Auktion: 526 / Wertvolle Bücher am 30.05.2022 in Hamburg Lot 258

 

258
Edvard Munch
Dr. Max Linde, 1902.
Radierung
Schätzpreis: € 1.800
+
Edvard Munch
Dr. Max Linde. Orig.-Radierung auf Kupferplatte. Signiert unten rechts und zudem unten links von O. Felsing signiert. 1902. Vélin Holland (mit Wasserzeichen). Bildgröße 32,5 : 22,5 cm. - Blattgröße 67 : 49 cm.

Porträt von Dr. Max Linde aus der sehr seltenen Mappe Aus dem Hause Max Linde.

Der Lübecker Augenarzt Max Linde lernte den damals 38-jährigen Edvard Munch 1902 kennen. Er war sein erster Förderer und ließ Munch in den Jahren 1902-1904 bei sich wohnen. Munch schuf dort mehrere Werke der Famile und ihrer Umgebung, darunter auch das vorliegende Porträt. - Von der Mappe soll Munch laut Schiefler 13 Exemplare geschaffen haben, die Platten verblieben bei Dr. Linde. Ihr Verbleib ist heute ungeklärt. Laut Woll sollen einige Porträts in einer etwas größeren Auflage gedruckt und separat verkauft worden sein.

- ZUSTAND: An allen vier Ecken mit Nadelspur. An den beiden oberen Ecken fest auf Karton unter Passepartout montiert, dadurch am Oberrand tls. wellig. - PROVENIENZ: Privatsammlung NRW.

LITERATUR: Woll 210. - Schiefler 178.

Scarce portrait of Dr Max Linde from the very rare portfolio "From Max Linde's house". Munch is said to have created 13 copies of the portfolio, "some images were printed in slightly larger editions, and were sold separately" (Woll). Drypoint on copper plate. Signed at the lower right and signed by Felsing at the lower left. 1902. Vellum. 32,5 : 22,5 cm. - Sheet size 67 : 49 cm. - Pin marks on all four corners. Firmly mounted on card board under passe-partout at both upper corners, thus partly wavy.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Edvard Munch "Dr. Max Linde"
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Für Werke von Künstlern die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.