Auktion: 533 / Modern Art Day Sale und Sammlung Hermann Gerlinger am 10.12.2022 in München Lot 407

 

407
Ernst Ludwig Kirchner
Mitgliedskarte für die passiven Mitglieder der "Brücke" (Prof. Kirchner), 1908.
Radierung
Schätzpreis: € 2.000 - 3.000
+
Mitgliedskarte für die passiven Mitglieder der "Brücke" (Prof. Kirchner). 1908.
Radierung.
Gercken A-42. Dube R. 664. Links mittig in der Platte monogrammiert. Entsprechend der Zahl der passiven Mitglieder eines von 48 Exemplaren. Auf Kupferdruckpapier. 15,1 x 5,9 cm (5,9 x 2,3 in). Papier: 17,6 x 8,8 cm (6,9 x 3,5 in).
Gedruckt in Braun von C. Sabo, Berlin. [SM].
• Bisher wurden erst zwei weitere Exemplare auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten (Quelle: artprice.com).
• Die Mitgliedskarte des Vaters von Ernst Ludwig Kirchner.
• Wichtiges Zeitdokument der Künstlergruppe
.

PROVENIENZ: Ernst Kirchner, Chemnitz.
Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel Lugt 6032).

AUSSTELLUNG: Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001).
Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).

LITERATUR: Hans Bolliger, E. W. Kornfeld, Ausstellung Künstlergruppe Brücke. Jahresmappen 1906-12, Bern 1958, S. 24, Nr. 32. (m. Abb., anderes Exemplar).
Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 105, SHG-Nr. 50a.
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle (Saale) 2005, S. 298, SHG-Nr. 675a.

Aufrufzeit: 10.12.2022 - ca. 16.39 h +/- 20 Min.

Professor Ernst Kirchner (1847 Gransee -1921 Chemnitz) ist der Vater von Ernst Ludwig Kirchner. Als Ingenieur für Papierchemie in Aschaffenburg erhält er 1892 einen Ruf für Papierforschung an der Gewerbeakademie in Chemnitz. Im Laufe seiner Lehre veröffentlicht Kirchner mehrere Fachaufsätze und das vierbändige Standardwerk "Das Papier". Seinem künstlerisch ambitionierten Sohn ist Kirchner sehr zugewandt und unterstützt ersten Zeichen- und Aquarell-Unterricht. Zwar besteht er auf dem Architekturstudium des Sohnes, finanziert ihm dann allerdings auch 1903/04 zwei Semester in München an den Lehr- und Versuchs-Ateliers von Wilhelm von Debschitz und Hermann Obrist. Die Einflussnahmen des Vaters auf den Sohn dürften auch im Umgang mit Papieren und deren Gestaltungsmöglichkeiten für den täglichen Gebrauch nicht unerheblich sein. [MvL]



 

Aufgeld und Steuern zu Ernst Ludwig Kirchner "Mitgliedskarte für die passiven Mitglieder der "Brücke" (Prof. Kirchner)"
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Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

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