Auktion: 528 / Klassische Moderne am 11.06.2022 in München Lot 404

 

404
Gabriele Münter
Abend am See, Um 1909.
Öl auf Malpappe
Schätzpreis: € 10.000 - 15.000
+
Abend am See. Um 1909.
Öl auf Malpappe.
Verso mit dem Nachlassstempel sowie mit neuerem Etikett, Sammlerstempel und mit Bleistift bezeichnet. 9,7 x 16,3 cm (3,8 x 6,4 in).
[KT].
• Entstanden in den frühesten Murnauer Jahren, als Münter und Kandinsky die wunderbare Landschaft malerisch erschließen und im August 1909 das "Münterhaus" als gemeinsamen künstlerischen Mittelpunkt erwerben.
• Einzigartiges Format.
• Intime, spontane Landschaftsskizze, die die unmittelbare Frische des persönlichen Eindrucks der Künstlerin transportiert.
• Mutig und experimentierfreudig beginnt Münter hier ihren Weg zur kompakten, expressiven und abstrahierenden Form, der für ihre Landschaften so charakteristisch wird
.

Mit einer schriftlichen Bestätigung der Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung vom 27. Oktober 2015 (in Kopie). Das Gemälde wird in das Werkverzeichnis der Gemälde von Gabriele Münter aufgenommen.

PROVENIENZ: Nachlass der Künstlerin.
Franz Resch, Gauting.
Sammlung Hildegard Auer (1929-2015), Oberpfalz (vom Vorgenannten als Geschenk erhalten).
Privatsammlung Süddeutschland (verso mit dem Sammlerstempel).

Aufrufzeit: 11.06.2022 - ca. 17.05 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Gabriele Münter "Abend am See"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke von Künstlern die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.