Auktion: 529 / Kunst nach 1945 / Contemporary Art am 10.06.2022 in München Lot 180

 

180
Gerhard Richter
Frau mit Kopfhörern, 1987.
Bleistiftzeichnung
Schätzpreis: € 14.000 - 18.000
+
Frau mit Kopfhörern. 1987.
Bleistiftzeichnung.
Schwarz 87/4. Rechts unten signiert und datiert "26.1.87". Verso mit kreisrundem Sammlerstempel. Auf Velin. 29,9 x 41,2 cm (11,7 x 16,2 in), Blattgröße.
Verso mit fragmentarischen Fuß-Skizzen. [CH].
• Obwohl sich Richter in den 1980er Jahren vermehrt seiner abstrakten Malerei widmet, entstehen in dieser Zeit auch Landschaftsdarstellungen und Porträts, darunter das wohl berühmteste weibliche Porträt des Künstlers "Betty" (1988, Saint Louis Art Museum, St. Louis).
• Gerhard Richters Zeichnungen dienen dem Künstler nicht als Studien für Gemälde: Sie stehen als Kunstwerke ganz für sich allein und beweisen den Stellenwert der Zeichenkunst im 20. und 21. Jahrhundert.
• Bei der hier Dargestellten handelt es sich vermutlich um Richters damalige Ehefrau, die Künstlerin Isa Genzken.
• Weitere Bleistiftzeichnungen Gerhard Richters aus den späten 1980er Jahren befinden sich u. a. im Museum of Modern Art, New York, im British Museum, London, im Museum Brandhorst, München, in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München, im Städel Museum, Frankfurt am Main, und im Kunstmuseum Winterthur
.

PROVENIENZ: Galerie Fred Jahn, München.
Galerie Biedermann, München.
Privatsammlung Süddeutschland.
Seitdem in Familienbesitz.

LITERATUR: Dieter Schwarz (Hrsg.), Gerhard Richter. Zeichnungen 1964-1999 (Werkverzeichnis), Düsseldorf 1999, Kat.-Nr. 87/4, S. 270 (m. Abb.).

Aufrufzeit: 10.06.2022 - ca. 14.40 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Gerhard Richter "Frau mit Kopfhörern"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

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Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke von Künstlern die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.