Auktion: 526 / Wertvolle Bücher am 30.05.2022 in Hamburg Lot 259

 

259
Edvard Munch
Innenraum mit einem Kinde. Lothar Linde, 1902.
Radierung
Schätzpreis: € 1.500
+
Edvard Munch
Innenraum mit einem Kinde. Lothar Linde. Orig.-Radierung auf Kupferplatte. Unten rechts signiert sowie zudem unten links von Otto Felsing signiert. 1902. Vélin. Plattengröße 17,6 : 11,2 cm. - Blattgröße 42 : 34 cm.

Porträt von Dr. Max Lindes jüngstem Sohn Lothar Linde aus der sehr seltenen Mappe Aus dem Hause Max Linde.

Der Lübecker Augenarzt Max Linde war einer der ersten Förderer des norwegischen Künstlers in Deutschland. Anfang 1902 lernte er den damals 38-jährigen Edvard Munch kennen. Munch verweilte in den Jahren 1902-1904 bei den Lindes und schuf dort mehrere Werke. So wurden er, sein Haus, die Kinder und der Garten von Munch häufiger porträtiert und dargestellt. - Von der Mappe soll Munch 13 Exemplare geschaffen haben.

- ZUSTAND: An den beiden oberen Ecken fest auf r unter Passepartout montiert. Stellenw. im w. R. leicht angeschmutzt und mit schwachen Knickspuren. - PROVENIENZ: Privatsammlung NRW.

LITERATUR: Woll 218. - Schiefler 186.

Scarce portrait of Dr Max Linde's youngest son Lothar Linde from the very rare portfolio "Aus dem Hause Max Linde". Munch is said to have created 13 copies of the portfolio. Etching on copper plate. Signed and at the lower left signed by Otto Felsing. 1902. Vellum. Plate size 17.6 : 11.2 cm. - Sheet size 42 : 34 cm. - Firmly mounted on card board under passe-partout at both upper corners. Slightly soiled on the white margins and with marginal creases.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Edvard Munch "Innenraum mit einem Kinde. Lothar Linde"
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Für Werke von Künstlern die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
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Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.