Auktion: 528 / Klassische Moderne am 11.06.2022 in München Lot 462

 

462
Karl Hofer
Tessiner Landschaft bei Breganzona, 1936.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 30.000 - 40.000
+
Tessiner Landschaft bei Breganzona. 1936.
Öl auf Leinwand.
Wohlert 1253. Rechts unten monogrammiert und datiert (in Ligatur). 64 x 89,5 cm (25,1 x 35,2 in).
[AR].
• Seit mehr als 50 Jahren in Familienbesitz
• Hofers Tessiner Landschaften nehmen einen wichtigen Raum in seinem Schaffen ein und sind Ausdruck seiner Suche nach Ruhe und Ausgeglichenheit
• Auch unsere Arbeit mit ihren charakteristischen hellen Häuserfronten unter strahlend blauem Himmel entsteht in den mediterranen Berglandschaften rund um den Luganer See
• Weitere Tessiner Landschaften befinden sich u. a. in der Sammlung des Museum Ludwig in Köln, in der Staatlichen Kunstsammlung in Karlsruhe, in der Kunsthalle Mannheim sowie im Kunst Museum in Winterthur
.

PROVENIENZ: Privatsammlung Süddeutschland (seit 1972 durch Erbschaft aus Familienbesitz).

LITERATUR: Stuttgarter Kunstkabinett Roman Norbert Ketterer, 36. Auktion, 1. Teil, 3.5.1961, Los 158 (m. Farbabb., Tafel Nr. 35).

"Während meines Aufenthaltes in Zürich, nach der Gefangenschaft, war ich mit Hermann Haller in den Tessin gefahren und erlebte erstmalig diese paradiesische Welt, die durchaus italienisch und dennoch völlig anders ist."
Karl Hofer, Aus Leben und Kunst, Berlin 1952, S. 14.

Aufrufzeit: 11.06.2022 - ca. 18.24 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Karl Hofer "Tessiner Landschaft bei Breganzona"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke von Künstlern die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.