Auktion: 528 / Klassische Moderne am 11.06.2022 in München Lot 453

 

453
Marta Hegemann-Räderscheidt
Ohne Titel, Um 1919/20.
Assemblage
Schätzpreis: € 70.000 - 90.000
+
Ohne Titel. Um 1919/20.
Assemblage.
Verso mit der schwer leserlichen Signatur sowie dem Stempel der Gruppe "Stupid". 33,8 x 34,2 cm (13,3 x 13,4 in).

• Spitzenwerk des Dadaismus.
• Mit ihrem Mann Anton Räderscheidt, Angelika und Heinrich Hoerle und anderen gründet die Künstlerin 1919 die Gruppe "Stupid".
• Aus der nur wenige Monate andauernden Phase, in der Dada Köln und die Gruppe Stupid parallel existierten.
• Absolutes Rarissimum: aufgrund der Wirren des Krieges und privater Schicksale ist Hegemanns Frühwerk im Grunde verloren.
• Ihre lebhafte künstlerische Präsenz und unbeirrbarer Schaffensdrang prägt die Kölner Avantgarde um 1920.
• Zeugnis der künstlerischen Nähe zu den Werken von Max Ernst und Kurt Schwitters, doch Hegemann entwirft einen ganz eigenen Formenkanon und ihre persönliche Symbolik.
• Als Teil der sog. 'Verlorenen Generation' gerät Hegemann-Räderscheidts von den Nationalsozialisten als 'entartet' diffamiertes Schaffen in Vergessenheit und wird erst im Zuge der allmählichen Neubewertung weiblicher Künstlerinnen wiederentdeckt
.

Wir danken Prof. Dorothy Price, Courtauld Institute of Art, London, für die freundliche Unterstützung.

PROVENIENZ: Privatsammlung Berlin (in den 1980er Jahren erworben).

LITERATUR: Dorothy C. Rowe, After Dada. Marta Hegemann and the Cologne avant-garde, Manchester 2013, S. 182 (m. Abb., Nr. 4.1).

"Unbedingt einleuchtend ist die gleiche glückliche Eigenschaft (i. e. das Spiel mit Formen bei Max Ernst) bei Marta Hegemann. Man kann sich in ihre Bilder, in ihr lustiges Aufzählen der Dinge geradezu verlieben."
Kunsthistoriker Alfred Salmony, 1926, Richmond-Galerie Köln, in: Cicerone, XVII. Jg., H. 24, 1926, S. 810.

"Es zeigt sich: Die größte Feindin der malenden und meißelnden Frauen war am Ende die Kunstgeschichte."
Aus: Kia Wahland, Die vergessenen Werke der Frauen, Süddeutsche Zeitung, 13. Oktober 2019.

Eine lebhafte künstlerische Präsenz innerhalb der Kölner Avantgarde

Die Kölner Künstlerin Marta Hegemann beginnt ihre künstlerische Karriere um 1920 und ist bis kurz vor ihrem Tod im Jahr 1970 als bildende Künstlerin tätig. Wie so viele Künstlerinnen ihrer Generation wird sie lange Zeit in der von einem männlichen Blick geprägten Kunstgeschichtsschreibung und der so deutlichen Fokussierung auf die Karrieren männlicher Künstler übersehen. Doch Marta Hegemann ist in der progressiven Kölner Kunstszene äußerst aktiv gewesen und gehört zum Kreis der Kölner Dadaisten. Sie ist bekannt mit Max Ernst, Johannes Baargeld, Hans Arp, Angelika Hoerle, Otto Freundlich und anderen. Zudem ist sie Mitglied der Kölner Dada-Gruppe "Stupid", die sie 1919 gemeinsam mit ihrem Mann Anton Räderscheidt, mit Heinrich und Angelika Hoerle, Franz Seiwert und Willy Fick in ihrem Haus am Hildeboldplatz 9 gründet.

