Auktion: 529 / Kunst nach 1945 / Contemporary Art am 10.06.2022 in München Lot 237

 

237
Marino Marini
Cavallo e cavaliere di tre quarti, 1951.
Tempera und Tusche
Schätzpreis: € 28.000 - 34.000
+
Cavallo e cavaliere di tre quarti. 1951.
Tempera und Tusche.
Am unteren Rand mittig signiert und datiert. Auf Velin. 40,4 x 23 cm (15,9 x 9 in).
[KT].
• Marinis bildhauerisches und grafisches Schaffen ist geprägt vom anfänglichen Austausch mit der Pariser Avantgarde: Giorgio de Chirico, Aristide Maillol, Pablo Picasso, Georges Braque und Alberto Giacometti zählen in den 1920er/30er Jahren zu seinen künstlerischen Weggefährten
• 1950 reist er zu seiner ersten Einzelausstellung in der renommierten Buchholz Gallery von Curt Valentin nach New York, die seine internationale Bekanntheit begründet
• Zu seinem zentralen Thema werden Pferd und Reiter, sinnbildlich für das Verhältnis zwischen Mensch und Tier, Kultur und Natur
• Marini ist mehrmaliger Teilnehmer der documenta 1 (1955), II (1959) und III (1964); große Retrospektiven seines Werks finden 1962 in Zürich und 1966 in Rom statt
• Plastiken, Gemälde und Grafiken Marinis befinden sich in der Galleria d'Arte Moderna, Mailand, im Peggy Guggenheim Museum, Venedig, in der Tate Modern, London, sowie der National Gallery of Art, Washington
.

Mit einer schriftlichen Expertise der Fondazione Marino Marini, Pistoia, vom 16. September 2021. Die Arbeit wird unter der Nr. 864 in das Werkverzeichnis aufgenommen.

PROVENIENZ: Sammlung Gualtieri di San Lazzaro, Paris.
Privatsammlung Italien (wohl um 1960/70 vom Vorgenannten erworben, seither in Familienbesitz).

AUSSTELLUNG: Marino-Azuma-Cavaliere-Ramous, Ausst. in Zusammenarbeit mit dem Archivio Azuma, Centro studi Alik Cavaliere, Archivio Carlo Ramous und der Fondazione Marino Marini Pistoia, Cortina Arte, Mailand, 12.10.-13.11.2021, S. 64 (m. Abb.).

Aufrufzeit: 10.06.2022 - ca. 15.56 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Marino Marini "Cavallo e cavaliere di tre quarti"
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Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

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Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke von Künstlern die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.