Auktion: 522 / Klassische Moderne Teil II am 11.12.2021 in München Lot 427

 

427
Otto Mueller
Mädchenkopf, Um 1927.
Farbige Kreidezeichnung
Schätzpreis: € 10.000 - 12.000
+
Mädchenkopf. Um 1927.
Farbige Kreidezeichnung.
Von Lüttichau 546. Verso mit dem Nachlassstempel, dort von Erich Heckel signiert und betitelt "Kopf eines Negermädchens". Auf glattem Zeichenpapier. 50,2 x 35,7 cm (19,7 x 14 in), Blattgröße. [AM].

• Die Spontanität der Zeichnung verleiht diesem schönen Blatt seine besondere Ausdrucksstärke.
• Entstehung der Darstellung wohl in Verbindung zur 1927 herausgegebenen "Zigeunermappe" – dem grafischen Hauptwerk Otto Muellers.
• Die Arbeiten auf Papier aus den späten 1920er Jahren gehören zu den gefragtesten dieser Werkgruppe auf dem internationalen Auktionsmarkt
.

PROVENIENZ: Nachlass Otto Mueller (1931).
Galerie Nierendorf, Berlin.
Galerie Hoffmann.
Sammlung Prof. Alfred Caspari, Frankfurt (verso mit dem fragmentarischen Stempel Lugt L.4852, bis 1985: Karl & Faber, 29.10.1985).
Privatsammlung Süddeutschland.

AUSSTELLUNG: Galerie Nierendorf, Berlin, 1968 (Kat. Otto Mueller, Kunstblätter der Galerie Nierendorf, 15, Berlin 1968, Nr. 52, mit Abb.).

LITERATUR: Galerie Wolfgang Ketterer, München, Auktion 5, 24./25.5.1971, Los 1305, mit Abb.
Hauswedell & Nolte, Hamburg, Auktion 193, Moderne Kunst, 14.-16.6.1973, Los 1406 (hier: Brustbild einer Negerin), o. Abb.
Karl & Faber, München, Sammlung Prof. Alfred Caspari, Auktion 169, 29.10.1985, Los 485 mit Farb-Abb.

Aufrufzeit: 11.12.2021 - ca. 17.36 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Otto Mueller "Mädchenkopf"
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Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung bei Folgerechtsabgabe:
Für Originalkunstwerke und Fotographien wird zur Abgeltung des gemäß §26 UrhG anfallenden Folgerechts eine Umlage i.H. von 2,4 % inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer erhoben.