Bereits im Jahr 1919 beginnt Marta Hegemanns bemerkenswerte Ausstellungsgeschichte. In den folgenden Jahren, in denen sie zudem zwei Kinder zur Welt bringt, ist sie mit ihren Arbeiten nahezu jedes Jahr in Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten. 1933 wird sie dann jedoch, wie so viele andere progressive Künstler und Künstlerinnen ihrer Generation mit einem Ausstellungsverbot belegt und ihre Werke werden von den Nationalsozialisten als "entartet" diffamiert. Trotzdem findet sie in der darauffolgenden Zeit Mittel und Wege, ihre Werke im Verborgenen zu verkaufen. 1954 ist sie erneut in einer öffentlichen Ausstellung vertreten und kann ihre Werke bis 1969, ein Jahr vor ihrem Tod, wieder regelmäßig in deutschen Museen und Institutionen ausstellen. Diese beeindruckende Beständigkeit im Werk von Marta Hegemann ist bezeichnend für die zielstrebige, unbeirrbare Herangehensweise und ihr gesamtes künstlerisches Schaffen. Sie hilft ihr aber nicht zuletzt auch, alle Widrigkeiten ihres Lebens zu ertragen und zu überstehen.

Die Gruppe "Stupid" gründet sich zu Beginn ihrer Karriere im Sommer 1919 und existiert bis 1920 eine kurze Zeit parallel zur Kölner Dada-Gruppe. Obwohl die Gruppe "Stupid" nur einige wenige Monate aktiv ist, veranstalten die Künstler mehrere Ausstellungen, erstellen und publizieren einen Katalog sowie drei Mappen mit druckgrafischen Arbeiten. In dieser Zeit entsteht neben anderen Werken auch die hier angebotene Assemblage.

Dieses frühe Werk ist ein wichtiges Zeugnis von Hegemanns intensiver Auseinandersetzung mit Form, Material und Bedeutung, ganz im Sinne der radikal neuartigen Experimente der Dadaisten, und entsteht wahrscheinlich auch in Zusammenarbeit mit ähnlichen experimentellen Werken dieser Zeit beispielsweise von Max Ernst oder Kurt Schwitters.

Die Arbeit enthält eine Fülle von Hegemanns charakteristischen Symbolen, die auch in ihren Gemälden und Aquarellen aus ebendieser Zeit zu finden sind, darunter die erloschene Kerze (vielleicht eine Anspielung auf das traditionelle Memento mori), der Fisch (eine Anspielung auf ihre beste Freundin und Dadaistin Angelika Hoerle) und der Mond (als Hinweis auf den Zyklus von Tag und Nacht). Die Einbeziehung des Maßbands, der Sicherheitsnadel, des Nagels und des Metallrahmens, die nur vermeintlich zufällig an der äußeren Holzkante der Assemblage befestigt sind, lassen einen Vergleich mit Max Ernsts Assemblage "Die Frucht einer langen Erfahrung", ebenfalls aus dem Jahr 1919, zu. Es gibt zahlreiche Beispiele für weitere Ähnlichkeiten in den Werken von Schwitters und Hegemann aus dieser Zeit, was eine Zusammenarbeit von Marta Hegemann und Max Ernst in den gemeinschaftlich arbeitenden Künstlerkreisen Kölns sehr wahrscheinlich macht.

Die traditionelle Fokussierung auf die Vormachtstellung des männlichen Künstlerindividuums hat innerhalb der Kunstgeschichte vielen Aspekten der gemeinschaftlich entstandenen Moderne und der Rolle der Künstlerinnen dabei großen Schaden zugefügt. Und lange Zeit hat man versäumt, dem unglaublich vielschichtigen und ergiebigen progressiven Schaffen von Marta Hegemann wie auch ihrer Schlüsselrolle innerhalb der Kölner Avantgarde die gebührende Aufmerksamkeit und Anerkennung entgegenzubringen. Auch nach der formalen Auflösung der Gruppe "Stupid" bleibt Hegemann in der Kölner Kunstszene sehr aktiv. Es entstehen zahlreiche Werke, und regelmäßig sitzt sie auch Modell für August Sanders Fotoprojekt "Menschen des 20. Jahrhunderts".

Ihr großes Engagement und ihre lebhafte künstlerische Präsenz werden in allen Bereichen der Kölner Avantgarde sichtbar - wir müssen unsere Augen nur ein klein wenig weiter öffnen, um sie zu sehen.

