Auktion: 528 / Klassische Moderne am 11.06.2022 in München Lot 470

 

470
Max Ernst
Tête - Égyptienne, 1959.
Goldanhänger
Schätzpreis: € 15.000 - 20.000
+
Tête - Égyptienne. 1959.
Goldanhänger.
Spies/Metken 3790. Verso mit dem Signaturstempel "max ernst" und nummeriert "Exemplaire d'artiste 1/2". Eines von zwei Künstlerexemplaren (zusätzlich zu einer Auflage von 8 Exemplaren). 8 x 7,5 cm (3,1 x 2,9 in).
Angefertigt von François Hugo (1899-1981), Aix-en-Provence (verso zweifach mit der Punze) und nummeriert "1461 / 2885".
• Eines von zwei Künstlerexemplaren des bedeutenden Vertreters des Surrealismus
• Angefertigt von François Hugo, Urgroßenkel des Schriftstellers Victor Hugo und seit den 1920er Jahren ausführender Goldschmiedemeister für Max Ernst, Pablo Picasso, Hans Arp, Jean Cocteau und Elsa Schiaparelli
• Im plastischen Werk von Ernst kommt den großformatigen "Têtes" zwischen Schmuckstück und Kunstwerk eine besondere Stellung zu
• Die Strahlen der nordafrikanischen Sonne fängt Ernst in dem ägyptischen Kopf in hochkarätigem Gold auf faszinierende Weise ein
• 1953 kehrt Ernst aus den USA nach Frankreich zurück und erkundet mit den Schmuckstücken neue künstlerische Wege
.

PROVENIENZ: Privatsammlung.
Peter Pütz, Köln (2008 erworben).
Privatsammlung Sachsen (2008 vom Vorgenannten erworben).

LITERATUR: Max Ernst. Oeuvre sculpté 1913-1961, Point Cardinal, Paris, 15.11.-31.12.1961, Nr. 56 (m. Abb.).
Werner Spies, Sigrid und Günter Metken, Max Ernst. Werke 1953-1963, Köln 1975, S. 386, Nr. 3790 (m. Abb.).
François Hugo, Pierre Hugo, Max Ernst. Sculptures d'or et d'argent, Genf 1984 (m. Abb., o. S.).
Artcurial, Fine Jewellery, Auktion 1442, 29/30.7.2008, Los 483 (m. Abb.).

Aufrufzeit: 11.06.2022 - ca. 18.36 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Max Ernst "Tête - Égyptienne"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke von Künstlern die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.