Auktion: 528 / Klassische Moderne am 11.06.2022 in München Lot 428

 

428
Ernst Ludwig Kirchner
Dinertafel-Sanatorium, 1916.
Lithografie
Nachverkaufspreis: € 16.000
+
Dinertafel-Sanatorium. 1916.
Lithografie.
Schiefler L 288 und Nachtrag, Bd. II, S. 496. Dube L 332. Gercken 802 1 (von 2). Signiert und bezeichnet "Handdruck". Verso eigenhändig bezeichnet "Sanatorium. E L Kirchner. Litho/Friedenau Körnerstr. 45". Eines von zwei bekannten Exemplaren dieses Drucks in Schwarz. Auf Velin. 59,3 x 50,5 cm (23,3 x 19,8 in). Papier: 64,4 x 54,3 cm (25,4 x 21,4 in).
Es handelt sich um eines der beiden bei Gercken erwähnten Exemplare. [AM].

• Blatt von großer Seltenheit, in zahlreichen Ausstellungen gezeigt
• Teil der über 250 Blatt umfassenden Schenkung Kirchners an den Kunstverein Jena in Erinnerung an seinen besonderen Förderer Botho Graef (Botho-Graef-Stiftung)
.

PROVENIENZ: Kunstverein Jena, Botho-Graef-Stiftung (1918-1937, als Schenkung des Künstlers erhalten, verso zweifach mit dem Monogrammstempel, Lugt 4337, sowie dem Stempel des Kunstvereins Jena, recto außerdem mit der Inventarnummer "182" des Kunstvereins).
Staatsbesitz (1937-1940, "Entartete Kunst", EK-Nummer 13221).
Galerie Ferdinand Möller, Berlin (verso mit dem Stempel, 1940 durch Tausch vom Vorgenannten erworben).
Privatsammlung Ferdinand Möller, Zermützel (1943-1949).
Galerie Kornfeld, Bern, Auktion 215, 23.6.1995, Los 80.
Sammlung Blohm, Hamburg (1995 vom Vorgenannten erworben).

AUSSTELLUNG: Ausstellung der Botho-Graef-Stiftung, Kunstverein Jena, 15.2. bis Ende April 1920.
Ernst Ludwig Kirchner – Von Jena nach Davos, Stadtmuseum Göhre, Jena/Leipzig 1993/94, S. 99.
Ernst Ludwig Kirchner: Leben ist Bewegung, Galerie der Stadt Aschaffenburg, 28.11.1999-27.2.2000, und Landesmuseum Oldenburg, 9.3.-18.6.2000, Kat.-Nr. 48 (m. Abb.).
Im Zentrum: Ernst Ludwig Kirchner - eine Hamburger Privatsammlung, Hamburger Kunsthalle, 26.10.2001-13.1.2002, Kat.-Nr. 62 (weitere Stationen dieser Ausstellung: Kirchner Museum, Davos, und Brücke-Museum Berlin).

LITERATUR: www.geschkult.fu-berlin.de/e/db_entart_kunst/datenbank (Nr. 13221).
Maria Schmid, Rausch und Ernüchterung. Die Bildersammlung des Jenaer Kunstvereins – Schicksal einer Sammlung der Avantgarde im 20. Jahrhundert, Jena/Quedlinburg 2008, S. 131, Kat.Nr. 182.
Kurt Reutti, Werke aus der Aktion „Entartete Kunst“. Ferdinand Möller [sichergestellt im Nov 1946 in Zermützel bei Neuruppin], Typoscript Berlin 1946-1951 (SMBK-ZA, V/Sachthemat. Slg. 69).




 

Aufgeld und Steuern zu Ernst Ludwig Kirchner "Dinertafel-Sanatorium"
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Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

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