderten Landschaftsmaler von Barbizon zu studieren. Deren romantische Naturauffassung entspricht auch seinem Wunsch, das Wirken der Natur auf die Seele in kleinen, intimen Formaten zu schildern, deren menschenleere Stille einen besonderen Zauber verströmt. [KT]



 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Louis Douzette "Mondnacht"
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Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

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Für Originalkunstwerke und Fotographien wird zur Abgeltung des gemäß §26 UrhG anfallenden Folgerechts eine Umlage i.H. von 2,4 % inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer erhoben.