Auktion: 528 / Klassische Moderne am 11.06.2022 in München Lot 456

 

456
Max Ernst
Santa Conversazione, 1921.
Fotografie einer Collage
Schätzpreis: € 25.000 - 35.000
+
Santa Conversazione. 1921.
Fotografie einer Collage.
Spies/Metken 425. Rechts unten signiert, links unten betitelt. Eines von 6 bekannten Exemplaren. Auf leichtem Karton. 22,5 x 13,5 cm (8,8 x 5,3 in). Papier: 24 x 18 x cm9,4 x 7 in).
[KT].
• Rares Exemplar aus einer äußert geringen Auflage
• Renommierte Provenienz aus der Sammlung Louis Aragons (1897-1982), französischer Schriftsteller und einer der wichtigsten Begründer des Surrealismus
• Faszinierende Arbeit aus der frühesten Phase, als sich Max Ernst dem Pariser Surrealismus zuzuwenden beginnt, zu dessen bedeutendem Vertreter er in den 1920er Jahren wird
• 1921 ist ein Jahr des Umbruchs und Aufbruchs: André Breton lädt Ernst nach Paris ein, eine erste Einzelausstellung findet in der Galerie Au sans pareil statt
• Collage und Fotografie stehen geradezu emblematisch für die Ästhetik des Surrealismus: Rätselhafte Bildkombinationen unterschiedlichen Ursprungs führen in das Reich der Imagination außerhalb der Realität
• Als zentraler Künstler der deutsch-französischen Avantgarde ist Max Ernst in internationalen Sammlungen vertreten, darunter das Solomon R. Guggenheim Museum, Metropolitan Museum und Museum of Modern Art, New York, das Musée national d'art moderne/Centre Georges Pompidou, Paris, die Tate Gallery, London
.

PROVENIENZ: Sammlung Louis Aragon, Paris.
Sammlung Maria Macorig (1978 vom Vorgenannten als Geschenk erhalten, seither in Familienbesitz).

LITERATUR: Werner Spies, Die Rückkehr der Schönen Gärtnerin, Max Ernst 1950-1970, Köln 1971, S. 121ff.
Louis Aragon, L'Oeuvre poétique, Bd II: 1921-1925, Paris 1974, S. 225.
Werner Spies, Max Ernst - Collagen, Inventar und Widerspruch, Köln 1974, S. 67, 68, 195, 204 (m. Abb. Nr. 115).
Werner Spies, Sigrid und Günter Metken, Max Ernst. Werke 1906-1925, Köln 1975, S. 217, Nr. 425 (m. Abb.).

„Die Max Ernst-Collagen sind Visitenkarten eines Zauberers."
André Breton, zit. nach: Peter Schamoni, Max Ernst läßt grüßen, Münster 2009, S. 20.

Aufrufzeit: 11.06.2022 - ca. 18.16 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Max Ernst "Santa Conversazione"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke von Künstlern die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.