Auktion: 522 / Klassische Moderne Teil II am 11.12.2021 in München Lot 464

 

464
Karl Hofer
Auf dem Bett sitzend, 1948.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 40.000 - 60.000
+
Auf dem Bett sitzend. 1948.
Öl auf Leinwand.
Wohlert 2086. Rechts unten monogrammiert und datiert (in Ligatur). Verso auf dem Keilrahmen handschriftlich nummeriert und betitelt, mit fragmentiertem betiteltem Etikett sowie mit dem Nachlass-Etikett, dort nummeriert "199". 100 x 70 cm (39,3 x 27,5 in).
[KT].
• In den geschlossenen Formen und dem so charakteristischen kühlen und kontrastreichen Kolorit drückt sich die reflexive, melancholische Aura des Schaffens Karl Hofers aus.
• Hofer definiert das Motiv des Aktes, eigentlich ein Zurschaustellendes, in der nach innen gekehrten und selbstbezogenen Pose des Modells völlig neu.
• Im Entstehungsjahr des Gemäldes erfährt Hofer nach der Verfemung durch die Nationalsozialisten große Anerkennung; seit 1945 ist er Direktor der Hochschule der Künste in Berlin, 1948 wird ihm die Ehrendoktorwürde der Berliner Universität verliehen.
• Werke Karl Hofers befinden sich in renommierten deutschen sowie internationalen Sammlungen, darunter die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, München, das Museum of Modern Art, New York sowie die National Gallery of Art, Washington D.C
.

PROVENIENZ: Aus dem Nachlass des Künstlers.
Privatsammlung Berlin.
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (1988 erworben).

AUSSTELLUNG: Karl Hofer. Eine Ausstellung anlässlich seines 70. Geburtstages, Magistrat von Groß-Berlin, 11.10.-31.10.1948, Nr. 25.
Karl Hofer anlässlich seines 75. Geburtstages, Hochschule für bildende Künste, Berlin, 12.9.-15.10.1953, Nr. 92.

LITERATUR: Kunsthaus Lempertz, Köln, Auktion 28.5.1988, Los 415 (mit Abb.).

Aufrufzeit: 11.12.2021 - ca. 18.32 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Karl Hofer "Auf dem Bett sitzend"
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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

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Für Originalkunstwerke und Fotographien wird zur Abgeltung des gemäß §26 UrhG anfallenden Folgerechts eine Umlage i.H. von 2,4 % inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer erhoben.