Auktion: 528 / Klassische Moderne am 11.06.2022 in München Lot 468

 

468
Pablo Picasso
Avant la Pique II, 1959.
Farblinolschnitt
Schätzpreis: € 15.000 - 20.000
+
Avant la Pique II. 1959.
Farblinolschnitt.
Baer 1224 II B a (von b). Bloch 941. Signiert und nummeriert. Aus einer Auflage von 50 Exemplaren. Auf festem Velin von Arches (mit Wasserzeichen). 53,8 x 66,6 cm (21,1 x 26,2 in). Papier: 62,1 x 75,3 cm (24,4 x 29,6 in).
Gedruckt von Arnéra. Herausgegeben von der Galerie Louise Leiris, Paris 1960. [AM].
• Aus der Silhouette fein herausgearbeitete, besonders dynamische Motivik.
• Einnehmendes Beispiel für Picassos herausragendes Feingefühl für die Verknüpfung von Dynamik und Narration.
• Ende der 1950er Jahre entdeckt Picasso den Linolschnitt für sich und entwickelt besonders durch die formale Konzeption seiner Arbeiten völlig neue Bildlösungen
.

PROVENIENZ: Galerie Michael Hertz, Bremen.
Privatbesitz Nordrhein-Westfalen (bis 2013).
Privatbesitz (seit 2013, vom Vorgenannten geerbt).

Aufrufzeit: 11.06.2022 - ca. 18.32 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Pablo Picasso "Avant la Pique II"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke von Künstlern die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.