Prof. Dorothy Price, Courtauld Institute of Art, London, April 2022

Marta Hegemann und die "Kölner Progressive"

1918 heiratet Marta Hegemann ihren Studienkollegen Anton Räderscheidt. Beide sind in der Kölner Kunstszene sehr engagiert - in ihrer gemeinsamen Wohnung am Kölner Hildeboldplatz 9 veranstalten sie Dauerausstellungen und Künstlertreffs. "Treffpunkt Hildeboldplatz. Lautstarke Lieder und Gesänge durchzogen die Räume, die immer wieder in anderen Farben [..] Hintergrund für Bilder und Plastiken wurden. Debatten, bis dass der helle Tag anbrach." (Marta Hegemann, in: Erinnerungen (transkr. von Johann P. Räderscheidt), zit. nach: Ausst.-Kat. Marta Hegemann. Die Kunst - ein Gleichnis des Lebens, Berlin 1998, S. 15) Zu dieser Zeit zieht auch Max Ernst nach Köln und knüpft dort engen Kontakt zu den dort ebenfalls ansässigen Künstlern Hans Arp, Otto Freundlich, Angelika und Heinrich Hoerle, Franz Seiwert und Paul Klee. Max Ernst und Marta Hegemann verkehren damals in den gleichen Kreisen, denn im Sommer 1919 entschließen sich Hegemann und ihr Mann Anton Räderscheidt, Angelika Fick-Hoerle, ihr Bruder Willy Fick, Heinrich Hoerle und Franz Seiwert als Gruppe "Stupid" zusammen zu arbeiten. Sie verstehen sich als Sezession der Kölner Dadaisten, nachts kleben sie in Nacht- und Nebelaktionen künstlerische Manifeste an Litfasssäulen und Bauzäune. Max Ernst und seine Frau, die Kunstkritikerin Luise Straus-Ernst, gehören zum Bekanntenkreis der Künstlergruppe, die sich vermutlich nach einem Begriff aus Max Ernsts im Frühjahr 1919 erschienenem sechsteiligen satirischen Magazin "The Ventilator" benannt hatte, in dem Max Ernst die Herausgeber und Mitarbeitenden, darunter Otto Freundlich, Angelika und Heinrich Hoerle sowie sich selbst als "Stupidien" bezeichnet hatte. Obwohl Hegemann und Räderscheidt nun zwei Söhne zu versorgen haben und nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen, geben beide ihre Lehrtätigkeit zugunsten des reinen Kunstschaffens auf. Hegemann schreibt über die damalige Zeit: "In dieser Zeit, wir froren, wir hungerten, wir feierten, aber vor allem, wir suchten. Und dieses Suchen war das ungeheuer Belebende." (aus: Marta Hegemann, Erinnerungen, zit. nach: ebd., S. 14).


Die "Verlorene Generation"
Während Anton Räderscheidts Karriere ausführlich dokumentiert ist, finden sich über Marta Hegemanns Leben und Werk nur spärliche Informationen, obwohl sie in den Kölner Schaffensjahren ab 1919 eine bemerkenswerte Anzahl an Ausstellungsbeteiligungen vorzuweisen hat. In den zwanziger und frühen dreißiger Jahren sind Hegemanns progressive Werke, in denen sie sich insbesondere mit dem Bild der "neuen Frau" beschäftigt, in ganz Deutschland zu sehen, u. a. mehrfach im Kunstpalast und in der Kunsthalle in Düsseldorf, im Suermondt-Museum in Aachen, in der Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes in Essen, im Kölnischen Kunstverein, in der Berliner Sezession und im Berliner Kronprinzenpalais, in der Kunsthütte Chemnitz, im Hamburger Kunstverein, im Kasseler Kunstverein, im Städtischen Museum in Wuppertal und im Staatlichen Museum in Saarbrücken. Unter den Nationalsozialisten gelten dann sowohl Martas als auch Anton Räderscheidts Kunstschaffen schließlich als "entartet", beide werden mit Ausstellungsverboten belegt und ihre Arbeiten aus Museen entfernt. Gleichzeitig erfolgt die Trennung von Anton Räderscheidt und ein damit einhergehender ständiger Ortswechsel: Hegemann zieht in diesen Jahren von Berlin nach Genf, weiter nach Paris, Heidelberg, München, Straßburg und Iserlohn, bevor sie nach Ende des Krieges wieder nach Köln zurückkehrt. Ihr umtriebiges, ruheloses Leben und die Kriegswirren mit Bombenangriffen und Plünderungen führen zu einem tragischen Verlust zahlreicher Werke ihres Œuvres - ein Schicksal, das mit ihr zahlreiche Künstler:innen ihrer Generation ereilt, die man heute deshalb als "Verlorene Generation" bezeichnet. Der Begriff wurde von dem Kunsthistoriker Rainer Zimmermann (1920-2009) 1980 als Parallele zu dem von Hannah Arendt und Getrude Stein für die amerikanische Schriftstellergeneration der 1920er Jahre gewählten Begriff "Lost Generation" geprägt.

