Auktion: 529 / Kunst nach 1945 / Contemporary Art am 10.06.2022 in München Lot 247

 

247
Bernard Schultze
Profil des Herrn Flüsterzunge, 2003.
Öl auf Leinwand
Nachverkaufspreis: € 8.100
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Profil des Herrn Flüsterzunge. 2003.
Öl auf Leinwand.
Diederich/Herrmann 03/38. Unten rechts von der Mitte monogrammiert und datiert. Verso auf der Leinwand signiert, datiert und betitelt. 180 x 150 cm (70,8 x 59 in).
Die Arbeit ist in der handschriftlichen Werkliste des Künstlers aufgeführt. [AM].
• Schultzes Auffassung von Abstraktion führt zu einer höchst assoziativen Räumlichkeit mit erstaunlicher Tiefenwirkung
• Der Künstler gilt als einer der berühmtesten Vertreter der informellen deutschen Malerei
• 1959, 1964 und 1977 Teilnahme an der documenta II, III und 6 in Kassel
.

PROVENIENZ: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.

AUSSTELLUNG: Bernard Schultze: Malerei, Zeichnung, Plastik, Graphik, Krefelder Kunstverein, Krefeld, 12.10.-14.11.2003.
Bernard Schultze: Späte Arbeiten. Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen. Ausstellung zur Eröffnung des Jubiläumsjahres "50 Jahre Kunstverein in Leverkusen", Kunstverein Museum Schloss Morsbroich e.V., Leverkusen, 14.1.-7.3.2004 (m. Farbabb. S. 19 sowie Farbabb. auf dem Katalogeinband, Detail).




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Bernard Schultze "Profil des Herrn Flüsterzunge"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.