"Why have there been no great women artists?"

Die Arbeiten Marta Hegemanns sind heute deshalb nur einer kleinen Kennerschaft bekannt. Einzelne Werke befinden sich in der Sammlung des Museum Ludwig in Köln und in der Sammlung Böhme / Das Museum Kunst der Verlorenen Generation in Salzburg, ab und an sind ihre Arbeiten auf dem europäischen Auktionsmarkt zu finden. Nur vereinzelte Ausstellungskataloge und Monografien beschäftigen sich mit ihrem Leben und ihrem beeindruckenden künstlerischen Schaffen, doch ihr Name wird insbesondere im Zusammenhang mit dem Œuvre Anton Räderscheidts genannt, mit dem sie bis 1934 verheiratet ist. Bereits 1971 stellt die amerikanische Kunsthistorikerin Linda Nochlin (1931-2017) in ihrem heute berühmten Essay die Frage "Why Have There Been No Great Women Artists?". Im Zuge der seither vorangetriebenen umfassenden Neubewertung des kunsthistorischen Beitrags weiblicher Künstlerinnen rücken in den letzten Jahren zahlreiche weibliche Positionen, Biografien und Werke in den Fokus von Museen, Institutionen und des Kunsthandels, die zuvor unbeachtet blieben, darunter die Malerin und Illustratorin Dörte Clara Wolff, gen. Dodo (1907-1998), der die Staatlichen Museen zu Berlin und das Jewish Museum of Art in London 2012 eine umfassende Werkschau widmen. Das Œuvre ihrer Zeitgenossin Jeanne Mammen (1890-1976) rückt 2017 mit der Retrospektive in der Berlinischen Galerie in Berlin in den Fokus der Öffentlichkeit. 2017/18 veranstaltet die Hamburger Kunsthalle die erste umfassende Ausstellung zu der faszinierenden Malerin Anita Rée (1885-1933), und 2019 beleuchtet das Städel Museum das Schaffen der jüdischen, schließlich nach Schweden emigrierten Künstlerin Lotte Laserstein (1898-1993) in einer viel beachteten Werkschau. Die Kunsthalle Mannheim beschäftigt sich 2020 in der Ausstellung "Umbruch" u. a. mit der vergessenen weiblichen Seite der Neuen Sachlichkeit, insbesondere auch mit der lange übersehenen und unterschätzten Kunst von Anita Rée, Jeanne Mammen und Hanna Nagel (1907-1975). Und bis Anfang dieses Jahres sind in der Hamburger Kunsthalle zahlreiche Arbeiten der noch zu Lebzeiten in Vergessenheit geratenen surrealistischen Künstlerin Marie Cermínová (1902-1980, Pseudonym TOYEN) zu sehen.

Auch Marta Hegemanns Werke finden immer wieder Einzug in aktuelle nationale museale Ausstellungen. Doch angesichts ihres so vielseitigen wie beeindruckenden Œuvres sollte auch ihr in den kommenden Jahren deutlich größere Aufmerksamkeit zuteil werden. [CH]



 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Marta Hegemann-Räderscheidt "Ohne Titel"
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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke von Künstlern die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.